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Wintertraining

Eigentlich war vor 7 Tagen das erste, vom Wetter und den Schneebedingungen her betrachtet, perfekte Winterwochende. Und wir haben den Sonntag mit 56 Loipenkilometern fast jede Minute davon ausgekostet. Hoffentlich kommen noch ein paar Wochenenden dieses Kalibers in den kommenden Wochen hinterher...

(http://connect.garmin.com/activity/142003233)


Blöd nur, dass Wetter und Schnee bis Mittwoch immer noch perfekt waren, aber eben schon wieder Montag war. Aber unter der Woche wird immerhin fleißig in die Schule geradelt oder gelaufen. Immerhin habe ich es diese Woche mal zu einem 6km langen Steigerungslauf geschafft (pro Km ca. 10 sek. schneller 5min/km-3`55 min/km)…

Dienstagnachmittag ging es schnell für 20 km auf die Unterwössner Loipe. Die Sonne kam heraus. Da waren wir richtig schnell. Das Schwimmtraining danach lief aber leider nicht mehr so gut und ist eher in die Rubrik „Chillout“ einzustufen.

So langsam wird die Technik beim Skaten wieder stabiler und wir überlegen uns den Koasalauf in St. Johann/Österreich (ist ja gleich ums Eck) zu starten. Natürlich über 50 km. Guckt ihr hier: http://www.koasalauf.at/. Hängt aber auch von den Schneebedingungen im Februar ab. Während der Woche schüttete es auch bei uns mal wieder wie aus Eimern. Einige Stunden später setzte Schneetreiben ein und so haben wir seit gestern Abend wieder 1 Meter Schnee dazu bekommen.

Für den 29. Januar sind die Langlauf-Vereinsmeisterschaften geplant. Ihr denkt jetzt bestimmt…oh, Vereinsmeisterschaften. Firlefanz. Total einfach……Ha, Pustekuchen. Wir haben in der SG Katek Grassau richtige Langlauf-AK-Profis mit dem Status eines 4-maligen Weltmeisters usw. Gar nicht so einfach, da den Anschluss nicht zu verlieren. Vor allem, wenn man nur ein Paar Skier zur Auswahl hat.

Am lustigsten wird die Team-Staffel. Nach einem Einzelrennen über 5km werden die Teilnehmer nach ihren Gesamtplatzierungen (Männer und Frauen gemeinsam) zusammengestellt. Der Erste mit dem Letzten usw….Dann heißt es Sprinten, was das Zeug hält. Abwechselnd müssen wir ca. 400m richtig Gas geben. Wendepunktstrecke um einen losen Busch herum. Letztes Jahr hat dieser Busch stark gelitten und wurde schon sehr in der Gegend herum geschupst. Aber gesprintet wird 10mal in Folge. Da geht der Puls hoch !

Bei der Siegerehrung gibt es meist Schokolade.

Hoffentlich bleibt uns der Schnee noch bis Ende Februar erhalten !

Alltag

Alltag

Schade, nun sind die Weihnachtsferien doch vorbei. Der Alltag hat uns wieder.

Während Frederic, unser Ältester, beim Kaderlehrgang  (Bayernkader Triathlon) 30 Stunden in 6 Tagen trainiert hat, versuchte zumindest ich ihm dies nachzumachen. Aber ich gehe bestimmt nicht mehr 2mal täglich zum Schwimmtraining. Das überlassen wir mal schön dem Nachwuchs. Nachdem der Schnee sich zu Neujahr doch noch blicken ließ, wurde, wie versprochen, die Loipe in Reit im Winkl und auch ab und an in Unterwössen (zu dieser Loipe, die über 12 km geht- müssen wir doch glatt 20 m zu Fuß gehen, bis wir sie erreichen) unsicher gemacht. Herrlich ! Im Winter gibt es nichts Schöneres !

Während unsere beiden jüngeren Kinder in den Ferien meistens lieber Alpin fuhren, vergnügte ich mich auf den Skatingskiern. In Reit im Winkl läuft die Loipe nach einigen Schleifen immer wieder direkt an den Skiliften vorbei, so dass man die Kiddis nie aus den Augen verliert. So bekam ich schon mal 50 km zusammen, weil die Kinder einfach nicht aufhören wollten zum Skifahren. Gott sei Dank, schlossen die Lifte um 16 Uhr, sonst hätte ich noch weitere 2 Stunden im Kreis laufen müssen. Wer kann schon ahnen, dass man in Reit im Winkl plötzlich eine spannende Buckelpiste vorfindet, an der so kleine Halbstarke Gefallen finden.

Harald kam dann erst am Wochenende mit zum Langlaufen. Unter der Woche musste er Geld verdienen.

Seit Montag läuft nun die Schule wieder. Die Schüler meiner Schule haben täglich um 12 Uhr Schule aus, um den Bus zum Skikurs, der diese Woche täglich am Nachmittag stattfindet, nicht zu verpassen. Unsere Tochter fährt am Montag für eine Woche ins Skilager. Unser Jüngster hat die Woche drauf seinen Nachmittags-Skikurs.

So ist das Leben hier im Chiemgau. Hart, aber fair !

Am Wochenende wird man uns bestimmt wieder in Reit im Winkl auf der Loipe finden.

In den Ferien verbrachte ich glatt 13 Stunden auf den Skatingskiern, 1 Stunde im Wasser, 4 Stunden zu Fuß und 2 Stunden auf dem Rad. Nebenbei absolvierte ich noch 1 ½ Stunden Krafttraining. Das Leben als Profi hätte schon was…aber nicht mehr in meinem Alter. Bis zum Mittwoch war ich auch richtig kaputt. Solch ein Training muss man erst einmal verkraften !

Schöne Woche !

Silvesterlauf München 2011

5fach-funkfamily-Start beim Silvesterlauf in München. Der Münchner Silvesterlauf zählt mit über 2500 Startern zu den teilnehmerstärksten Silvesterläufen Deutschlands. Es war wieder ein schöner Jahresausklang. Dummerweise haben wir durch die Bank trotz sehr zufriedenstellender individueller Leistungen knapp das Stockerl verpasst bei einer erfreulichen Ausnahme: Frederic gewann in neuer Bestzeit von 35:00,1 seine Klasse, obwohl er als 14jähriger zusammen mit 16- und 17-jährigen gewertet wurde.


Allerdings hat er nach dem Zieleinlauf ziemlich lange gebraucht, bis er sich darüber freuen konnte, weil sein alter und gebrechlicher Erzeuger die Ziellinie ( vielleicht ein allerletztes mal?) einige winzige Sekunden vor ihm überqueren konnte.

Marc-Philipp und Anna-Marie überzeugten mit jeweils einem 5. Platz beim 2km Schülerlauf. So langsam arbeiten sich die zwei auch nach vorne. 

Ich kam nach 44:49 min. über die Ziellinie gelaufen oder vielleicht eher gejoggt und muss mich immer noch über einen Anfängerfehler wundern. Da ich zur Zeit Probleme mit meinen Zehen habe, kramte ich vor dem Start alte Wettkampfschuhe heraus. Diese hatten natürlich keine Schubis mehr. Mir ging doch glatt nach 400 m der Schnürsenkel auf. Mmmhh, neee ! Also hatte ich schon so früh eine kleine Pause zum Schuhebinden ! Zur meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich eigentlich eine Doppelschleife hatte. 

Ich wurde, wie Harald auch, 4. in der AK. 

Damit meine Lauferei vielleicht doch mal wieder ein wenig vorwärts geht, war ich gestern gleich mal fleißig und bin auf dem Laufband Intervalle gelaufen. An der frischen Luft geht das zur Zeit nicht wirklich, da es bei uns richtig glatt ist oder eben die Waldwege verschneit. Ansonsten verbringe ich meine Ferientage mit Marc-Philipp und Anna-Marie in Reit im Winkl. Dort hält sich der Schnee trotz des aktuellen Tauwetters immer noch beachtlich. Traumhafte Loipe !! Ich genieße es ! 

 

Wir wünschen euch noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 !

Schuhe

„Ich habe keine Schuhe !“ Geht euch das auch so? Ich kann nicht zum Laufen gehen, weil ich keine passenden Schuhe habe. So geht es bei mir das ganze Jahr über. Die einen sind mir zu schwer, die anderen zu eng, wieder andere Schuhe sind einfach zu klein.

In den letzten 20 Jahren, in denen ich Triathlon betreibe, sind meine Füße gewachsen. Kein Witz! Oder eher platt getreten ?? Zahlreiche Schuhpaare sind mir ernsthaft viel zu klein geworden. Gott sei Dank, so dachte ich bislang, kann diese Schuhe meine Tochter anziehen. Bei Harald verhält sich das ähnlich und so wollte er seine ausrangierten Schuhe unserem ältesten Sohn vermachen.

Pustekuchen ! Das alte Geraffel, wie es unsere Kinder nennen, wollen sie auf keinen Fall mehr anziehen. Die Farbe passt nicht, der Schnitt ist altmodisch, bei dem Gewicht (vor 10-20 Jahren hat ein stabiler Trainingsschuh durchaus auch schon mal 450g gewogen) drohen ja Verletzungen ;-)…. Was sollen denn da die Leute denken, bzw. andere Triathleten ? Da laufen wir lieber barfuß. Außerdem darf ich nicht durch schlechteres Material benachteiligt werden.

Und so warten diese Schuhe einfach darauf, in die Triathlon-Memoiren mit aufgenommen zu werden. In ihnen liegen viele Erinnerungen und damit sind sie zum schnöden Wegschmeißen eben auch zu schade!

Das Christkind meinte es gut mit uns und schickte einige neue Schuhpaare auf die Erde. In den schönsten Farben und tollsten Schnitten. Meine Männer laufen nun immer wie Zwillinge herum (zweimal Asics Hyperspeed in Orange einmal in 44 und einmal in 45 und dieselbe "gefährliche" Verwechslungssituation auch bei den weißen Hattori mit ebenfalls eng beieinander liegenden Größen). Zum Glück sind meine pinken Hattori ebenso wie die mintgrünen Nikes relativ ungefährdet, aus Versehen an den falschen Füßen zu landen...

Den ersten Test haben sie bestanden. Nur….beim Münchner Silvesterlauf am Samstag werden wir doch wieder auf das bewährte Material zurück greifen. Man weiß ja nie ?!

Trotz neuer Schuhe hinkte in der letzten Woche das Training etwas.

Immerhin war Weihnachten, was mit einem Besuch bei der Familie zusammenhängt. Besuche und Feiern machen wesentlich müder, als Training. Zwei Mal gingen wir für 2h in die Loipe nach Reit im Winkl, was trotz schlechtem Zustand der Loipen richtig Spaß machte. Wird Zeit für etwas Schnee. Joggen geht zwar, aber das Glatteis auf den Straßen und Wegen erschwert ebenfalls das Training. Es werden wieder bessere Zeiten kommen. Noch ist es für eine vernünftige Vorbereitung  auf den Ostseemann nicht zu spät, oder ?

 

Wir wünschen euch einen guten Rusch ins Jahr 2012 !

Besinnliche Tage

Montag: noch knapp eine Woche bis Heilig Abend. Schnell noch den Text gelernt für das Krippenspiel. Die letzten Weihnachtsgeschenke lassen noch auf sich warten. Wann soll ich die nur besorgen. Wer soll alles eine Kleinigkeit bekommen. Das überlege ich mir beim Heimlaufen von der Schule. Im Schneegestöber werden meine Männer fündig. Der Weihnachtsbaum ist da.

 

Dienstag: „Mami, ich brauche noch 10 Euro für das Weihnachts-Theater in der Schule.“ Als hätten wir um diese Zeit nicht schon genug Theater. Also geht es noch kurz zum Geldautomaten. Ich versuche meinen Schülern die Adventszeit ein wenig näher zu bringen. Singen, Basteln, Texte lesen über Weihnachten in anderen Ländern. Hört mir überhaupt noch jemand zu. Zum Entspannen schnell eine Laufeinheit zwischendurch.

Kaum zu Hause, heißt es:“ Mami, wir sollen zu unserer Weihnachtsfeier in der Schule Plätzchen mitbringen!“ Eigentlich kein Problem, wenn noch Plätzchen in der Dose wären. Einkaufen, neue Plätzchen backen. 2 Stunden später ist nur noch die Hälfte der Plätzchen da! Wieder einmal war die Weihnachtsmaus unterwegs. Wenn ich die bloß mal erwischen würde! „Ich hatte nur zwei kleine Plätzchen, ich auch, ich nur eines und ich habe nur einmal probiert.“ Komisch, vorher waren es 50 Plätzchen und nun sind es nur noch 15. Die Rechnung geht wie immer nicht auf?!

Abends scheuche ich meine Nachwuchstriathleten noch einmal durch das Wasser und schwimme selbst ein paar Meter. Die Arme sind schwer, wahrscheinlich vom Plätzchen backen. Es schneit.

 

Mittwoch: Es hat die ganze Nacht geschneit und schneit ununterbrochen weiter. Wie kommen wir am besten in die Schule und Arbeit? Ich will nicht schon wieder laufen. Harald bestückt mein Mountainbike mit Spikes. Wenigsten das Hinterrad. Ich brauche länger in die Schule, komme aber besser an, als manche Autofahrer. Diese aber haben wenig Verständnis für Radfahrer bei solchen Wetter- und Straßenverhältnissen. Harald jagt mit seinem Crosser Taxen und überholt sogar. Das Radfahren in die Schule hat so Spaß gemacht, dass ich mittags einfach meine Heimfahrt um 1 ½ Stunden verlängere, um ein wenig im Schnee zu radeln. Danach noch ein bisschen Fitness und Stabi an der Wii.

Omi und Opi kommen auf dem Weg in den Urlaub bei uns vorbei. Tisch bestellen im Restaurant. Hätten nicht die beliebten Lokale am Mittwoch alle Ruhetag. Ich werde trotzdem fündig. Geschenk schön verpacken. Endlich kurz sitzen beim Essen.

Donnerstag: In Unterwössen Schnee, in tieferen Lagen regnet es. Harald läuft in die Klinik. Braucht 8 Minuten länger als sonst. Straßenverhältnisse sind wirklich schlecht. Ich stürze auch einmal mit dem Rad auf dem Weg in die Arbeit. Wo kam nur plötzlich dieser Schneehaufen mitten auf der Straße her?

Gehe nach dem Heimradeln von der Schule gleich zum Laufen. Muss wieder warm werden. Die Straßen sind nun so stark gesalzen, dass das Wasser in alle Ecken spitzt. Beim Laufen komme mir vor wie der Osterhase, da mir zeitweise der Schnee bis zum Knie reicht. Auch mal wieder Lauf-ABC gemacht, wenn auch nicht absichtlich. Skaten wäre eigentlich die bessere Lösung gewesen. Doch die Zeit reichte nicht. 

Schnell Besorgungen für die Feiertage getätigt. „Mami, was soll ich meinen Bruder schenken?“ Ich weiß etwas, können wir morgen besorgen. Die letzten Plätzchen werden schnellstens in Dosen verpackt. Ab damit in die Schultasche. Die Weihnachtsfeier kann kommen. Ein paar ruhige Minuten erhoffen wir uns beim Schwimmen.

 

Freitag: Heute sollte es eigentlich ruhiger werden. Heilig Abend ist doch so nah! Schule, Arbeit (Harald hat Dienst und kommt erst an Heilig Abend wieder), Krippenspiel, Weihnachtsbaum aufstellen, Geschenke verpacken, ne kurze Trainingseinheit….das müsste doch zu schaffen sein!

 

In diesem Sinne wünschen wir, die Funkfamily, Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage !

Von Rentnern und anderen Belanglosigkeiten

Schon wieder ist eine Woche vergangen und das Weihnachtsfest rückt näher. Wir jedes Jahr ist von einer Stille und Besinnung während der Adventszeit nichts zu merken. Stress ! Hetze ! Hast ! Mir fällt auf, dass die Schüler gerade in dieser Zeit sehr zappelig und unaufmerksam sind. Gott sei Dank habe ich die Möglichkeit mit ihnen die Turnhalle unsicher zu machen, um sie wenigstens etwas ruhiger zu stellen. Aber anscheinend sind nicht nur Kinder sehr gestresst, sondern auch manche Rentner. Als ich diese Woche einmal mehr von der Schule nach Hause lief, sah ich auf dem Gehweg 100 m vor mir ein Rentnerpaar, das verdammt langsam schleichend sich auf dem Bürgersteig fortbewegte. Und dabei bin ich selbst ja nicht die Schnellste und habe gar Vorfahren aus Kenia. Leider, nein ! Ich dachte mir nichts dabei  und wich auf die Straße aus. Klar, denkt sich jeder ! Ist auch besser so, da bekannter weise manche Leute keine Jogger hören und sie beim Überholen dem Herztod nahe sind. Wenn ich jemanden vor mir sehe, räuspere ich mich laut, huste gar oder trampel mit den Füßen laut vor mich hin. Dieses Mal entschied ich mich aber auf die Straße (kleine Dorfstraße mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 5 Autos pro Tag) auszuweichen. Als ich die beiden gerade überholte, brüllte mich doch der alte Herr laut an, ich solle gefälligst auf dem Gehsteig laufen. Dieses Mal war ich also fast den Herztod nahe. Ich habe nicht wirklich reagiert, sondern nur blöd geguckt, so verdattert war ich. Diese Lautstärke hätten sogar Rentner ohne Hörgerät nicht überhört. Hatte der alte Herr etwas Angst um mich gehabt ? Wahrscheinlich ist er nur erschrocken, da er sein Tempo überschätzt und nicht mit einem Überholvorgang gerechnet hatte J. Die restliche Laufstrecke heimwärts war dann ziemlich kurzweilig für mich gewesen, da ich mich nur noch wundern und in mich hinein grinsten konnte. Beim Sport erlebt man doch so einiges…..und das nicht nur im Schwimmbad.

Die letzte Woche war ich recht fleißig, da ich alle Besorgungen mit dem Rad erledigt habe und das war so einiges. Wenn ich einkaufen gehe, versuche ich es immer mit einer Trainingseinheit zu verbinden. Das heißt also, dass ich meinen Lieblingsdiscounter im Nachbarort meide und den im übernächsten Ort besuche. Ist sowieso besser, da ich sonst während des Einkaufens Schülereltern treffe und dann um eine Sprechstunde nicht herum komme. Meistens bin ich mit einem riesen Rucksack oder gar mit dem Kinderanhänger, ohne Kind, unterwegs. So bin ich letzte Woche doch tatsächlich insgesamt 10 Stunden auf dem Rad gesessen. Gut, einmal Ergometer für die Dauer von 1h15min war auch dabei. Nebenbei kamen wieder 70 Laufkilometer, 6 Schwimmkilometer und einmal ein vernünftiges Krafttraining zusammen. Gesamt-Stunden: 18

Daraufhin entschied ich mich, erst einmal einige ruhigere Trainingstage einzubauen, da gerade vor Weihnachten sich die Termine häufen. Ich will ja auf keine Frühform zusteuern.

Harald gondelt zurzeit immer zwischen Klinik hin und her. Zu Fuß oder mit dem Rad, mal im 40er Schnitt mal in Fahrtspielen, mal locker…..auf alle Fälle hat eines seiner Räder schon Spikes bekommen. Nun schneit es heftig. So können wir unsere technischen Fähigkeiten im Schnee unter Beweis stellen, egal mit welchem Trainingsgerät.

………….und unser Auto steht und friert so vor sich hin.

Bis zur nächsten Woche !

Es geht also doch los.....

Es geht also doch los….

Das schlechte Wetter ließ dann doch nicht mehr lange auf sich warten. Montag, am frühen Morgen, tobte ein Sturm über Unterwössen, der gleich Regen und Kälte und mir einen gewaltigen Schnupfen  brachte. Schade eigentlich! Der November hatte uns doch so verwöhnt.

Vom Nikolauslauf hatten wir ja schon berichtet.

Seit Fred nun einmal schneller gelaufen ist, als sein Papa, muss dieser immer wieder einige Seitenhiebe einstecken.

Tja, wie will man sich da noch auf die eigene Leistung konzentrieren, wenn man ein solches Talent in der Familie hat. Wir sollten alle ein wenig  von Frederics Ernährungsstrategie annehmen. Täglich eine halbe Kiste Joghurt mit Schokostreusel und zum Nachtisch Gummibärchen.

Am Sonntag wurde das Wetter schon ein wenig schlechter, das ich aber für einen lockeren Lauf über 16 km nutzte und mir abends noch 2 Kilometer im Schwimmbad gönnte. Harald war müde und verzichtete auf Training. Unsere Radkilometer beschränken sich im Moment auf die Fahrten in die Arbeit und von der Arbeit nach Hause. Einmal habe ich es am Dienstag für 1h10min auf den Ergometer geschafft, um ein abwechslungsreiches Programm zu fahren. Das war richtig hart ! Bin seit einer Ewigkeit nicht mehr auf dem Heimtrainer gesessen. Dienstags bin ich zwischen 18 und 19 Uhr Nachwuchstrainerin für unseren Verein im Schwimmbad. Ab 19 Uhr trainieren Harald und ich selbst mit der Jugend mit und ziehen einige Bahnen. Am Dienstag waren es immerhin 3 km.

Mittwoch kam also der erste Schnee ! Obwohl wir auf dem Weg zur Arbeit und zurück richtig nass wurden. Unsere Arbeitsstätten liegen ca. 100 HM tiefer als Unterwössen. Auf der Fahrt dorthin verändert sich das Wetter gewaltig. Man hat das Gefühl durch 3 Klimazonen zu radeln. In Unterwössen schneite es zeitweise oder es wechselte in Schneeregen über, während es am Chiemsee Dauerregen gab. Es besteht also die Hoffnung, dass bald genug Schnee zum Skaten in Reit im Winkl liegt !!

Heute, nach der Schule, habe ich nicht gleich heim gefunden. Ich war laufend unterwegs und bekam bei strahlendem Sonnenschein 18 km zusammen. Als Lehrer hat man es schon gut, was ?!

Die Umfänge der letzten Woche: R 150 km (9 Einheiten)/L 70 km (5 Einheiten)/ S 5 km (2 Einheiten)/KTR 1x

…So und jetzt gehen wir mit den Kindern lieber mal zum Schwimmtraining. Irgendwann muss man sich ja mal waschen.

Bis zur nächsten Woche !

Papa, laufen wir schon ?

Gestern fand der alljährliche Nikolauslauf im Olympiapark statt. Diesmal waren wieder einmal alle 5 Funks am Start. Zum ersten Mal überhaupt schafften es alle Funkis in einem einzigen Wettkampf auf das Stockerl, was vor allem unsere 2 Jüngsten, Marci (1. Platz beim Kinderlauf über 500 m ohne Zeitnahme) und Anna-Marie (2. Platz beim Schülerlauf über 1600 m) riesig freute, da sie so mit viel Schokolade in Form von Nikoläusen belohnt wurden.


Über meinen 10 km Lauf gibt es nicht viel zu erzählen. In 43:55 wurde ich 3. in der AK, was nach dem 3-wöchigen Lauftraining in der neuen Saison eh schon gut für mich ist....aber natürlich bis zum Beginn der Tri-Saison noch steigerungsfähig.

Am amüsantesten aber war das Duell Vater und Sohn, was aus Haralds Sicht folgendermaßen zu erzählen ist:

 

Innerfamiläre Wachablösung? Nein, ich hoffe, es war nur mäßige Tagesform und zu wenig Laufkilometer überhaupt und v.a. zu wenig intensive Trainingskilometer in den letzten Wochen, aber ein bisschen nachdenklich wird man als bald 44-jähriger schon, wenn auf den letzten 2km eines 10km Laufes ein 14-jähriger, der einem gerade mal bis zur Schulter geht, an einem vorbeistürmt...

 

Anstatt mich zu wehren und so in den Schmerz hinein zu laufen, wie man das am Ende eines kurzen Laufwettkampfes eigentlich tun sollte, ging mir aber heute nachmittag bei diesem besonderen Überholvorgang geradezu das Herz auf und obwohl ich auf den letzten 1,5km fast eine halbe Minute verlor, überquerte ich die Ziellinie gänzlich ohne Frust über die eigene Leistung und voller väterlicher Stolz!

Ergebnisse des ganzen Wettkampfs im Detail gibt's hier: 

http://www.sas-online.net//sas_online_stats/ergebnisliste.php?eventID=119&lng=DE

Die Laufperfomance des 14-jährigen mit den einzelnen km-Splits gibt's hier:http://connect.garmin.com/activity/132418428

Um Frederics Leistung korrekt einordnen zu können musste ich dann auf der Heimfahrt erstmal ein bisschen im Internet recherchieren. Leider gibt es über 10km keine bestenlisten für 14jährige, weil eigentlich noch nicht vorgesehen ist, dass diese solche distanzen laufen. Allerdings gibt es eine Bestenliste über 5km Straßenlauf und ich hatte ja Frederics Zwischenzeit über 5km: 17:24min

 

http://www.deutscher-leichtathletik-verband.de/index.php?SiteID=193

 

·Frederic ist also mit seiner Leistung von München erstaunlicherweise unter den schnellsten 5 Läufern seiner Jahrgangsstufe in ganz Deutschland. Nicht schlecht für einen Triathleten ;-)

 

...im Süden läuft es anders

..im Süden läuft es anders


Nun sind wir auserwählt worden. Es kann nur einen geben, soviel war klar !

Blogger-Family für den Ostseeman 2012. Start am 1.Dezember 2011.

Nun stellte sich uns die Frage, warum der Blog eigentlich am 1.12. anfangen soll.  Wahrscheinlich endet zu dem Zeitpunkt in Norddeutschland die Saisonpause.

Aber zuerst müssen wir einmal klären, wie wir, Triathleten aus dem Voralpenland, also aus Süddeutschland, überhaupt dazu kommen  uns zum Ostseeman zu melden. Diese Frage klärt sich eigentlich ganz einfach. Da Harald und ich seit über 20 Jahren Triathlon betreiben und auch nahezu seit dieser Zeit uns auf der Langdistanz tümmeln, sind wir seit Jahren ständig auf der Suche nach gut organisierten Wettkämpfen, die natürlich eine gewisse Herausforderung darstellen. Außerdem verbinden wir unsere Triathlonwettkämpfe  gerne mit Urlaub. So machten wir uns im Oktober, nach einer wirklich gut verlaufenen Saison 2011, schon auf die Suche …und….blieben beim Ostseeman hängen. Immerhin existieren ganz nette Geschichten darüber im Internet. Seit wir gemeldet sind und ein Häuschen am Strand gebucht wurde, freuen wir uns schon richtig auf den „Urlaub“ an der Ostsee.

Eine Herausforderung ist der Ostseeman für uns insofern, als dass:

  1. Die Schwimmstrecke nicht flach sein wird. (Rückblickend auf den Ironman Wales lässt uns das ja relativ gut schlafen)…gut die Quallen kennen wir in Süddeutschland nicht.
  1. Die Radstrecke zwar hügelig sein wird, aber längere Steigungen fehlen werden. Bekanntlich gibt es in der Gegend um Glücksburg herum keine Berge, deren Höhe mehr als 82 m beträgt.
  1. Der Wind ! Gibt es hier bei uns am bayerischen Meer (Chiemsee) zwar auch, aber er lässt in den Tälern, zwischen den Bergen immer wieder einmal nach. Aber zwei Besuchen auf der größten Insel Europas – Sherborne und Wales, sollten uns auch hier etwas abgehärtet haben und  unsere Räder werden  für  den  5. August 2012 an eine gewisse Schräglage gewöhnt werden müssen.
  1. Die Laufstrecke wieder einmal  42 km betragen wird und die Ernährung passen muss, damit wir eine weitere Langdistanz  erfolgreich finishen können.

Das Training könnte also beginnen, wäre da nicht……ein wunderschöner Herbst, der uns hier in den Alpen geboten wird, können wir nun nicht wirklich auf eine planmäßige Trainingszeit zurückblicken.

War es doch auf über 1000 Meter Höhe immer sonniger und wärmer, als in den Tälern, begaben wir uns , immer wenn es die zur Verfügung stehende freie Zeit erlaubt hatte, kletternd oder Bergradelnd auf unsere Haus- Berge Hochgern, Hochplatte und Geigelstein in der nächsten Umgebung von Unterwössen. Wir sprechen hier nun von Bergen, die höher als 82 HM sind. Der Gipfel unseres Hausberges, dem Hochgern, beträgt 1748 m, wobei unsere Lieblingshütte schon auf 1461 HM zu finden ist.  An manchen Tagen waren wir wirklich froh, dass wir die Möglichkeit hatten, mit dem Mountainbike in die Höhe zu radeln, da wir nur so einer Nebelsuppe entkommen konnten.

Dass diese Aktionen höchstwahrscheinlich auch noch einen gewissen Trainingseffekt haben, ist doch wirklich klasse. Man empfindet einen Besuch am Berg eher als Erholung, als eben als Trainingseinheit.

Das regelmäßige Lauftraining haben wir auch vor knapp 2 Wochen wieder begonnen. Am Samstag findet der Nikolauslauf in München statt. Unsere Kinder schwören auf diesen Lauf. Nicht, weil sie dort etwa die schönsten und wertvollsten Pokale abstauben, sie vor sportlichen Ehrgeiz brennen würden  oder die Strecke dort so schön ist. Nein !! Weit gefehlt ! Der Veranstalter lockt mit einem für Läufer unmoralischem Angebot: Schokonikoläusen zum Abwinken als Zielverpflegung!  500 m Laufen und dafür 1kg Schokolade zum Sofortessen hat schon was J Die erwachsenen Sieger der Offenen Wertung des 10 km Laufes verschenken auch noch meistens ihre Schokonikoläuse, da bekanntlich Läufer als Bleistifte bekannt und ständig auf Diät sind. Wir, als die Radiergummis bei den Läufen nehmen dann die Schokolade schon ganz gerne mit. Das Idealgewicht kann man jaimmer noch später in der Saison im sportlergerechter Diät und entsprehend anziehenden Trainingsumfängen anstreben. J Für diesen bevorstehenden Lauf waren wir aber immerhin jetzt schon zweimal auf der Bahn, um einige Tausender zu schrubben.  Völlig kampflos werden wir uns also den Lauf-Spezialisten trotz des aktuell noch vorhandenen Herbstspecks an den Hüften nicht geschlagen geben.

Zum Schwimmtraining müssen wir auch hier in Süddeutschland ab Herbst in eine Schwimmhalle.  Harald und ich versuchen unserer Triathlon-Jugend hinterher zu kommen, was uns im Moment noch nicht wirklich gelingt. Wird immer härter im Alter. Die familieninterne Wachablösung hat im Wasser (zumindest was Frederic, den mit 14 Jahre ältesten unserer drei Kinder betrifft, in diesen Monaten begonnen:  während Harald beim Laufen immer noch ein paar Sekunden schneller läuft haben im Wasser bei den Intervallen bis 400m mittlerweile weder Harald noch ich eine Chance, seinen Wasserschatten zu halten.

Also, dann….. die Vorbereitung kann beginnen…eigentlich….aber wir freuen uns auch auf den ersten Schnee. Skaten macht einfach ungeheurem Spaß. In unserer Gegend hier haben wir nun einmal die Möglichkeiten direkt eine Loipe vor der Haustür zu haben (zumindest, wenn der Dezember nicht derartig sonnig und trocken werden sollte, wie es der Oktober und November 2011 war. In solch einer Loipe verbringen wir gerne 3-4 Stunden Skatend unsere Samstage und Sonntage.  Mal sehen, ob wir wieder Zeit und Lust haben bei den Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon mitzumachen. Immerhin müsste ich ja meinen Deutschen Vizemeistertitel der vergangenen Saison verteidigen.

Also, geleistete Kilometer gemäß eines ausgeklügelten Trainingsplans können wir leider noch nicht einreichen J (Wer aber trotzdem gerne mit Zahlen hantiert findet hier das aktuellste Bahntraining von Harald (5x1000m mit Einlaufen, Steigerungen usw.): http://connect.garmin.com/activity/131876042

Und hier eine typische Bergradeltour (Harald, Frederic und ich):

http://connect.garmin.com/activity/130843164

Bis zur nächsten Woche !

Bleibt gesund und eine schöne Adventszeit wünschen euch

Heike und Harald

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