Junioren Europa Cup Nottingham

 

Über solche Wettkämpfe macht es leider wenig Spaß zu schrieben, deswegen kommt der Blog etwas später, da der Europa Cup schon am letzten Freitag war.

 

 

 

Jedenfalls hatte ich in den letzten zwei Jahren nur vier Wettkämpfe, wo alle 3 Disziplinen schlecht gelaufen sind: Nürnberg, Eton Dorney, München und nun Nottingham. Jeweils einer zu Beginn und einer am Ende der Saison. Das Witzige dabei: Drei der vier Wettkämpfe (Eton, München, Nottingham) waren an Ruderregatta-Strecken. So komplett langweilige, flache Strecken kommen mir also evtl. nicht entgegen, aber genug der Plauderei und nun kurz zum Junioren Europa Cup in Nottingham am letzten Freitag.

 

 

 

 

 

Während ab dem Flug am Donnerstagmorgen bis zum Check-In 45 Minuten vor dem Start alles reibungslos verlief, kam danach schon das erste Pech: Wir durften nicht mehr einschwimmen. Klar denkt man jetzt, dass dies doch für jeden gleich ist, aber ich brauche einfach ein Einschwimmen, da ich einfach gar nicht kalt starten kann und andere schon (siehe Swim and Run Linz). Auch wenn das Wasser nur16°C, was Neopren erlaubte, womit ich dieses Jahr ebenfalls nicht zurechtkomme.

 

 

 

Ich wurde beim Line-Up als Achter auf das Ponton gerufen und konnte mich ganz rechts hinstellen. Nach dem Start kam ich auch gleich gut weg und konnte nach 300m auch „relativ“ nahe an der Boje vorbei schwimmen, aber ich konnte nicht, wie sonst bei mir üblich, auf der zweiten Hälfte eine Schippe drauflegen und „eierte“ nur noch herum.

 

 

 

Mit 30s Rückstand zur Spitze sprang ich aufs Rad und ich dachte, es seien schon alle Hoffnungen auf eine TOP 10 Platzierung verloren Doch zuerst kam es anders: Ich hatte die Woche davor geübt, gleich nach dem Aufspringen in meine Schuhe zu gehen, quasi ohne Hände, und es hat einwandfrei geklappt und während viele vor mir noch ihre Schuhe anzogen, konnte ich vorbeifahren und landete letztendlich in einer 4er Gruppe, welche unheimlich gut zusammenarbeitete und immer mehr Zeit auf die derzeitige Verfolgergruppe gut machte.

 

 

 

Aber da es an diesem Tag nicht so seien sollte, rutschte mir bei der ersten 90° Kurve nach 2,5km der Sattel gute 10cm tiefer und ich konnte allein durch das stehend Fahren nach der Kurve die Gruppe nicht mehr erreichen und fiel zurück. Zur Info: Diese Gruppe erreichte später die Verfolgergruppe, welche dann wiederum die Führungsgruppe auffuhr :(

 

 

 

 

Mir fiel es dann auch noch schwer die nächste Gruppe stehend fahrend zu halten, aber das schaffte ich, da diese gar nicht lief, jedoch ging es dann mit völlig blauen Oberschenkeln auf die Laufstrecke und es ging von Beginn an nichts! Aus der Radgruppe war ich dann sogar immer noch der drittschnellste und ich lief als 26. über die Ziellinie, wenigstens noch mit einem Endspurt, wo ich zwei Plätze gut machen konnte. Im Ziel sah ich dann meine Laufzeit: 15:36min über die 5km? Da ich meine Laufleistung sehr gut kenne und auch weiß, dass an diesem Tag nach dem Pech beim Radfahren gar nichts ging, kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die Laufstrecke ca. 200m zu kurz war. Dafür reicht es ja schon, wenn der Wendepunkt bei den 2 Runden 50m weiter vorne steht.

 

 

 

 

Glückwunsch nochmal an Jannik Schaufler, der das Rennen gewinnen konnte ;) Ergebnisse hier.

 

 

 

Na ja, passiert einfach, dass ein schlechter Tag auch noch mit technischen Problemen gekürt wird. Ist halt schade, aber hilft nichts. Nun heißt es nach vorne schauen, denn am Sonntag steht das nächste 2. Bundesliga-Rennen an, wo wir natürlich genauso gut sein wollen, wie in Darmstadt und am Rothsee.

 

 

 

Bis dahin

 

LG Fred

 

 

 

Und DANKE an meine Mutter, die diese 3 Tage in Nottingham organisiert hat und mit mir hingeflogen ist. Es war trotz des Wettkampfes ein tolles Erlebnis :)

 

 

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