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Winter Wonderland


Von Montag bis Freitag haben die Unmengen von Neuschnee eigentlich eher genervt und uns täglich den Weg zur Arbeit erschwert, auch wenn wir uns bemüht haben das Radeln und Laufen auf zum Teil ungeräumten Straßen als Herausforderung zu begreifen.
Auf Krafttraining konnten wir in den letzten zwei Wochen komplett verzichten: Schneeräumen ist hier die naturnahe Alternative!Smile
Eine ganz andere Qualität bekommt der viele Schnee aber,  wenn es dann endlich mal zu schneien aufhört, die Sonne herauskommt und man gleichzeitig auch noch frei hat: 32 traumhafte Skatingkilometer auf unserer Hausloipe, die Skier direkt neben dem Fußabstreifer unserer Haustür angeschnallt, denn die 200m bis zum offiziellen Loipeneinstieg lassen sich auch schon skaten. Da hat die Schnarchnasigkeit des Räumdienstes auch mal ihr Gutes. Auf der ersten von zwei 16km-Runden hat uns noch Frederic begleitet, während Anna-Marie mit ihrem kleinen Bruder ihr eigenes Tempo gelaufen ist.
Nach 32km waren aber auch wir dann kräftemäßig ausgepowert... aber im rein positiven Sinne. Arme und Beine wie Pudding aber der geistige Akku trotzdem komplett aufgeladen. Eben nicht die Art von Erschöpfung, die man manchmal abends nach hektischem und forderndem Alltag verspürt, sondern das wohlige Gefühl von physischer Müdigkeit in Verbindung mit kompletter geistiger Wachheit und Ausgegeglichenheit, wie es einem eigentlich nur der Sport vermitteln kann.
Heike beim Skating Wetterkreuzwiese
 

Presseecho Medical Park News

Normalerweise versuche ich ja immer eher das Private (Sport, Familie) vom Beruflichen zu trennen. Als Arzt gewinnt man nicht bei jedem Patienten an Kompetenz, wenn er erfährt, dass man einen erheblichen Anteil seiner Freizeit in kurzen und bunten Hosen durch die Gegend rennt oder mit dem Fahrrad fährt oder (in enge schwarze Gummianzüge gezwängt) in Gewässern z.T. fraglicher Qualität hin und her krault.

Triathlon (und warum man sich das freiwillig antut) ist ohnehin für die meisten Sportartfremden (inklusive Kollegen und Vorgesetzten) ein Buch mit sieben Siegeln. Dass das Ganze auch noch Spaß macht ist für Außenstehende noch schwerer nachvollziehbar.

Marathon alleine scheint da eine andere Qualität zu haben. Nahezu jeder hat in seinem Bekannten- und Freundeskreis jemanden,der schon mal Marathon gelaufen ist und sehr viele können sogar etwas mit gängigen Marathonzeiten (unter 4 Stunden, unter 3 Stunden usw.) anfangen. Dementsprechend hat mein "Fremdgehen" beim München Marathon ungewollt wesentlich mehr Aufsehen in meinem beruflichen Umfeld erzeugt, als die eigentlich sportlich höherwertigen Leistungen beim Ironman Regensburg, Frankfurt, in St. Pölten oder auf kürzeren Distanzen.

Mein Chef hat gleich den Pressereferenten unserer Klinikgruppe angerufen, damit der eine entsprechende Meldung für unseren Newsletter und die Medial Park-Homepage verfasst.

Screenshot der Medical Park Website

Trostberger Alzauenlauf

Erst Essen, dann Laufen...oder war es umgekehrt ?

Unsere Kinder wissen mittlerweile auch schon, wo wirklich gut organisierte Wettkämpfe stattfinden. Nur haben sie andere Anforderungen, als Harald und ich :-).

Während wir Erwachsene uns daran orientieren, wie die Streckenbeschaffenheit des Wettkampfes  ist oder die Verpflegungsstationen organisiert sind usw., denken die Kinder eher an das, was sie zum Wettkampf dazu bekommen. Beim Trostberger Alzauenlauf gibt es immer ein T-Shirt und im Ziel sind es Lebkuchen, Bananen, Semmeln und Tee zum Abwinken. :-)

Deshalb mussten wir dieses Jahr also auch wieder nach Trostberg fahren. Der Hunger auf Lebkuchen war anscheinend bei 18 Grad Außentemperatur heute besonders groß :-).

Frederic wurde beim 2,5 km Lauf Zweiter, während Anna-Marie und Marc Philipp über 1,5 km am Start waren. Ergebnisse sind noch nicht online, sind aber hoffentlich bald hier zu finden:

http://www.alzauenlauf.de/

 

Bilder haben wir vorerst hier:

http://picasaweb.google.com/109177904036566558207/TrostbergerAlzauenlauf02?feat=directlink

 

Auch als Zuschauer hat es Spaß gemacht. Vielleicht machen wir ja nächstes Jahr wieder mit :-).

Hochplattenlauf

 

2 kleine Funks beim Hochplattenlauf

Wie jedes Jahr fand auch gestern der 27. Hochplatten-Berglauf in unserer Nachbargemeinde Marquartstein statt. Da Harald und ich vor einigen Wochen den Marathon in München absolviert haben und wir uns noch in unserer Saisonpause befinden, starteten nur unsere 2 Jungs über die 1,3 km und immerhin 80 HM zu bewältigende Laufstrecke für alle Schüler.

Frederic startete erstmals gemeinsam mit seinem kleinen Bruder. Bei strahlendem Sonnenschein und 12 Grad Außentemperatur wurden die Kinder um 9.30 Uhr auf die Strecke geschickt. Schon nach 100m konnte Frederic die übrige Konkurrenz abschütteln. Marc-Philipp, als jüngster Teilnehmer am Start, kämpfte tapfer im Mittelfeld. Frederic gewann nach ca. 5min 30sek. den gesamten Schülerlauf und konnte sich einen weiteren Pokal abholen. Marc-Philipp gewann seine Altersklasse. Da in Marcis Alterklasse 2002, sowie beim Jahrgang 2001 jeweils nur ein Schüler am Start war, wurden beide zum Jahrgang 2000 dazu gewertet. So kam unser Jüngster leider um einen heiß begehrten Pokal, wurde aber als 4. Platzierter mit einer Medaille belohnt. Wir sind stolz auf unsere zwei kleinen Funkis J

Ergebnisse unter: www.hochplatten-berglauf.de

Mehr unter: www.tsv-marquartstein.de

 

Beim Warm-up

Warm-up

Marc-Philipp kurz vor dem Ziel

2h36min: Bestzeit beim München Marathon

Viel Spaß und nochmal ein ordentliches Erfolgserlebnis brachte der voraussichtlich letzte Wettkampf dieser Saison, der traditionsreiche und in diesem Jahr zum 25. Mal ausgetragene München-Marathon.

Nach insgesamt 23 Jahren hatte ich mich am 10.10. mal wieder an einen Solo-Marathon gewagt. 1987 hatte ich in Nürnberg meine bis gestern gültige Marathonbestzeit von 2h53min aufgestellt, die ich auch in mehr als 15 Ironman-Marathons nicht mehr toppen konnte.

In München war dann also ein längst überfälliger Angriff auf die Bestzeit angesagt, der schließlich, trotz brennender Oberschenkel gerade auf den letzten 5km auch gut, gelang.

Heike schaffte ebenfalls eine neue Bestzeit mit 3:25h. Ihre alte Zeit war kaum jünger als meine und stammte vom Schwarzwaldmarathon 1998 mit 3:26h. Ihr Halbmarathon-Durchgang lag bei 1:36, die zweite Hälfte war also 13 Minuten langsamer als die erste, was dokumentiert, dass sie hintenraus noch weitaus härter zu kämpfen hatte (und mehr Zeit zu einem noch besseren Ergebnis liegen ließ), als ich.

Nichtsdestoweniger fuhren wir beide nach einem ereignisdichten Tag und einer sehr interessanten und lehrreichen vierwöchigen Intensiv-Vorbereitungsphase innerlich zufrieden und voller Vorfreude auf die jetzt mehr als verdiente Saisonpause nach Hause!

Challenge Walchsee 2010

Die großen Wettkämpfe mit weit über 1000 Teilnehmern scheinen mir in diesem Jahr zu liegen. Nach Ironman 70.3 St.Pölten (Gesamtrang 19), Ironman Regensburg (Gesamtrang 13!) konnte ich mich auch bei der Erstaustragung der Challenge Walchsee mit Rang 16 unter den ersten 20 Finishern plazieren, dabei wie auch bei den vorherigen Wettkämpfen etliche Profis hinter mir lassen und souverän meine Altersklasse der 40-44jährigen gewinnen.

Viel wichtiger als die Plazierung war aber: ich hatte Spaß, es war mal wieder ein runder Wettkampf und wenn man berücksichtigt wie "unstrukturiert" und ausschließlich dem Lustprinzip folgend mein Training der vergangenen 4 Wochen war, ist die stabile Leistung fast ein bisschen überraschend.

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