Jahresausklang, -rückblick & -vorschau

 

Um die in der Überschrift genannten Punkte mal einfach der Reihenfolge nach durchzuarbeiten, fangen ich mal mit dem Jahresausklang an. 

 

 

Als letzten Wettkampf im Jahr 2013 hatte ich mir den 5km Silvesterlauf im Münchner Olympiapark ausgesucht, um auch endlich mal eine angemessene 5km Zeit stehen zu haben. 

 

 

Schon am Start merkte ich, dass mir doch noch die vorherigen Trainingswochen in den Beinen steckten und ich nicht ganz so gut drauf war wie beim Nikolauslauf.

 

Aber als dann pünktlich um 11:30Uhr, am 31.12.13, der Startschuss fiel, ging das Laufen doch besser als erwartet. Ein Läufer der LG Kreis Ahrweiler machte gleich von Anfang an Druck und obwohl ich eigentlich lieber relativ konstant laufen wollte, hing ich mich dran und wir liefen den ersten km in 2:58min durch. Dass wir das nicht halten würden war mich gleich klar, aber viel langsamer wurde es trotzdem nicht. Erst als es am Ende des zweiten Kilometers bergauf ging hob sich der km-Schnitt. Dort musste ich auch leicht abreißen lassen, jedoch holte ich bergab wieder auf.

 

 

 

 

500m vor dem Ziel war ich dann ziemlich platt von dem ganzen Gekurve und den 3 Anstiegen und ich hatte keine Kraft mehr für einen Endspurt, somit musste ich Robert Schütz ziehen lassen und ich lief auf dem 2ten Platz ein.

 

 

 

 

 

Die Uhr zeigte mir dann 16:18min für 5,19km an und einen Durchgang bei 5km von 15:40min. Mit dieser Zeit kann ich sehr zufrieden sein und 2014 willkommen heißen.

 

Ergebnisse gibt’s hier. (Allerdings ist meine Endzeit in dieser Liste fehlerhaft, da es Probleme mit meinem Chip gab)

 

 

 

 

Nun zum zweiten Punkt: Ein kleiner Jahresrückblick.

 

Das Jahr 2013 ging für mich gar nicht gut los, denn gleich Anfang Januar holte ich mir eine Ermüdungsfraktur im rechten Fuß und musste 6 Wochen mit dem Laufen pausieren.

 

 

 

Es heilte gerade noch rechtzeitig vor der Deutschen Meisterschaft im Wintertriathlon und auch, wenn ich da dann, abgesehen vom Langlaufen, in einer ziemlich miserablen Form war, holte ich mir doch meinen ersten nationalen Titel.

 

 

Diese DM war schon so spät, dass es tatsächlich, nach einem kleinen Leistungstest beim Münchner Swim & Run, 2 Wochen später schon ins Trainingslager nach Italien ging.

 

 

Kaum zurück und schon wieder eine Deutsche Meisterschaft. Dieses mal im Duathlon, wo ich mit einem Ausreißer beim Radfahren, jedoch mit einem „verkackten“ zweiten Wechsel, den Vize-Titel holen konnte.

 

 

Weitere 2 Wochen später ging es dann nach Waging, wo ich meine erste Triathlon-Sprintdistanz absolvierte. Trotz eines verpassten Starts von knapp eineinhalb Minuten, holte ich mir dank einer sensationellen Schwimmleistung den 2ten Platz.

 

 

Diese Schwimmleistung konnte ich eine Woche darauf beim ersten Deutschland Cup in Halle bestätigen. Bei strömenden Regen war das Glück nach einem Radsturz auf meiner Seite und ich wurde erneut 2ter.

 

 

Nach den Bedingungen in Halle dachte ich eigentlich es kann nicht mehr schlimmer kommen, aber beim 2. Bundesliga Rennen in Nürnberg war es 10mal so schlimm. Dort fror ich mich nach einer schlechten Leistung auf Platz 20, aber dank Julian Erhardt wurde das Team ARGI+ Tri Team Grassau in der Endwertung sogar 4ter.

 

 

Spannender war dann der zweite Deutschland Cup in Kraichgau. Nachdem es ein Missverständnis bei meinem zweiten Wechsel gegeben hatte, musste ich eine Aufholjagd beim Laufen starten und konnte mir noch den dritten Platz sichern und auch kurzzeitig die Führung im Zwischenstand des DTU-Cups übernehmen.

 

 

 

Dass ich auch Radfahren kann bestätigte ich mit einem Start-Ziel-Sieg beim Ingolstädter Sprinttriathlon.

 

 

Am 31. Juni ging es dann zum dritten Deutschland Cup in das schöne Düsseldorf. Nach meinem dritten Platz stufte ich diesen Wettkampf als mein Lieblingsrennen ein, weil es einfach vom Start-Ponton bis zur Ziellinie unglaublich viel Spaß gemacht hat und solche Strecken einfach mein Ding sind.

 

 

 

Die weitere Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft im Triathlon lief nicht optimal. Diese wurde immer wieder von Knieschmerzen aufgehalten und beim Supersprint in Kitzbühel blieb ich, trotz des 2ten Platzes, weit unter meinem Niveau.

 

 

 

Das alles kam dann auch leider ausgerechnet bei der Deutschen Meisterschaft und dem Finale des Deutschland Cups am Schluchsee unter einem Hut, somit sprang nur ein für mich sehr enttäuschender 4ter Platz dabei raus.

 

 

Eine Woche später beim Ammersee-Triathlon war die Form plötzlich wieder da und als ich geglaubt hätte jetzt mal Ruhe zu haben, durfte ich noch Ende August bei meinem ersten internationalen Rennen, dem Europa Cup in Eton Dorney, starten.

 

Dafür ging es zur 2-wöchigen Vorbereitung nach Kienbaum, wo ich dann wirklich meine Höchstform entwickelte, die ich aber, aufgrund eines blöden Rennverlaufs und mangelnder Erfahrung, in Eton nicht bestätigen konnte. Trotz Platz 44, die wertvollste Erfahrung meines Lebens.

 

 

Nach dieser langen Saison hieß es dann endlich Pause!

 

Als 4 Wochen „Nichtstun“ auch vorbei waren, setzte ich mir meine Ziele für die nächste Saison, unter anderem die Laufform verbessern zu wollen, was bis jetzt sehr gut geklappt hat.

 

 

Wenn man eins und eins zusammenzählt war 2013 ein Jahr voller Höhen und Tiefen und darauf kann man super aufbauen.

 

 

 

So...nun der letzte Punkt. Da ich von Silvester noch sehr müde bin, mache ich die Vorschau kurz und schreibe die Wettkämpfe hin, die ich voraussichtlich starten werde:

 

 

 

-02.02 Swim & Run in Linz

 

-23.02 DM Wintertriathlon in Oberstaufen

 

-29.03 Zentraler Leistungstest Swim & Run in Saarbrücken

 

-03.05 DM Duathlon in Cottbus

 

-18.05 DTU-Cup in Forst (bzw. YOG Qualifier in Weert)

 

-31.05 DTU-Cup in München

 

-01.06 DM Team Relay Jugend/Junioren in München

 

-08.06 2. Bundesliga Süd in Darmstadt

 

-29.06 2. Bundesliga Süd am Rothsee

 

-06.07 DTU-Cup in Düsseldorf

 

-20.07 DM Triathlon in Grimma

 

…???...

 

-20.09 Junioren Europa Cup in Koper (Slowenien)

 

 

 

Ich wünsche euch allen ein gutes, schönes, neues Jahr 2014 und wenn man sich erst einmal nicht zu viel erwartet, dann kann man auch nicht enttäuscht werden ;)

 

 

 

LG

 

Frederic

 

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