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Alle 5 Funks erfolgreich aktiv beim Weiden-Triathlon

Zugegeben: es gibt auch entspannendere Arten, einen Mai-Sonntag zu verleben, als sich um kurz vor 5 Uhr vom Wecker aus dem Schlaf klingeln zu lassen, drei Stunden mit dem Auto und 5 Rädern auf dem Dach/ im Kofferraum drei Stunden in die Oberpfalz zu fahren, um dort mehrere logistisch nicht eben unaufwändige Triathlon-Wettbewerbe in den Schüler-, Jugend- und Erwachsenenklassen zu bestreiten.

Aber als wir alle fünf dann abends um 6 Uhr nach der letzten Siegerehrung etwas müde aber nichtsdestoweniger außerordentlich zufrieden wieder auf dem Heimweg waren, hatte man doch trotzdem das nicht mit Geld zu erkaufende Gefühl: "das war es wert". Und zwar nicht nur in Bezug auf den zu verschmerzenden Aufwand an diesem Tag sondern auch den Trainings- und Organisationsaufwand in den Wochen und Monaten zuvor

Mit der Plazierungsausbeute nur unserer Familie wäre auch mancher ambitionierte Verein zufrieden: 5 Leute am Start, Gesamtsieger Damen, Gesamtsieger Herren, zwei erste Plätze in der Altersklasse, zwei zweite Plätze und ein vierter Platz! Alle Ergebnisse im Detail sind hier online 

Marc-Philipp wurde bei den Schülern C etwas undankbarer Vierter, was weniger an seiner absolut respektablen Leistung als an der guten Konkurrenz lag. Er schwamm Bestzeit, legte zwei blitzsaubere Wechsel hin und verpasste trotzdem nach 100m Schwimmen, 2,5km Radeln und 500m Laufen um wenige Sekunden als einziger der Familie das Siegerpodest, was ihn sichtlich wurmte und in den nächsten Wochen vermutlich Motivation fürs Training liefern wird. Ähnlich wie Frederic im gleichen Alter gehört Marc-Philipp eher zu den schmächtigeren Typen, der v.a. im Wasser und auf dem Rad mangels Muskelmasse noch nicht soviel Kraft entwickeln kann, als manch andere seiner Altersklasse, die körperlich schon sichtbar weiter entwickelt sind.

Anna-Marie musste bei den Schülern C dieselben Distanzen bestreiten verließ das Wasser als erste, verlor dann beim Radfahren nach Blitzwechsel nur einen einzigen Platz und erreichte das Ziel als Zweite, was sie (nach dem ehrenwerten, aber etwas undankbaren 9.Platz die woche zuvor, als beim TUM-Triathlon das Schwimmen ausgefallen war) stimmungsmäßig auf Wolke 7 hob.

Um die Mittagszeit war dann Frederic bei der Jugend B mit den Bayerischen Meisterschaften an der Reihe. Seine Distanzen waren 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen. Das Rennen war turbulent und sollte noch für Diskussionsstoff sorgen.. Da ich um Frederics Radstärke wusste, der mittlerweile an guten Tagen im Training selbst Heike am Berg davonfahren kann, hatte ich ihm eingeimpft nach dem zu erwartenden leichten Schwimmrückstand, nicht erst auf Mitfahrer zu warten, um in deren Windschatten Kraft für das Laufen zu sparen, wie es bei Windschattenrennen oftmals sinnvoll ist, sondern stattdessen sein Heil in der Flucht nach vorne zu suchen. Diese Taktik sollte sich als richtig erweisen. Zweitschnellster im Wasser nach einem Schwimmspezialisten war Frederics Trainingskamerad Dominic Schmuck von der SG Katek Grassau, Frederic verließ das Schwimmbecken ungefähr als sechster oder Siebter mit einem Rückstand von rund 20s und noch auf Sichtweite. Nach einem Blitzwechsel hatte Frederic bereits in der Wechselzone und auf den ersten Radkilometern seine Begleiter abgeschüttelt und bemühte sich, den Rückstand auf den Führenden Dominic zu verkürzen.

Der Rückstand auf die sich hinter Frederic formierende Radgruppe wuchs derart schnell an, dass diese nach nur 3km, als eine Linksabbiegung zurück zum Ziel laut Streckenplan zu fahren war, bereits den Sichtkontakt auf die korrekt abbiegenden Führenden Dominic und Frederic verloren hatten und versehentlich -irritiert von den Markierungen für den wenig später folgenden Sprint- und Kurztriathlon rechts abbogen.

 

In Einzelzeitfahrmanier auf dem Triathlonlenker liegend beendete Frederic und Dominic schließlich die 10km in ähnlichem Abstand, wie sie aufs Rad gestiegen waren und liefen so auch mit nicht zuletzt durch die Umwege der Konkurrenz überdeutlichem Vorsprung ins Ziel. Platz 1 und 2 bei einer Bayerischen Meisterschaft für zwei Athleten eines einzigen Vereins ist sicherlich ein deutliches Indiz für die aktuelle Stärke unserer Jugendtrainingsgruppe hier im Achental (und auch deren Fähigkeiten, sich einen vorgegebenen Streckenverlauf im Vorfeld im Detail einzuprägen)!

Nachdem Heike und ich unser Adrenalin schon vermeintlich bei der Betreuung und Anfeuerung unserer Kids verschossen hatten, mussten wir um kurz nach zwei dann auch noch selber ran für die Olympische Distanz über 1,5km Schwimmen, 40km radfahren und 10km Laufen. Ich war im Vorjahr zweiter geworden, Heike hatte von 2010 sogar einen Sieg zu verteidigen. Neoprenanzüge waren diesmal im gut temperierten Wasser verboten, so dass die Schwimmzeiten automatisch etwa langsamer ausfielen.

Ich verließ nach kontrolliertem Schwimmen zusammen mit Heike das Wasser und hatte anschließend einen praktisch perfekten Tag auf dem Rad: durch viel Wind war die Radstrecke eher langsamer als im Vorjahr, aber ich  war trotzdem fast drei Minuten schneller unterwegs als 2010 und schaffte einen Schnitt von 41,3km/h (ohne Wechsel und Schiebestrecken) was ich in der ganzen letzten Saison nicht mehr geschafft hatte. Warum es so gut lief, weiß ich selber nicht so genau. Das Ganze sollte ein reiner Trainingswettkampf sein, ohne dass ich mich besonders ungewöhnlich darauf vorbereitet oder getapert hatte, aber so ist das im Sport. Manchmal ist man schlecht und weiß nicht so recht warum und manchmal ist man auch gut und kann das trotzdem nicht im Detail begründen...Zwar waren die Beine nach dem Radfahren schon am Limit, so dass der Laufsplit nicht mehr an die 35er-Zeit von 2010 heranreichte (36:01), aber eigentlich war das Rennen ja nach dem Radfahren schon entschieden gewesen. 

Leider wusste ich das nicht, denn mittlerweile war auch noch die später gestartete Sprintdistanz auf der Rad- und Laufstrecke unterwegs, so dass Athleten und Zuschauer weitgehend die Orientierung verloren hatten, wer jetzt auf der Olympischen und wer auf der Sprintdistanz unterwegs war. Ich ging kein Risiko ein und lief so schnell ich noch konnte zu einem in dieser Deutlichkeit unerwartetem Sieg mit über sechs Minuten Vorsprung. Übrigens der erste Gesamtsieg in einem Triathlon seit drei Jahren und da solche Ereignisse mit 43 Jahren sicher nicht mehr die Regel sind und leider wohl auch nicht mehr werden, habe ich das Glück des Moments umso mehr genossen.

Heike tat es mir gleich und wiederholte ihren Vorjahressieg mit ähnlichem Vorsprung und was sich in der Ergebnisliste so leicht liest, wäre fast ins Auge gegangen:  Aus Gründen des Federungskomforts und des Rollwiderstands hatte ich an Heikes Scheibe einen 23mm-Hochdruckmantel montiert, der im Training hervorragend lief. Aufgepumpt auf knapp 9 bar und aufgeheizt durch starke Sonneneinstrahlung legte der Mantel jedoch in der Wechselzone so an Vollumen zu, dass er unter Gewischtsbelastung am Bremssteg von Heikes Carbonrahmen leicht schliff. Heike erzählte mir nach dem Rennen, dass sie dauernd das Gefühl hatte, dass jemand die Bremse festgezogen hatte...dann schaute ich mir ihr Hinterrad an und entdeckte den ganzen Gummiabrieb und musste ihr recht geben, dass zwar nicht die Bremse aber der  Reifen am Rahmen geschliffen hatte und zweifellos unnötig Energie vernichtet hatte. Immerhin hat das Schleifen nicht in einem Defekt und einem DNF (did not finished) gemündet, so dass wir uns im Nachhineine auch nicht beklagen dürfen.

Frederics erster Start beim Deutschland-Cup, Haralds Einsatz in der Bayernliga

Frederic startet die AufholjagdAm vergangenen Wochenende war die funkfamily vetreten durch Frederic, Anna-Marie und Harald an zwei verschiedenen Wettkampforten im wettkampfeinsatz.  Frederic (Jg. 97) begab sich  vom Landeskader nominiert und von Heike moralisch unterstützt und gecoacht, nach Halle an der Saale, um dort am Asics-Deutschland-Jugend-Cup teilzunehmen. Aus den insgesamt 4 stattfindenden Wettkämpfen des Jugend-Cups werden die Deutschland-Cup-Sieger ermittelt, sowie Nominierungen zu den Bundeskadern vorgenommen. Für Frederic sollte es die erste Teilnahme sein und somit hatte er die Chance sich einmal mit den besten Athleten seiner Altersklasse aus ganz Deutschland zu messen.

Frederic konnte bei seinem Rennen in der Jugend B, 400 m – 10 km – 2,5 km, seine sehr gute Form unter Beweis stellen. Trotz guter Schwimmleistung (und einer deutlichen Steigerung gegenüber den Schwimmsplits der vergangenen Saison)  erwischte Frederic wg. knapp 10 Sekunden die erste Radgruppe nicht mehr und führte somit eine zweite Gruppe an, um dann beim Laufen eine gewaltige Aufholjagd zu starten. Mit einem der schnellsten Laufsplits des Tages arbeitete er sich von ca. Rang 30 nach dem Radfahren bis auf Rang 15 fast phänomenal vor. Seine Leistung bei den Schülern B ist umso höher zu bewerten weil die meisten der vor ihm plazierten Athleten bereits ein Jahr älter sind. Bereinigt auf Jahrgang 97 wäre es sogar ein vierter Platz gegen die versammelte deutsche Nachwuchsspitze gewesen.

Zeitgleich fand am selben Tag auf der Ruderregattastrecke  in Oberschleißheim der TUM-Triathlon statt. In diesen eingebettet war auch der Auftaktwettbwerb der Triathlon-Bayernliga und Regionalliga. Harald startete mit Florian Huber, Michael Ager und Michael Gschwendner beim Rennen der Bayernliga und Annamarie beim Rennen des Bayerischen Jugend-Cups.

Die Teilnehmer der Bayernliga absolvierten zuerst einen Wettkampf über 750 m Schwimmen und einen Lauf über 2,5 km. Die Aufgabe bestand darin alle Mitglieder einer Mannschaft gemeinsam über die Ziellinie zu bringen. Dies gelang der SG Katek Grassau schneller als allen Konkurrenten und sie gingen somit in Führung um den Tagessieg. Am Nachmittag starteten die Mannschaften wieder gemeinsam zu einem 20 km Rad-Mannschaftszeitfahren und zu einem 5km Lauf. Hier mussten die besten drei von 4 Athleten eines Teams zusammen ins Ziel gelangen. Harald Funk, Florian Huber, Michael Ager und Michael Gschwendner deklassierten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 45 km/h den Rest der Konkurrenz auf dem Rad und liefen diesen Vorsprung dann zu Fuß souverän nach Hause.

Die dabei erzielte Zeit reicht nicht nur zum Tagessieg in der Bayernliga, sondern hätte auch noch in der nächsthöheren Triathlon-Liga, der Regionalliga Süd zum zweiten Platz gereicht.

 

Auch die weiteren Athleten der Katek Grassau überzeugten mit hervorragenden Leistungen:

Nina Erhardt, Jg. 93, Juniorinnen                             Platz 1

Eva Reiter, Jg. 95, Jugend A weiblich                      Platz 3

Jaqueline Vollmert, Jg. 96, Jugend B weiblich      Platz 5

Paulina Böhme, Jg. 96, Jugend B weiblich            Platz 6

Carlotta Böhme, Jg. 99, Schüler A weiblich           Platz 23

Anna-Marie Funk, Jg. 2000, Schüler B weibl.        Platz 9

Bei den Schülern wurde wieder einmal wegen zu kaltem Wassers das Schwimmen gestrichen und stattdessen fand ein Duathlon (Lauf-Rad-Lauf) statt. Da das Schwimmen bei Anna-Marie die stärkste Disziplin darstellt, war sie dadurch besonders benachteiligt, zeigte aber trotzdem v.a. auf dem Mountainbike ein couragiertes Rennen, dass mit einer Topten-Plazierung honoriert wurde.

Die Ergebnisse aus Oberschleißheim vom TUM-Triathlon  im Detail gibt es hier, die aus Halle an der Saale sind hier verlinkt.

Da Wettkämpfe ja bekanntlich das beste Training sind, hoffen wir, dass es nächste Woche  bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften in Weiden ähnlich erfolgreich weiter geht.

Münchner Stadt-Triathlon

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Frederic belegt Platz 2 (Jugend B) beim Münchner Stadt-Triathlon

Am Sonntag starteten unsere 3 Kinder in ihre Triathlonsaison 2011. Sie nahmen beim Münchner Stadt-Triathlon im Olympiapark teil. Nun, leider musste aufgrund der kalten Temperaturen (unter 12 Grad) und zu Anna-Maries und Marcis Leid, das Schwimmen auf den Schülerstrecken abgesagt werden..also wird der Start in die "Triathlonsaison 2011" bei Anna-Marie und Marc-Philipp noch etwas auf sich warten müssen.

Marci und Anna-Marie absolvierten nur einen Bike and Run. Die Schüler wurden einzeln auf die Radstrecke geschickt. Bei den großen Starterfeldern ergaben sich sehr lange Wartezeiten, was die Leistung nicht gerade begünstigte. Vor allem, wenn man in Triathlonklamotten bis zu 30 Minuten in einer Schlange warten muss. Der Wechsel zum Laufen verlief wie immer. Doch ihre Wechselqualitäten (Schuhwechsel, Helmaufsetzen und Anlegen der Startnummer beim Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren) konnten sie leider nicht ausspielen. Marci konnte einen 13. Platz belegen und Anna-Marie einen 12. Rang. 

Frederic (Jg. 97) durfte einen ganz normalen Triathlon absolvieren...gut die Strecken waren etwas kürzer, als sie normalerweise für die Jugend B vorgesehen sind: 300 m - 7,8 km - 1,7 km statt 400m - 10 km - 2,5 km.

Frederics Vereinskamerad Dominic Schmuck (Jg.96) dominierte von Beginn an das Rennen, aber Frederic konnte sich ebenfalls schon ab dem Startschuss dahinter in Szene setzen. Nach einem guten Schwimmen begab er sich mit 4 weiteren Athleten nur kurz hinter Dominic in die Wechselzone zum Radfahren. Mit dem späteren Drittplatzierten setzte sich Frederic beim Radfahren an die 2. Stelle. Beim Laufen spielte er seine volle Stärke aus und konnte mit der Laufbestzeit des Tages noch auf Dominic aufholen. Er wurde mit Platz 2 belohnt und hat sich darüber unheimlich gefreut, da es nicht leicht ist, sich gegen den älteren Jahrgang in der Altersklassenwertung durchzusetzen.

Frederic kann nun gut gewappnet nächste Woche zum Deutschland-Cup nach Halle/Saale fahren, wo sich die bayerischen Kaderathleten der Jugend B einen Ländervergleich mit den anderen Bundesländern stellen werden.

Ich war gestern als Kampfrichterin tätig und hatte nach einem 8-stündigen Einsatz auch eher das Gefühl einen Triathlon hinter mich gebracht zu haben ....

Öfter mal was Neues - Half-Iron in Graz

Eigentlich sollten an dieser Stelle noch jeweils ein Bericht über Frederics Swim and Run in Vohenstrauß (Platz 2), den Grassauer-Straßenlauf über 10 km, den Harald in der Gesamtwertung als Sieger für sich entscheiden konnte und wir restlichen Funkfamily-Mitglieder auch nicht schlecht abgeschnitten haben (Heike 2. Gesamt / Frederic 2./ Anna-Marie 5. und Marci 6.) und ein Bericht über unser alljährliches Trainingslager in der Toskana stehen, aber irgendwie fehlt uns immer die Zeit und die Ruhe etwas zu schreiben.

Da heute Sonntag ist, wir sowieso nicht Rasenmähen oder sonstige Reparaturarbeiten am Haus erledigen dürfen, die Übertrittszeugnisse für meine Klasse schon letzte Woche herausgegeben wurden, komme ich nun doch dazu wenigsten einen kleinen Wettkampfbericht unseres gestrigen ½-Iron-Triathlon in Österreich an der Grenze zu Slowenien abzugeben.

T1

In unserem Alter ist man ja immer auf der Suche nach neuen Wettkämpfen, die aber auch innerhalb kürzester Zeit erreichbar sind. Die 350km entfernte Slowenische Grenze gehört ganz sicher nicht zu dieser Kategorie (leicht erreichbar), aber da ich auf die Mitteldistanz in Graz schon vor einigen Jahren aufmerksam wurde und uns dieses Jahr der Termin für diese Veranstaltung gut in den Wettkampfkalender passte, meldeten wir uns letzten Mittwoch noch kurzfristig zu dem Wettkampf an. In der Toskana konnten Harald und ich uns kein einziges Mal dazu durchringen, nach dem Radfahren noch in die Laufschuhe zu steigen, um einige Kilometer zu laufen. Der Ruf des Cappuccino war einfach zu stark gewesen So sollte der erste Wettkampf in der Saison gleich als lange intensive Einheit und als Wechseltraining  herhalten.

Die Form stimmt noch nicht wirklich, die Müdigkeit vom Trainingslager lag noch in den Beinen…aber irgendwann muss die Saison ja beginnen, auch wenn der erste Wettkampf immer schwer fällt.

Die Fahrt Richtung Slowenien ist aus unserer Richtung nicht die schnellste Sache. Tunnels über Tunnels Richtung Graz, dazu Baustellen. Nach 4 h Fahrt konnten wir, gegen 22 Uhr am Freitag, unser Zelt am Veranstaltungsort, dem Röcksee in Mureck, aufstellen. Die Kinder lieben Zelten …aber ich hab auch gar nicht schlecht geschlafen.

Am Samstag  begaben wir uns dann um 7.30 Uhr zur Startunterlagenausgabe. T-Shirt, Aufkleber mit der Startnummer und viel Werbung mit 2 Säften und Müsliriegeln gab´s in der Tüte. Von den Säften und den Müsliriegeln haben Harald und ich nie etwas gesehen, nur flüchtig beim Hineinschauen in die Tüte ….aber schätzungsweise wissen unsere Kinder besser darüber Bescheid und wissen möglicherweise auch noch, wie sie schmecken

Wir wurden vor dem Start nur mit einem Edding beschriftet, brauchten ansonsten keine Startnummer, nur einen Aufkleber am Helm und am Rad. Die Räder waren aufgerüstet wie bei einem Ironman, da nur eine Verpflegungsstation  auf einer 42 km  Runde beim Radeln angekündigt war.

10 Uhr war Start für die Herren, 10.08 Start der nur ca. 20 Damen und an die 10 Staffelschwimmer. Das versprach ein einsames Rennen zu werden. Die Temperatur des Sees war gerade richtig und ich wäre gerne noch ein paar Runden mehr geschwommen. Die 2km lange Schwimmstrecke (2 Runden) konnten wir beide nahezu zeitgleich, trotz unterschiedlicher Startgruppe, in 23 min. absolvieren (wer rechnen kann, bemerkt sofort, dass die Sache mit den 2 Kilometern nicht stimmen kann )

Die Radstrecke betrug 86 km. Wir mussten auch hier 2 Runden absolvieren und eine Radrunde hatte nicht wirklich viele Höhenmeter (290 HM pro Runde), war aber ziemlich unangenehm zu fahren, da die ersten 20 km immer leicht ansteigend waren und das bei immer stärker werdendem Gegenwind. Dafür konnte man die letzten 15 km der Radrunde den Rückenwind „genießen.

Heike vor dem Wechsel aufs Bike

Die erste Runde verlief bei Harald und mir ganz ordentlich. Harald fuhr einen 41er-Schnitt ich einen 36er.  Wir konnten aber beide den Druck nicht halten und das lag nicht (nur) an unserer aktuellen Form. Die Temperaturen stiegen auf 27 Grad, so dass nach 45km die beiden mitgenommenen Radflaschen mit knapp über 1l Flüssigkeit bereits leer waren. Zeit also für ordentlichen Flüssigkeits ( und Energie-) Nachschub an der einzeigen vom Veranstalter vorgesehenen Verpflegungsstation: An dieser gab es aber überraschenderweise (oder soll ich sagen bestürzenderweise) ungeöffnete 0,33 l Wasserflaschen (und zwar nur eine pro Teilnehmer) und Papp-Becher mit Wasser !! Wenigsten stand sie in einem ebenen Stück. Als wir 1995 in Schwerin die Deutschen Meisterschaften über die Langdistanz absolviert haben, hatte der Veranstalter eine Verpflegungsstation an einem Bergabstück platziert und auch Becher mit Wasser herausgegeben. Nun versucht mal in voller Fahrt das Wasser zu erhalten. Es war also eine Vollbremsung angesagt und dann hast du auch nur ein Flasche, bzw. einen Becher Wasser erhalten. Harald hat sogar noch überlegt umzudrehen und sich einige Becher Wasser vorne in die Lenker- Flasche zu gießen, es aber dann doch sein lassen. Gut, die anderen Athleten mussten da auch durch. Um bei ungewollt  reduzierter Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr das Rennen nicht in einem Fisko enden zu lassen, mussten wir zwangsläufig in der zweiten Radrunde spürbar das zuvor gewählte Anfangstempo reduzieren (Für Datenfreaks: Haralds Radsplit  mit Watt-, Puls-, Geschwindigkeits und Trittfrequenzaufzeichnung gibt's hier, Heikes Datei ist hier online

Kurz vor T2

Teile der Herrenspitze, denen es ebenso wie Harald ergangen war, hat sich nach dem Wechsel erst einmal an der ersten Verpflegungsstation einige Becher mehr Wasser und Iso als sonst  gegönnt, bevor sie sich auf den Halbmarathon (2 Runden) begaben. Die ersten 4 km glichen einem Crosslauf (Schotter, Wiese, Kies), der zweite Teil der Runde fand auf einem Radweg statt. Hier gab es 4 Verpflegungsstationen mit Wasser, Iso und Müsliriegeln, sowie Bananen. Hier gab's also nix zu meckern (dass es Cola nur an einer Station und keine Gels gerell gab, wussten wir schon vorher und hatten uns darauf eingestellt. Die Strecke war kurzweilig (Gott sei Dank!!), denn die Beine gaben nicht mehr viel her. Das Laufen war ein richtiger Kampf.

Harald finishte als Gesamt 8. und ich konnte 3. werden, nachdem ich nach dem Radfahren als Zweite in die Wechselzone kam und von der Siegerin Kristina Lapinova aus der Slowakei noch überholt wurde. Zweite wurde Constance Mochar aus Österreich. Das Zielbüffett für die Athleten entpuppte sich dann als unschlagbar. Da könnten sich die Veranstalter vom Ironman Regensburg mal ne Scheibe abschneiden !!! Gulaschsuppe mit Semmeln, Salzgebäck, Kuchen, Müsliriegel…… wenn man da mal Hunger gehabt hätte. Gott sei Dank haben wir 3 Kinder, die uns immer gerne beim Essen helfen und die Verranstalter waren dort so gastfreundlich und unverkrampft, dass durchaus auch Angehörige/Supporter das überreichliche Zielbüffet mitnutzen durften.  Die Lust auf salzige Sachen konnte gestillt werden ! …auch wenn wir auf der Heimfahrt es nicht geschafft haben, am MC vorbei zu fahren. Es musste nochmal Nachschub an Salzigms, Fetten her.

Unsere Altersklasse konnten wir gewinnen. Mit ein wenig Preisgeld und Warengutscheinen, sowie einen Blumenstrauß (!) konnten wir uns wieder auf den Heimweg begeben. Benzinkosten, Mautgebühren, Campingplatzgebühren und die Kosten für das viele Eis der Kinder konnten wir somit abdecken.

Der Wettkampf war wirklich einmal etwas ganz anderes. Es wurde kaum Deutsch gesprochen, da Teilnehmer aus Bosnien, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Italien, Tschechien, der Slowakei und eigentlich nur wenige Österreicher und nur 3 Deutsche am Start waren.  Angefeuert wurde mit „Brava“  …wenn mal ein Zuschauer auf der Strecke stand. Bezeichnend, dass unter den ersten Zehn der Gesamtwertung mit Harald und dem amtierenden österreichischenLangdistanzmeister Andreas Fuchs nur zwei deutschsprachige Athleten vertreten waren--> und das bei einer Veranstaltung, die immerhin  in Österreich stattfand.!

Im Großen und Ganzen eine schöne familiäre Veranstaltung und (wenn man die Probleme mit der Verprflegungsstation auf der RAdstrecke mal ausklammert) absolut zum Weiterempfehlen!

Außerdem weiß man wieder, was und wie man trainieren sollte, welche Einheiten wichtig sind, damit ein Wettkampf auch nicht nur gut sondern sehr gut laufen kann. Auch wenn lockeres Training mit Cappuccinopausen mittlerweile viiiieel mehr Spaß macht.

Frühlingstour durch die Toscana

Die Ästhetik der unten verlinkten bewegten Bilder kann wahrscheinlich nur nachvollziehen, wer selbst gerne auf einem Rennrad (oder Motorrad?) sitzt.

Eine Straße, guter Asphalt, wenig bis kaum Verkehr, weitgehend intakte Natur, ein paar Sonnenstrahlen, das Surren einer gut geölten Kette, Abrollgeräusche eines auf 7 bar aufgepumpten schmalen Reifens...

 

 

primavera

Wintertriathlon: Deutsche Meisterschaften in Oberstaufen

Heike wird in der Gesamtwertung Deutsche Vizemeisterin im Wintertriathlon und gewinnt ihre Altersklasse, ich (Harald) werde Deutscher Meister der Ärzte und Apotheker und dritter in meiner Altersklasse (Ergebnisse im Detail gibt es hier)

Zum (symbolischen) Abschluss des Wintertrainings (jetzt darf dann ruhig mal der Schnee sich endlich verabschieden und der Frühling Einzug halten) nahmen wir am Sonntag in Oberstaufen im Allgäu an den Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon teil. Im selben Wettbewerb wurden als Zusatzwertung auch noch die Deutschen Meister der Ärzte und Apotheker ermittelt, so dass es auf dem Papier inklusive der verschiedenen Altersklassenwertung reichlich Titel zu gewinnen gab.

 

Gemeldet war auch Frederic, da es laut Ausschreibung auch eine Schülerwertung (mit der halben Distanz) hätte geben sollen. Überraschend und für uns in diesem Augenblick mehr als ärgerlich wurde eine halbe Stunde vor dem Start diese Schülerwertung für die Jahrgänge 96 und jünger aber dann mit Verweis auf das DTU-Reglement, das Schülerwettbewerbe im Wintertriathlon noch nicht vorsieht , wieder ersatzlos gestrichen. Frederic, der sich fleißig auf den Triathlon vorbereitet hatte, war natürlich erstmal am Boden zerstört. Um ihm trotzdem noch einen Wettkampf zu ermöglichen entschlossen wir uns, noch eine Familienstaffel ersatzweise zu melden, in der er die erste Disziplin, das Laufen, übernehmen durfte.

 

Aber erstmal waren für 12:00h die Eliterennen der Damen und Herren über 5km Laufen, 15km Radfahren und 8km Skaten.

 

Die Leistung von Heike war wirklich der Hammer, v.a. im Skaten rockte sie gestern das Feld, obwohl wir ja erst seit ein paar Jahren im Winter Skilanglauf als Abwechslung zum herkömmlichen Triathlon-Einerlei nutzen.



Insgesamt war Oberstaufen ein erstaunlich professionell organisierter Wettkampf (obwohl Wintertriathlon ja der Nischensport schlechthin ist) und eine wertvolle Erfahrung, wenn ich auch mit meiner eigenen Leistung nicht so richtig zufrieden war. Ich hatte einen guten 1. Lauf (nur knapp hinter Göhner auf das Mountainbike gewechselt, dank überdurschnittlich flüssigen Wechsels mit Schuhen am Bike), einen durchaus vernünftigen Radpart (wobei ich in den Bike-Schiebe-und Trag-Passagen) dank meiner Rennradschuhe immer etwas an Boden verloren hatte (im Nachhinein vermutlich mehr, als ich durch den Blitzwechsel gewonnen hatte) und hatte aber leider einen rabenschwarzen Tag in der Loipe...

Dass Heikes Ski bei weichen Nassschneebedingungen immer (dank grober Belag-Struktur) besser läuft als meiner wusste ich schon vorher von manchen gemeinsamen Loipenkilometern, aber dass ich derart durchgereicht werden würde (auf 12 km Skating habe ich 10 Plätze und fast 6 Minuten Zeit verloren), war dann doch eine Erfahrung, auf die ich auch hätte verzichten können. Die Loipe in Oberstaufen war mit reichlich Kunstschnee präpariert und in dem klebten meine Atomic-Bretter mehr als dass sie glitten, obwohl ich sie mit demselben Wachs tags zuvor präpariert hatte wie Heikes Fischer Racing-Ski.

Wintertriathlon ist übrigens eine heftige Materialschlacht. Nächstes Jahr muss ich da unbedingt nachrüsten.

Immerhin haben wir in der Teamwertung mit der SG Katek Grassau noch die Silbermedaille geholt und weil es nebenbei auch noch Deutsche Meisterschaften der Ärzte und Apotheker gewesen waren (wo die Konkurrenz trotz meiner Schwäche in der letzten Disziplin überschaubar war) konnte ich mit einem kompletten Medaillensatz aus sämlichen edlen und halbedlen Metallen nach Hause fahren. Gold bei den Ärzten und Apothekern, Silber in der Mannschaft und Bronze in der Altersklasse.

Auftaktlauf

Nur 1 Stunde nach unserem Zieleinlauf mussten wir dann nochmal ran für die kurzfristig gemeldete Staffel. Unser Kurzer behauptete sich mehr als respektabel im Auftaktlauf in dem er gegen Triathlonweltmeister Daniel Unger laufen musste und übergab als 10. Läufer (von 24, die natürlich außer ihm alle erwachsen waren) den Transponder an mich zum Mountainbiken, ich hilet den Platz (wobei mir die Berge ein Stück weit steiler vorkamen als im Einzelrennen) und Heike lief dann in der Loipe die Staffel nach Hause. Im Ziel waren wir sogar die zweitbeste Mixed-Staffel im Feld (und mit Sicherheit die beste Familie ;-) )



Start zum Wintertriathlon-Staffel-Bewerb :
ganz links Triathlon-Weltmeister Daniel Unger, ganz rechts Frederic.

Gibt wahrscheinlich nicht viele 13-jährige die sich schon so unmittelbar mit der Weltklasse gemessen haben;-)



Silvesterlauf München 2010



Als alljährlichen Abschluss des Jahres beschlossen wir kurzfristig am Silvesterlauf München teilzunehmen. Da sich kein Funk so richtig darauf vorbereitet hatte (Wie auch bei dem Wetter der letzten 4 Wochen?), sollte es diesmal ein reiner Spaßlauf werden J Außerdem war bei dem eisglatten Untergrund auf der gesamten 10 km Strecke durch den Olympiapark eh nicht an Bestzeiten zu denken. Frederic  wollte erstmals in seiner kurzen  sportlichen Karriere am 10 km Lauf teilnehmen, um sich die berühmt-berüchtigte Münchner Silvesterlauf-Tasse abzuholen.  Mir war klar, dass ich ab sofort in der aktuellen funkfamily-Rangliste über 10km weiter nach hinten rutschen würde….naja, an den Bestzeiten aus früheren Jahren orientieren wir uns mal nicht J .

Anna-Marie und Marci starteten um 11.30 beim 2 km Lauf. In ihren Altersklassen erreichten sie einen 6.  bzw. 8. Platz.

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Frederic und ich stellten uns beim Start zum 10 km Lauf ganz schüchtern in die Mitte des ca. 2500 m Teilnehmer starken Feldes, während Harald sich frech und selbstbewusst ganz vorne einreihte J

Start Silvesterlauf

Die Strecke war zum Vorjahr stark verändert und sehr abwechslungsreich. Frederic war gleich weg und suchte sich den Weg durch die Menge. Sogar ich war bis zum Ende der Strecke ständig am Überholen J So kommt man sich wenigstens schnell vor J, auch wenn man wegen des glatten Untergrundes bei jedem Schritt- subjektiv gefühlt- wieder 20 cm zurückrutschte. Einige Bekannte traf ich auch zwischendurch J Harald war schlau und ist mit Spikes gelaufen J .

Fred erreichte mit 42:00 in der AK 16/17 einen 6. Platz (seine AK 12/13 wurde wg. Zu wenigen Teilnehmern nicht separat gewertet). Harald und ich gewannen unsere Altersklasse. Das erhöhte den Spaßfaktor, da wir gleich den Sekt mit der Aufschrift „Runners High“ für Silvester von der Siegerehrung mit Heim nehmen durften J

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Kaum zuhause und umgezogen, begaben wir uns zu Fuß auf 1471 m Höhe zum Hochgernhaus, um dort Silvester zu feiern. Silvesterkracher und Spiele im Rucksack ! Nachts gegen 1h begaben wir uns wieder auf den Rückweg, um gegen 3 Uhr wieder in Unterwössen zu sein. So sportlich haben wir das neue Jahr dann doch noch nie begonnen J

 

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Wir wünschen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011 !!!

Buzz Lightyear- Nie so wertvoll wie heute!? Ein Lehrstück über Marktwirtschaft...

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Kennt Ihr den Film "Versprochen ist versprochen" mit Arnold Schwarzenegger? Kurz zusammengefasst geht es in dieser eher seichten Weihnachtskomödie um einen Vater, der seinem Sohn eine quasi ausverkaufte Action-Figur aus einer angesagten Kinder-Serie als Geschenk kaufen will und dabei haarsträubende Zwischenfälle erlebt.

Ich hätte nie gedacht, wie nah die Handlung dieses Films der Realität kommen kann!

Unser Jüngster ist Toy Story-Fan seit ich (und er ;-) denken kann. Die diversen Abenteuer von Buzz und Woddy stellt er in stundenlangen Spielsessions nach, wobei er den Woody in Originalgröße (30cm, ein vier Jahre altes Urlaubsmitbringsel aus Lanzarote) sein Eigen nennt und Buzz nur als 7cm große Plastikfigur, die er mit abgebrochenen Flügeln von seinem großen Bruder geerbt hat. Schaut manchmal ein bisschen grotesk aus, wenn der "Riesen-Woody" mit dem "Zwergen-Buzz" zusammen Abenteuer erlebt, aber die entscheidenden Geschichten passieren ohnehin in Marcs Phantasie, so dass das ungleiche Paar bisher über Jahre trotzdem gut harmoniert hat....

Ganz oben auf seiner Wunschliste für das diesjährige Weihnachtsfest stand aber trotzdem ein neuer Buzz in Originalgröße. Und zwar einer mit ausklappbaren Flügeln und deutsch-sprechend (sein Woody kann nämlich nur ein paar vorprogrammierte Sätze auf Spanisch, die auch wir noch nicht übersetzen konnten.

Klingt nicht besonders kompliziert , so einen Weihnachtswunsch zu erfüllen in einer modernen Überfluß-Konsumgesellschaft wie der unseren, zumal ja das Merchandising des Toy Story-3-Films auf vollen Touren läuft. Denkste!

Vermutlich aufgrund der Lizenzierungspolitik von Disney dürfen nur zwei Spielzeugfirmen deutsch "sprechende" Buzz-Lightyear-Figuren in Originalgröße herstellen und vertreiben: Mattel und Giochi preziosi. Ersterer kostet knapp 40 € und hat aber keine auf Knopfdruck ausklappbare Flügel (und war bis vor kurzem auch noch problemlos z.B. bei amazon.de erhältlich), zweiterer kostet Listenpreis rund 70€ (komplett überteuert!), kann alles , was auch der Buzz aus den Filmen kann (hat insbesondere ausklappbare Flügel; also quasi der Mercedes unter den Buzz-Lightyear-Figuren!) ist aber seit mindestens Anfang Dezember deutschlandweit ausverkauft.

Heike und ich haben jetzt über Wochen Google z.T: stundenlang gequält, ob diese komische Plastik-Figur nicht doch noch in irgendeinem Shop im Regal steht, aber zunächst komplett vergeblich. Mindestens 10 Buzz-Figuren (oftmals gebraucht, bei ebay nennt sich das "bespielt") haben wir bei ebay-Auktionen beobachtet, die dann aber großteils restlos überteuert z.T. für weit mehr als das Doppelte des Neupreises verkauft wurden, was dann doch unsere Schmerzgrenze für den Preis eines einzelnen Spielzeugs überstigen hat. Letzte Woche endete z.B. eine Buzz-Lightyear-Auktion für sage und schreibe 181 €!

Surprised

Listig hatte ich vor zwei Wochen auch schon unseren Jüngsten gefragt, ob denn die ausklappbaren Flügel sooo wichtig bei Buzz seien (da war die billigere Mattel-Version noch online erhältlich), aber Marc-Philipp gab' mir unmissverständlich zu verstehen: Wenn schon ein neuer Buzz, dann müsse der auch die beweglichen Flügel haben (die bei seinem Mini-Buzz schon vor Jahren längst abgebrochen waren).

Mit Riesenglück hat Heike dann letzte Woche auf ebay doch noch einen Giochi-Preziosi-Buzz aus einer privaten Sofortkauf-Auktion aufgetrieben, der nicht ganz so krass überteuert war- und nur deshalb kann ich jetzt diese Geschichte so entspannt und mit einem Augenzwinkern erzählen. Das Weihnachtsfest/ die Überraschung ist also von dieser Seite aus gesichert. (Marc surft übrigens nicht auf unserer funkfamily-Website und darf mit seinen 8 Jahren natürlich auch noch nicht in Facebook, wie seine älteren Geschwister! Nicht dass jemand denkt, ich verderbe hier Marc und uns die Weihnachtsüberraschung)

Spaßeshalber surfe ich also vorhin nochmal bei amazon.de vorbei, will wissen ob der Giochi-Preziosi-Buzz vielleicht mittlerweile wieder vorrätig ist. Eigentlich leben wir ja in einer Marktwirtschaft und da reagieren Hersteller ja üblicherweise schnell auf ungewöhnlich hohe Nachfrage. Von wegen! Ab jetzt ist auch der 40€-Mattel-Buzz (der ohne ausklappbare Flügel ;-) ) ausverkauft und - wie es in einer Marktwirtschaft nunmal läuft: der einzige Anbieter, der anscheinend noch den Buzz auf Lager hat, hat unbescheiden den Verkaufspreis mal eben auf sage und schreibe 1000,-€ (in Worten eintausend Euro!) hochgesetzt. Dieses, für ein paar hundert Gramm Plastik doch recht spektakuläre Angebot musste ich gleich mal als Screenshot für die Nachwelt festhalten... Wer weiß wie schnell auch dieser Buzz vergriffen ist.

Laughing

Wer also gerade auf der Suche nach renditeträchtigen Investments ist: Vergesst Aktien, Gold, Banksparpläne oder gar Eurobonds. Als bestmögliche Altersvorsorge sollte man sich derzeit zweifellos ein paar Buzz Lightyear-Figuren ins Bankdepot stellen und in den nächsten Jahrzehnten entspannt deren weitere Wertentwicklung beobachten...

Wink

 

Winter Wonderland


Von Montag bis Freitag haben die Unmengen von Neuschnee eigentlich eher genervt und uns täglich den Weg zur Arbeit erschwert, auch wenn wir uns bemüht haben das Radeln und Laufen auf zum Teil ungeräumten Straßen als Herausforderung zu begreifen.
Auf Krafttraining konnten wir in den letzten zwei Wochen komplett verzichten: Schneeräumen ist hier die naturnahe Alternative!Smile
Eine ganz andere Qualität bekommt der viele Schnee aber,  wenn es dann endlich mal zu schneien aufhört, die Sonne herauskommt und man gleichzeitig auch noch frei hat: 32 traumhafte Skatingkilometer auf unserer Hausloipe, die Skier direkt neben dem Fußabstreifer unserer Haustür angeschnallt, denn die 200m bis zum offiziellen Loipeneinstieg lassen sich auch schon skaten. Da hat die Schnarchnasigkeit des Räumdienstes auch mal ihr Gutes. Auf der ersten von zwei 16km-Runden hat uns noch Frederic begleitet, während Anna-Marie mit ihrem kleinen Bruder ihr eigenes Tempo gelaufen ist.
Nach 32km waren aber auch wir dann kräftemäßig ausgepowert... aber im rein positiven Sinne. Arme und Beine wie Pudding aber der geistige Akku trotzdem komplett aufgeladen. Eben nicht die Art von Erschöpfung, die man manchmal abends nach hektischem und forderndem Alltag verspürt, sondern das wohlige Gefühl von physischer Müdigkeit in Verbindung mit kompletter geistiger Wachheit und Ausgegeglichenheit, wie es einem eigentlich nur der Sport vermitteln kann.
Heike beim Skating Wetterkreuzwiese
 

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