Deutscher Meister Duathlon

 

Seit Saarbrücken war Blogtechnisch nichts los, da ich ja zweieinhalb Wochen in Italien im Trainingslager war, aber nun war das verlängerte Wochenende, welches mal wieder voll von langen Autofahrten und Veranstaltungen war, über die ich berichten kann.

 

 

 

Bereits am Donnerstagmorgen ging es los Richtung Ingolstadt zum Swim & Run, der im Rahmen des Bayerischen Jugend Cups stattfand. Allerdings war dieser für mich nur ein Swim, ohne Run, denn 2 Tage später fanden in Cottbus die Deutschen Duathlon Meisterschaften statt und ich wollte mir dafür noch ein paar Körner aufsparen.

 

 

 

 

 

 

Um 8 Uhr kamen wir in Ingolstadt an und es ging sofort zum Einschwimmen bevor die Schüler und Jugend in das Rennen geschickt wurden. Mitunter mein Bruder, der 11ter und meine Schwester, die mit einer super Schwimmleistung 8te wurde.

 

 

 

Mein Start war um 11:15 Uhr und es waren 3 Runden á 275m zu schwimmen, jeweils mit einem Landgang um das Becken. Wir waren 25 Starter und, obwohl die Bahnen sowieso schon breiter gemacht wurden, war das Geprügel dieses Jahr beim Start noch heftiger als letztes Jahr. Das Problem ist, dass fast der komplette Bayern Kader startet und wir uns allen einfach nichts schenken wollen.

 

 

 

Wie letztes Jahr ging ich total unter, steckte viel ein und teilte kaum aus. So etwas muss ich einfach noch üben... Lediglich die letzte Runde, nachdem ich auf Platz 4 vorschwimmen konnte, konnte ich Gas geben und fast noch eine 2er Gruppe vor mir holen, somit waren wenigstens die letzten 300m trainingstechnisch effektiv.

 

 

 

 

 

Auch wenn ich mir noch gerne ein Duell beim Laufen mit meinem Kaderkollegen Max Sperl geliefert hätte, stieg ich nach dem Schwimmen aus. Insgesamt war es mal wieder ein witziger Tag mit den Jungs und Mädels vom Kader und der WK wurde nur zur Nebensache.

 

 

 

Ein Tag später ging es dann mittags auf die 7-stündige Autofahrt nach Cottbus. Dort angekommen ging es direkt zur Nudelparty, wo ich auch auf die anderen Bayern traf. Danach ins Hotel einchecken und schlafen, sofern es ging, denn ich kränkelte etwas und konnte kaum schlafen, aber das soll jetzt auch keine Ausrede sein.

 

 

 

Am nächsten Tag ging es zügig zur Messe in Cottbus, wo die Veranstaltung stattfand. Startunterlagen holen, einchecken, einlaufen... das Übliche.

 

 

 

Um 10 Uhr fiel dann der Startschuss zu meinen zweiten Deutschen Meisterschaften im Duathlon. Zur Erinnerung hier mein Rennen vom letzten Jahr.

 

 

 

Die Distanzen waren 3,3km laufen, 20,1km Radfahren und nochmal 1,7km laufen. Wie immer gab es welche, die meinten die Distanzen sind 200m sprinten, 0km Radfahren und 0km laufen, deswegen befand ich mich dann erst einmal in der Mitte des Feldes von ca. 30 Startern.

 

 

 

Nach einem km führte ich dann aber mit Philipp Dressel-Putz aus Sachsen das Feld an. Wir hielten das Tempo hoch, so dass sich vorne eine 5 Mann-Gruppe bildete, mit der ich dann auch auf das Rad wechselte.

 

 

 

 

Dadurch dass der erste Lauf, anders als letztes Jahr, hart war, blieben keine Kräfte um das Rennen beim Radfahren zu entscheiden und wir kreiselten zu fünft über die 3 Runden.

 

 

 

 

Dann ging es zum zweiten Wechsel und die Anspannung war groß, denn letztes Jahr habe ich diesen ja „verkackt“ und die 1,7km hinten drauf sind zu kurz, um sich so etwas zu leisten.

 

 

 

Perfekt war der zweite Wechsel dieses Jahr zwar auch nicht, aber ich lief als dritter unmittelbar hinter Jan Zimmermann aus Brandenburg und Philipp Dressel-Putz aus der Wechselzone. Philipp musste dann leider nach 200m wegen Krämpfen aussteigen. Dann übernahm ich die Führung und als ich dann endlich einen guten Rhythmus gefunden hatte, ging es schon wieder auf die lange Zielgerade. Ich verschärfte zunächst das Tempo, so dass nur noch Johann Buttler aus Mecklenburg-Vorpommern hinter mir war.

 

Nun waren es nur noch gute 100m und ich hörte das Atmen schon neben mir, also nochmal Tempoverschärfung und ich konnte als erster um die Kurve unmittelbar vor dem Ziel laufen und dann auch als erster über die Ziellinie, da ich natürlich die Innenkurve gewählt hatte.

 

 

 

 

Nun darf ich mich ein Jahr lang Deutscher Meister der Jugend A im Duathlon nennen :) Glückwunsch nochmal an meine Mitstreiter und auch an die anderen Bayern:

 

 

 

Julian Erhardt hatte ein super Rennen bis zum zweiten Lauf, wo er sich mit Krämpfen noch tapfer über die Laufstrecke schlug und 6ter in der Elite wurde (Platz 3 U23).

 

 

 

Ashkan Abedini, Jug A Platz 11

 

Caro Mortier, Jun Platz 2

 

Maximilian Zeus, Jun Platz 1

 

Harald Funk, AK45 Platz 2

 

 

 

und Marchelo Kunzelmann-Loza musste in der Jugend B nach einem Radsturz in der Führungsgruppe leider aussteigen, sonst wäre sicher ein weiterer Podestplatz für Bayern raus gesprungen.

 

 

 

Ergebnisse gibt’s hier.

 

 

 

Nun sind es noch gute 2 Wochen zum Youth Olympic Games Qualifier in Weert, wo schon die Startlisten draußen sind. Bis dahin wird nochmal gut trainiert und vor allem erholt.

 

 

 

LG

 

Fred

 

 

 

 

 

 

 

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