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Auf Kälteperioden folgen Hunger und Seuchen

Kalte Zeiten, schlechte Zeiten: US-Forscher behaupten, dass alle großen Krisen im vorindustriellen Europa letztlich auf Klimaschwankungen zurückgehen. So stand das schon im letzten Jahr auf Welt online.

Demnach führt ein Rückgang der Temperaturen zu geringeren Erträgen in der Landwirtschaft und damit zu höheren Lebensmittelpreisen, was mit einiger Verzögerung unter anderem Hungersnöte hervorruft.

Wir leben Gott sei Dank in einem anderen Zeitalter und lesen seit geraumer Zeit eigentlich nur von einer Erderwärmung, die der Klimawandel mit sich führt. Nur….im Moment ist es einfach riiiiiichtig kalt !! Also könnten die Folgen dieser Kälteperiode ähnlich sein, wie im vorindustriellen Europa.  Vor allem für eine bestimmte Spezies: „Den Triathleten“. Was, wenn die Lebensmittelpreise nach dieser Kälteperiode steigen ? Für Triathleten wäre das eine Katastrophe. Jetzt futtert diese Spezies eh schon viel mehr als ein Normalbürger. Wer kann sich dann noch so teures Essen leisten. Anfälliger für Krankheiten sind Triathleten in bestimmten Phasen des Trainings auch !  Vor allem, wenn sie nichts zu essen bekommen, was daraus ja die Folge wäre.

Wir blicken also schlechten Zeiten entgegen. :-)

Deshalb entschied sich schon ein sehr hoher Prozentsatz der Spezies für eine Flucht in wärmere Gefilde, wie Fuerteventura, Lanzarote oder Teneriffa. Gut, dort befinden sich aber auch nur diejenigen, die neben ihrem Dasein als Triathleten nicht noch zu gesellschaftlich wertvolleren Aufgaben – wie z.B. einer gewissen Art von ehrlicher und oft auch noch bezahlter Arbeit -  in der heimatlichen Kälte berufen wurden :-)

Bei  Minus 15 Grad Celsius entwickeln wir also folgende Strategien: :-)

  • Trotz der Kälte in die Arbeit radeln oder laufen, da das Auto vermutlich sowieso nicht anspringen würde und wir immer zu spät aufstehen, um die Scheiben des Autos vom Eis zu befreien. In der Garage ist aufgrund der diversen vorhandenen Fahrräder für alle Einsatzzwecke leider kein Platz für ein Auto :-)
  • Die Runnersworld rät, ein Aufwärmen im Warmen nicht zu vergessen. Am besten gelingt dies mit einigen Laufschritten auf der Stelle (fünf Minuten) und leichten Dehnübungen. :-) Machen wir natürlich nicht, sonst kämen wir gewaltig zu spät in die Schule oder in die Klinik :-) Ist aber bestimmt ein guter Tipp, der praktisch ausprobiert werden wird, sobald die Pensionierung erreicht ist!
  • Bei der Rückkehr von der Arbeit sofort den Kachelofen anschüren. Wir haben  immerhin genügend Holz vor der Hütte :-). Also im wortwörtlichen Sinne, nicht so wie dieser Ausdruck sonst gebraucht wird.
  •  Indoor Sport. Der Ergometer und das Laufband sind eine wirklich gute Alternative zum Outdoorsport auf den glatten Straßen. So kann man beliebig seine Fahrtspiele  einstreuen und hat auch noch ein gutes Gewissen dabei :-)
  • Wii ! Die beliebte Spielkonsole der Kinder. EA Sports ist mein Lieblingsspiel. Ein Stunde Sport und 3 Tage Muskelkater ! Lohnt sich ! :-)
  • Relaxen auf der Couch und ein gutes Buch lesen, wenn man nicht schon vorher einschläft :-)
  • Viel Trinken. Die trockene Winterluft sorgt für eine zusätzliche Dehydration. Eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit kann den Körper äußerst schnell austrocknen. Das verringert vielleicht endlich mal die Anzahl der Flaschen an Rotwein, die Harald meist von Patienten geschenkt bekommt und die sich im Keller stapeln :-)
  • Zwei Prozent mehr essen (auch wenn es nur gefühlte zwei Prozent mehr sind :-). Wahrscheinlich sind es manchmal 10 % mehr :-)) ! Der Körper braucht einfach bei diesen Temperaturen mehr Energie, um sich warm zu halten.

Trotz der aktuellen tiefen Temperaturen fanden letzten Sonntag unsere Vereinsmeisterschaften im Langlauf statt.  Die gesamte Elite unserer Langläufer war leider nicht am Start. Sie hatten verschiedene Rennen zu bewältigen. Es ließen sich immerhin einige Wintertriathleten und Hobbyläufer blicken :-) Zu bewältigen waren ca. 5 km, die Kinder liefen ca. 2,5 km in der eisigen, harten Spur.

Marci, Fred und ich wurden Vereinsmeister und Anna-Marie wurde Zweite. Wir hatten wieder richtig Spaß, vor allem beim Team-Sprint, den ich mit Anna-Marie und Marci  absolvierte. Aber gegen die großen Jungs hatten wir keine Chance :-) Wir verloren klar und deutlich :-). Harald verdiente zeitgleich in der Klinik noch ein paar Brötchen, so dass die Familie nicht ganz komplett beim Wettkampf auftrat.

Am nächsten Sonntag werden Harald und Frederic bei den Oberbayerischen Meisterschaften im Crosslauf starten. Sie finden am Sonntag in Markt Indersdorf (Dachauer Hinterland) statt. Viel Schnee liegt dort wahrscheinlich nicht, aber der Boden wird gnadenlos hart sein. Ich spar mir diese Abenteuer, auch wenn es mir wahrscheinlich nicht schaden würde. Aber ich kann so etwas einfach nicht. Ich stolpere ja schon über einen Kieselstein :-)

Hier nun die Trainingsstunden vom 23.1.-29.1.:

-          Schwimmen 2 Einheiten (2h30) Programm GA 1/2

-          Laufen 6 Einheiten (6h – 1 Einheit - Intervalle: 10x 1min30mit 1min30 locker

           1 Einheit 1 Stunde, dabei nach 4 min immer 1 min. 15km/h)

-          Radfahren 9 Einheiten (5h15 GA 1, einmal Ergometer 1h20min, Rest Mountainbike)

-          Langlauf 2 Einheiten (3h30 – GA 1 und Vereinsmeisterschaft WK)

-          Krafttraining/Stabi 1h45min

 

Schöne Woche wünschen wir und passt auf euch auf!!

Zeitdiebe

Fragt ihr euch eigentlich auch oft einmal, wohin die Zeit geht ? Kaum steht man auf, muss man schon wieder schlafen gehen.  (Ich schreibe bewusst „muss man ..“, da der Satz „ kaum steht man auf, ist man schon wieder müde, keine 24 h beschreiben würde, sondern eher 2-3 Stunden am Morgen.)

Jetzt ist schon wieder ein Tag herum und ich habe nicht das geschafft, was ich mir vorgenommen hatte ?!

Ich habe endlich die Antwort gefunden: sogenannte Zeitdiebe stehlen uns die Zeit.  Sie klauen  das Wichtigste eines jeden Menschen, die Zeit !

Wenn ich also einmal solch einen Dieb erwische, dann kann ich für nichts mehr garantieren !!

Man muss schon vor jedem Supermarkt sein Rad absperren, damit es keine Füße bekommt und dann kommen auch noch so unverschämte Leute daher, die einem die Zeit klauen.

Jetzt hat aber jeder Mensch seinen eigenen, persönlichen Zeitdieb. Sie tarnen sich verdammt gut und verstecken sich zu oft hinter liebgewonnenen Gewohnheiten. Es gilt,  ihn mit viel Mühe zu entlarven und zu eliminieren!

Professionelle Fahnder von Zeitdieben raten dazu, sich Tag für Tag genau aufzuschreiben, wann und wo man Zeit verbracht hat, ohne auch nur irgendeinen Nutzen davon gehabt zu haben. Die schlimmsten Zeitdiebe halten sich im Privaten Bereich auf. Den meines Mannes habe ich schon gefunden – den Computer – nur leider noch nicht geschafft ihn auszulöschen.

Am Mittwoch hätte ich ihn fast erwischt.

-          6 Uhr Aufstehen

-          Kinder wecken, Brotzeit für die Familie herrichten, Kaffee trinken, waschen

-          7 Uhr Fahrt zur Schule, Arbeit mit dem Rad

-          Unterricht bis 11 Uhr in der Grundschule Übersee

-          11.00-11.15 Uhr Fahrt mit dem Rad zur Grund- und Mittelschule Grassau

-          Bis 12.45 Uhr Unterricht in Grassau

-          12.45 -13.30 Uhr Laufen nach Unterwössen, unseren Jüngsten von der Mittagsbetreuung abholen

-          Mittagessen kochen für die Kinder, Kaffee- und Snackpause

-          14.05-14.40 Uhr  Laufen in die Schule nach Grassau

-          14.45-16.15 Uhr Sport mit den Mädels der 7. Klasse

-          16.15 Uhr bis 16.30 Uhr Radeln nach Unterwössen

-          Sachen herrichten, umziehen, Kinder antreiben, 16.45 Uhr Fahrt mit den Rädern und Kindern  zur

            Sportanlage Grassau: Lauftraining für den Vereinsnachwuchs

-          17.15 Uhr bis 18.15 Uhr Lauftraining

-          18.15-18.45 Uhr  Heimfahrt mit den Rädern

-          18.45 Uhr Abendessen vorbereiten

-          19.30 Uhr gemeinsames Abendessen

-          Ab 20 Uhr aufräumen und Unterricht vorbereiten, korrigieren

-          21 Uhr Kinder freundlich bitten, doch auch einmal ins Bett zu gehen

-          21.10 Uhr Schlafe auf der Couch ein !

Und ? Erkennt ihr, wo der Zeitdieb mir entwischt ist ? Beim Kaffeetrinken und beim Essen und…..beim Radfahren, wenn ich nur schneller fahren würde. Das nächste Mal frage ich aber auch die Mädels aus der 7. Klasse, wenn diese wieder einmal recht unmotiviert bei der Sache sind, da man ja beim Sport ab und an einen Fuß vor den anderen setzen muss, ob sie meinen Zeitdieb gesehen haben. 

Ich werde nicht aufhören zu suchen und weiterhin kontinuierlich daran arbeiten ihn zu beseitigen!

Trotzdem läuft unser Training ganz gut (Unter uns…es geht manchmal doch dem Zeitdieb ein Schnippchen zu schlagen). Harald und ich bemerken beim Schwimmen endlich auch einmal wieder einen Fortschritt und schaffen die 200er schon wieder zwischen 2:30 und 2:40 zu schwimmen. Beim Laufen absolviere ich wöchentlich meine kurzen oder auch längeren Intervalle (z.B. 10 x 400 m mit 2x800 hinten drauf) oder Fahrtspiele ( 1min -2-3-4-5-4-3-2-1min), um nicht ständig im Schleppschritt dahinzustolpern. Ich merke schon, dass die Einheiten im GA 1 Bereich lockerer und flüssiger werden.  Radfahren und Skaten läuft nebenher. Letzte Woche schafften wir immerhin 15h (S 1h/R 7h10 (einiges davon auf dem Ergo)/L 5h/LL 1h30/Rest Stabi).

Wir wünschen euch weiterhin viel Freude mit euren Zeitdieben !

Anbei findet ihr das Fahndungsfoto eines Zeitdiebes !

Wintertraining

Eigentlich war vor 7 Tagen das erste, vom Wetter und den Schneebedingungen her betrachtet, perfekte Winterwochende. Und wir haben den Sonntag mit 56 Loipenkilometern fast jede Minute davon ausgekostet. Hoffentlich kommen noch ein paar Wochenenden dieses Kalibers in den kommenden Wochen hinterher...

(http://connect.garmin.com/activity/142003233)


Blöd nur, dass Wetter und Schnee bis Mittwoch immer noch perfekt waren, aber eben schon wieder Montag war. Aber unter der Woche wird immerhin fleißig in die Schule geradelt oder gelaufen. Immerhin habe ich es diese Woche mal zu einem 6km langen Steigerungslauf geschafft (pro Km ca. 10 sek. schneller 5min/km-3`55 min/km)…

Dienstagnachmittag ging es schnell für 20 km auf die Unterwössner Loipe. Die Sonne kam heraus. Da waren wir richtig schnell. Das Schwimmtraining danach lief aber leider nicht mehr so gut und ist eher in die Rubrik „Chillout“ einzustufen.

So langsam wird die Technik beim Skaten wieder stabiler und wir überlegen uns den Koasalauf in St. Johann/Österreich (ist ja gleich ums Eck) zu starten. Natürlich über 50 km. Guckt ihr hier: http://www.koasalauf.at/. Hängt aber auch von den Schneebedingungen im Februar ab. Während der Woche schüttete es auch bei uns mal wieder wie aus Eimern. Einige Stunden später setzte Schneetreiben ein und so haben wir seit gestern Abend wieder 1 Meter Schnee dazu bekommen.

Für den 29. Januar sind die Langlauf-Vereinsmeisterschaften geplant. Ihr denkt jetzt bestimmt…oh, Vereinsmeisterschaften. Firlefanz. Total einfach……Ha, Pustekuchen. Wir haben in der SG Katek Grassau richtige Langlauf-AK-Profis mit dem Status eines 4-maligen Weltmeisters usw. Gar nicht so einfach, da den Anschluss nicht zu verlieren. Vor allem, wenn man nur ein Paar Skier zur Auswahl hat.

Am lustigsten wird die Team-Staffel. Nach einem Einzelrennen über 5km werden die Teilnehmer nach ihren Gesamtplatzierungen (Männer und Frauen gemeinsam) zusammengestellt. Der Erste mit dem Letzten usw….Dann heißt es Sprinten, was das Zeug hält. Abwechselnd müssen wir ca. 400m richtig Gas geben. Wendepunktstrecke um einen losen Busch herum. Letztes Jahr hat dieser Busch stark gelitten und wurde schon sehr in der Gegend herum geschupst. Aber gesprintet wird 10mal in Folge. Da geht der Puls hoch !

Bei der Siegerehrung gibt es meist Schokolade.

Hoffentlich bleibt uns der Schnee noch bis Ende Februar erhalten !

Alltag

Alltag

Schade, nun sind die Weihnachtsferien doch vorbei. Der Alltag hat uns wieder.

Während Frederic, unser Ältester, beim Kaderlehrgang  (Bayernkader Triathlon) 30 Stunden in 6 Tagen trainiert hat, versuchte zumindest ich ihm dies nachzumachen. Aber ich gehe bestimmt nicht mehr 2mal täglich zum Schwimmtraining. Das überlassen wir mal schön dem Nachwuchs. Nachdem der Schnee sich zu Neujahr doch noch blicken ließ, wurde, wie versprochen, die Loipe in Reit im Winkl und auch ab und an in Unterwössen (zu dieser Loipe, die über 12 km geht- müssen wir doch glatt 20 m zu Fuß gehen, bis wir sie erreichen) unsicher gemacht. Herrlich ! Im Winter gibt es nichts Schöneres !

Während unsere beiden jüngeren Kinder in den Ferien meistens lieber Alpin fuhren, vergnügte ich mich auf den Skatingskiern. In Reit im Winkl läuft die Loipe nach einigen Schleifen immer wieder direkt an den Skiliften vorbei, so dass man die Kiddis nie aus den Augen verliert. So bekam ich schon mal 50 km zusammen, weil die Kinder einfach nicht aufhören wollten zum Skifahren. Gott sei Dank, schlossen die Lifte um 16 Uhr, sonst hätte ich noch weitere 2 Stunden im Kreis laufen müssen. Wer kann schon ahnen, dass man in Reit im Winkl plötzlich eine spannende Buckelpiste vorfindet, an der so kleine Halbstarke Gefallen finden.

Harald kam dann erst am Wochenende mit zum Langlaufen. Unter der Woche musste er Geld verdienen.

Seit Montag läuft nun die Schule wieder. Die Schüler meiner Schule haben täglich um 12 Uhr Schule aus, um den Bus zum Skikurs, der diese Woche täglich am Nachmittag stattfindet, nicht zu verpassen. Unsere Tochter fährt am Montag für eine Woche ins Skilager. Unser Jüngster hat die Woche drauf seinen Nachmittags-Skikurs.

So ist das Leben hier im Chiemgau. Hart, aber fair !

Am Wochenende wird man uns bestimmt wieder in Reit im Winkl auf der Loipe finden.

In den Ferien verbrachte ich glatt 13 Stunden auf den Skatingskiern, 1 Stunde im Wasser, 4 Stunden zu Fuß und 2 Stunden auf dem Rad. Nebenbei absolvierte ich noch 1 ½ Stunden Krafttraining. Das Leben als Profi hätte schon was…aber nicht mehr in meinem Alter. Bis zum Mittwoch war ich auch richtig kaputt. Solch ein Training muss man erst einmal verkraften !

Schöne Woche !

Silvesterlauf München 2011

5fach-funkfamily-Start beim Silvesterlauf in München. Der Münchner Silvesterlauf zählt mit über 2500 Startern zu den teilnehmerstärksten Silvesterläufen Deutschlands. Es war wieder ein schöner Jahresausklang. Dummerweise haben wir durch die Bank trotz sehr zufriedenstellender individueller Leistungen knapp das Stockerl verpasst bei einer erfreulichen Ausnahme: Frederic gewann in neuer Bestzeit von 35:00,1 seine Klasse, obwohl er als 14jähriger zusammen mit 16- und 17-jährigen gewertet wurde.


Allerdings hat er nach dem Zieleinlauf ziemlich lange gebraucht, bis er sich darüber freuen konnte, weil sein alter und gebrechlicher Erzeuger die Ziellinie ( vielleicht ein allerletztes mal?) einige winzige Sekunden vor ihm überqueren konnte.

Marc-Philipp und Anna-Marie überzeugten mit jeweils einem 5. Platz beim 2km Schülerlauf. So langsam arbeiten sich die zwei auch nach vorne. 

Ich kam nach 44:49 min. über die Ziellinie gelaufen oder vielleicht eher gejoggt und muss mich immer noch über einen Anfängerfehler wundern. Da ich zur Zeit Probleme mit meinen Zehen habe, kramte ich vor dem Start alte Wettkampfschuhe heraus. Diese hatten natürlich keine Schubis mehr. Mir ging doch glatt nach 400 m der Schnürsenkel auf. Mmmhh, neee ! Also hatte ich schon so früh eine kleine Pause zum Schuhebinden ! Zur meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich eigentlich eine Doppelschleife hatte. 

Ich wurde, wie Harald auch, 4. in der AK. 

Damit meine Lauferei vielleicht doch mal wieder ein wenig vorwärts geht, war ich gestern gleich mal fleißig und bin auf dem Laufband Intervalle gelaufen. An der frischen Luft geht das zur Zeit nicht wirklich, da es bei uns richtig glatt ist oder eben die Waldwege verschneit. Ansonsten verbringe ich meine Ferientage mit Marc-Philipp und Anna-Marie in Reit im Winkl. Dort hält sich der Schnee trotz des aktuellen Tauwetters immer noch beachtlich. Traumhafte Loipe !! Ich genieße es ! 

 

Wir wünschen euch noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 !

Schuhe

„Ich habe keine Schuhe !“ Geht euch das auch so? Ich kann nicht zum Laufen gehen, weil ich keine passenden Schuhe habe. So geht es bei mir das ganze Jahr über. Die einen sind mir zu schwer, die anderen zu eng, wieder andere Schuhe sind einfach zu klein.

In den letzten 20 Jahren, in denen ich Triathlon betreibe, sind meine Füße gewachsen. Kein Witz! Oder eher platt getreten ?? Zahlreiche Schuhpaare sind mir ernsthaft viel zu klein geworden. Gott sei Dank, so dachte ich bislang, kann diese Schuhe meine Tochter anziehen. Bei Harald verhält sich das ähnlich und so wollte er seine ausrangierten Schuhe unserem ältesten Sohn vermachen.

Pustekuchen ! Das alte Geraffel, wie es unsere Kinder nennen, wollen sie auf keinen Fall mehr anziehen. Die Farbe passt nicht, der Schnitt ist altmodisch, bei dem Gewicht (vor 10-20 Jahren hat ein stabiler Trainingsschuh durchaus auch schon mal 450g gewogen) drohen ja Verletzungen ;-)…. Was sollen denn da die Leute denken, bzw. andere Triathleten ? Da laufen wir lieber barfuß. Außerdem darf ich nicht durch schlechteres Material benachteiligt werden.

Und so warten diese Schuhe einfach darauf, in die Triathlon-Memoiren mit aufgenommen zu werden. In ihnen liegen viele Erinnerungen und damit sind sie zum schnöden Wegschmeißen eben auch zu schade!

Das Christkind meinte es gut mit uns und schickte einige neue Schuhpaare auf die Erde. In den schönsten Farben und tollsten Schnitten. Meine Männer laufen nun immer wie Zwillinge herum (zweimal Asics Hyperspeed in Orange einmal in 44 und einmal in 45 und dieselbe "gefährliche" Verwechslungssituation auch bei den weißen Hattori mit ebenfalls eng beieinander liegenden Größen). Zum Glück sind meine pinken Hattori ebenso wie die mintgrünen Nikes relativ ungefährdet, aus Versehen an den falschen Füßen zu landen...

Den ersten Test haben sie bestanden. Nur….beim Münchner Silvesterlauf am Samstag werden wir doch wieder auf das bewährte Material zurück greifen. Man weiß ja nie ?!

Trotz neuer Schuhe hinkte in der letzten Woche das Training etwas.

Immerhin war Weihnachten, was mit einem Besuch bei der Familie zusammenhängt. Besuche und Feiern machen wesentlich müder, als Training. Zwei Mal gingen wir für 2h in die Loipe nach Reit im Winkl, was trotz schlechtem Zustand der Loipen richtig Spaß machte. Wird Zeit für etwas Schnee. Joggen geht zwar, aber das Glatteis auf den Straßen und Wegen erschwert ebenfalls das Training. Es werden wieder bessere Zeiten kommen. Noch ist es für eine vernünftige Vorbereitung  auf den Ostseemann nicht zu spät, oder ?

 

Wir wünschen euch einen guten Rusch ins Jahr 2012 !

Besinnliche Tage

Montag: noch knapp eine Woche bis Heilig Abend. Schnell noch den Text gelernt für das Krippenspiel. Die letzten Weihnachtsgeschenke lassen noch auf sich warten. Wann soll ich die nur besorgen. Wer soll alles eine Kleinigkeit bekommen. Das überlege ich mir beim Heimlaufen von der Schule. Im Schneegestöber werden meine Männer fündig. Der Weihnachtsbaum ist da.

 

Dienstag: „Mami, ich brauche noch 10 Euro für das Weihnachts-Theater in der Schule.“ Als hätten wir um diese Zeit nicht schon genug Theater. Also geht es noch kurz zum Geldautomaten. Ich versuche meinen Schülern die Adventszeit ein wenig näher zu bringen. Singen, Basteln, Texte lesen über Weihnachten in anderen Ländern. Hört mir überhaupt noch jemand zu. Zum Entspannen schnell eine Laufeinheit zwischendurch.

Kaum zu Hause, heißt es:“ Mami, wir sollen zu unserer Weihnachtsfeier in der Schule Plätzchen mitbringen!“ Eigentlich kein Problem, wenn noch Plätzchen in der Dose wären. Einkaufen, neue Plätzchen backen. 2 Stunden später ist nur noch die Hälfte der Plätzchen da! Wieder einmal war die Weihnachtsmaus unterwegs. Wenn ich die bloß mal erwischen würde! „Ich hatte nur zwei kleine Plätzchen, ich auch, ich nur eines und ich habe nur einmal probiert.“ Komisch, vorher waren es 50 Plätzchen und nun sind es nur noch 15. Die Rechnung geht wie immer nicht auf?!

Abends scheuche ich meine Nachwuchstriathleten noch einmal durch das Wasser und schwimme selbst ein paar Meter. Die Arme sind schwer, wahrscheinlich vom Plätzchen backen. Es schneit.

 

Mittwoch: Es hat die ganze Nacht geschneit und schneit ununterbrochen weiter. Wie kommen wir am besten in die Schule und Arbeit? Ich will nicht schon wieder laufen. Harald bestückt mein Mountainbike mit Spikes. Wenigsten das Hinterrad. Ich brauche länger in die Schule, komme aber besser an, als manche Autofahrer. Diese aber haben wenig Verständnis für Radfahrer bei solchen Wetter- und Straßenverhältnissen. Harald jagt mit seinem Crosser Taxen und überholt sogar. Das Radfahren in die Schule hat so Spaß gemacht, dass ich mittags einfach meine Heimfahrt um 1 ½ Stunden verlängere, um ein wenig im Schnee zu radeln. Danach noch ein bisschen Fitness und Stabi an der Wii.

Omi und Opi kommen auf dem Weg in den Urlaub bei uns vorbei. Tisch bestellen im Restaurant. Hätten nicht die beliebten Lokale am Mittwoch alle Ruhetag. Ich werde trotzdem fündig. Geschenk schön verpacken. Endlich kurz sitzen beim Essen.

Donnerstag: In Unterwössen Schnee, in tieferen Lagen regnet es. Harald läuft in die Klinik. Braucht 8 Minuten länger als sonst. Straßenverhältnisse sind wirklich schlecht. Ich stürze auch einmal mit dem Rad auf dem Weg in die Arbeit. Wo kam nur plötzlich dieser Schneehaufen mitten auf der Straße her?

Gehe nach dem Heimradeln von der Schule gleich zum Laufen. Muss wieder warm werden. Die Straßen sind nun so stark gesalzen, dass das Wasser in alle Ecken spitzt. Beim Laufen komme mir vor wie der Osterhase, da mir zeitweise der Schnee bis zum Knie reicht. Auch mal wieder Lauf-ABC gemacht, wenn auch nicht absichtlich. Skaten wäre eigentlich die bessere Lösung gewesen. Doch die Zeit reichte nicht. 

Schnell Besorgungen für die Feiertage getätigt. „Mami, was soll ich meinen Bruder schenken?“ Ich weiß etwas, können wir morgen besorgen. Die letzten Plätzchen werden schnellstens in Dosen verpackt. Ab damit in die Schultasche. Die Weihnachtsfeier kann kommen. Ein paar ruhige Minuten erhoffen wir uns beim Schwimmen.

 

Freitag: Heute sollte es eigentlich ruhiger werden. Heilig Abend ist doch so nah! Schule, Arbeit (Harald hat Dienst und kommt erst an Heilig Abend wieder), Krippenspiel, Weihnachtsbaum aufstellen, Geschenke verpacken, ne kurze Trainingseinheit….das müsste doch zu schaffen sein!

 

In diesem Sinne wünschen wir, die Funkfamily, Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage !

Von Rentnern und anderen Belanglosigkeiten

Schon wieder ist eine Woche vergangen und das Weihnachtsfest rückt näher. Wir jedes Jahr ist von einer Stille und Besinnung während der Adventszeit nichts zu merken. Stress ! Hetze ! Hast ! Mir fällt auf, dass die Schüler gerade in dieser Zeit sehr zappelig und unaufmerksam sind. Gott sei Dank habe ich die Möglichkeit mit ihnen die Turnhalle unsicher zu machen, um sie wenigstens etwas ruhiger zu stellen. Aber anscheinend sind nicht nur Kinder sehr gestresst, sondern auch manche Rentner. Als ich diese Woche einmal mehr von der Schule nach Hause lief, sah ich auf dem Gehweg 100 m vor mir ein Rentnerpaar, das verdammt langsam schleichend sich auf dem Bürgersteig fortbewegte. Und dabei bin ich selbst ja nicht die Schnellste und habe gar Vorfahren aus Kenia. Leider, nein ! Ich dachte mir nichts dabei  und wich auf die Straße aus. Klar, denkt sich jeder ! Ist auch besser so, da bekannter weise manche Leute keine Jogger hören und sie beim Überholen dem Herztod nahe sind. Wenn ich jemanden vor mir sehe, räuspere ich mich laut, huste gar oder trampel mit den Füßen laut vor mich hin. Dieses Mal entschied ich mich aber auf die Straße (kleine Dorfstraße mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 5 Autos pro Tag) auszuweichen. Als ich die beiden gerade überholte, brüllte mich doch der alte Herr laut an, ich solle gefälligst auf dem Gehsteig laufen. Dieses Mal war ich also fast den Herztod nahe. Ich habe nicht wirklich reagiert, sondern nur blöd geguckt, so verdattert war ich. Diese Lautstärke hätten sogar Rentner ohne Hörgerät nicht überhört. Hatte der alte Herr etwas Angst um mich gehabt ? Wahrscheinlich ist er nur erschrocken, da er sein Tempo überschätzt und nicht mit einem Überholvorgang gerechnet hatte J. Die restliche Laufstrecke heimwärts war dann ziemlich kurzweilig für mich gewesen, da ich mich nur noch wundern und in mich hinein grinsten konnte. Beim Sport erlebt man doch so einiges…..und das nicht nur im Schwimmbad.

Die letzte Woche war ich recht fleißig, da ich alle Besorgungen mit dem Rad erledigt habe und das war so einiges. Wenn ich einkaufen gehe, versuche ich es immer mit einer Trainingseinheit zu verbinden. Das heißt also, dass ich meinen Lieblingsdiscounter im Nachbarort meide und den im übernächsten Ort besuche. Ist sowieso besser, da ich sonst während des Einkaufens Schülereltern treffe und dann um eine Sprechstunde nicht herum komme. Meistens bin ich mit einem riesen Rucksack oder gar mit dem Kinderanhänger, ohne Kind, unterwegs. So bin ich letzte Woche doch tatsächlich insgesamt 10 Stunden auf dem Rad gesessen. Gut, einmal Ergometer für die Dauer von 1h15min war auch dabei. Nebenbei kamen wieder 70 Laufkilometer, 6 Schwimmkilometer und einmal ein vernünftiges Krafttraining zusammen. Gesamt-Stunden: 18

Daraufhin entschied ich mich, erst einmal einige ruhigere Trainingstage einzubauen, da gerade vor Weihnachten sich die Termine häufen. Ich will ja auf keine Frühform zusteuern.

Harald gondelt zurzeit immer zwischen Klinik hin und her. Zu Fuß oder mit dem Rad, mal im 40er Schnitt mal in Fahrtspielen, mal locker…..auf alle Fälle hat eines seiner Räder schon Spikes bekommen. Nun schneit es heftig. So können wir unsere technischen Fähigkeiten im Schnee unter Beweis stellen, egal mit welchem Trainingsgerät.

………….und unser Auto steht und friert so vor sich hin.

Bis zur nächsten Woche !

Es geht also doch los.....

Es geht also doch los….

Das schlechte Wetter ließ dann doch nicht mehr lange auf sich warten. Montag, am frühen Morgen, tobte ein Sturm über Unterwössen, der gleich Regen und Kälte und mir einen gewaltigen Schnupfen  brachte. Schade eigentlich! Der November hatte uns doch so verwöhnt.

Vom Nikolauslauf hatten wir ja schon berichtet.

Seit Fred nun einmal schneller gelaufen ist, als sein Papa, muss dieser immer wieder einige Seitenhiebe einstecken.

Tja, wie will man sich da noch auf die eigene Leistung konzentrieren, wenn man ein solches Talent in der Familie hat. Wir sollten alle ein wenig  von Frederics Ernährungsstrategie annehmen. Täglich eine halbe Kiste Joghurt mit Schokostreusel und zum Nachtisch Gummibärchen.

Am Sonntag wurde das Wetter schon ein wenig schlechter, das ich aber für einen lockeren Lauf über 16 km nutzte und mir abends noch 2 Kilometer im Schwimmbad gönnte. Harald war müde und verzichtete auf Training. Unsere Radkilometer beschränken sich im Moment auf die Fahrten in die Arbeit und von der Arbeit nach Hause. Einmal habe ich es am Dienstag für 1h10min auf den Ergometer geschafft, um ein abwechslungsreiches Programm zu fahren. Das war richtig hart ! Bin seit einer Ewigkeit nicht mehr auf dem Heimtrainer gesessen. Dienstags bin ich zwischen 18 und 19 Uhr Nachwuchstrainerin für unseren Verein im Schwimmbad. Ab 19 Uhr trainieren Harald und ich selbst mit der Jugend mit und ziehen einige Bahnen. Am Dienstag waren es immerhin 3 km.

Mittwoch kam also der erste Schnee ! Obwohl wir auf dem Weg zur Arbeit und zurück richtig nass wurden. Unsere Arbeitsstätten liegen ca. 100 HM tiefer als Unterwössen. Auf der Fahrt dorthin verändert sich das Wetter gewaltig. Man hat das Gefühl durch 3 Klimazonen zu radeln. In Unterwössen schneite es zeitweise oder es wechselte in Schneeregen über, während es am Chiemsee Dauerregen gab. Es besteht also die Hoffnung, dass bald genug Schnee zum Skaten in Reit im Winkl liegt !!

Heute, nach der Schule, habe ich nicht gleich heim gefunden. Ich war laufend unterwegs und bekam bei strahlendem Sonnenschein 18 km zusammen. Als Lehrer hat man es schon gut, was ?!

Die Umfänge der letzten Woche: R 150 km (9 Einheiten)/L 70 km (5 Einheiten)/ S 5 km (2 Einheiten)/KTR 1x

…So und jetzt gehen wir mit den Kindern lieber mal zum Schwimmtraining. Irgendwann muss man sich ja mal waschen.

Bis zur nächsten Woche !

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