Frederics Blog

Man muss so lange auf das Glück einschlagen bis es nachgibt

Nachdem Nizza als Abschluss-Wettkampf der französischen Triathlonliga Ende September, für mich gut gelaufen war, war meine Motivation für den geplanten Start bei der Olympische Distanz im Rahmen des Elite Europa Cup Finale im spanischen Melilla umso größer. Meine Form war den Trainingsleistungen zufolge in allen drei Diszplinen besser denn je. Bevor ich Ungarn nach einem Monat wieder verließ, nahm ich dort noch an einem kleinen, aber sehr gut organisierten, Bergzeitfahren teil. Über 5,2km musste man 325 Höhenmeter erklimmen und das natürlich alleine gegen die Uhr so schnell wie möglich. In 13:10min konnte ich mir mit knapp 35s Vorsprung den Gesamtsieg dieses Wettbewerbs holen. Dabei hatte ich 420 Watt im Schnitt.

Nach nur zwei Tagen zurück in Deutschland ging es für mich in Begleitung meines Vaters am Freitag dann nach Melilla. Beim Zwischenstopp in Malaga stiegen wir in eine sehr kleine Turboprob-Maschine um, mit der wir noch das Mittelmeer überquerten, denn Melilla gehört politisch zwar zu Spanien, aber befindet sich neben Marokko schon auf dem afrikanischem Kontinent. Dementsprechend warm war es dort auch.

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Allez Versailles!

Nach dem Wettkampf in Grimma genehmigte ich mir erstmal eine Woche Pause vom Sport und besichtigte mit meiner Freundin für ein paar Tage Prag. Eine sehr schöne Stadt!

 

Das Hauptziel danach war dann erstmal wieder eine gute Grundlage für den Rest der Saison aufzubauen, sprich lange Einheiten und weniger Intensiv. Trotzdem ging es gleich wieder zu einem Wettkampf nach Frankreich zu meinem zweiten Rennen in der französischen Liga. Die Vorbereitung war natürlich alles andere als optimal, aber ich war motiviert alles zu geben. Ein Blick auf die Startliste verriet, dass es extrem schnell werden würde, so wie eigentlich jedes Rennen des Grand Prix, nur nochmal ein bisschen schneller, da sehr viele Athleten dieses Rennen als Vorbereitung für die WM zwei Wochen später in Rotterdam mitnahmen.

 

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Von der einen Liga zur nächsten

In den letzten zwei Wochen standen zwei Rennen über die Sprintdistanz auf dem Plan, welche den Abschluss meines Blocks mit sechs Rennen in sechs Wochen machen sollten.

 

Embrun

 

Am Freitag, den 11. August, zwei Tage nach meinem 20. Geburtstag, ging es auf die Reise nach Embrun in den französischen Alpen. Mitte dieser Saison hatte ich mich entschlossen mal den französischen Grand Prix (FGP) auszuprobieren und hab wahllos mal eininge Teams angeschrieben und nach mehreren positiven Rückmeldungen mich für das Team aus Versailles entschieden. Der FGP ist wie die Deutsche Triathlon Bundesliga, nur teilweise mit noch stärkerer Bestzung, da dort wesentlich mehr Geld im Spiel ist.

 

Mit Lufthansa flog ich dann von München nach Lyon, wo ich vom Team Manager Tibo empfangen wurde. Danach ging es noch auf eine dreistündige Autofahrt in die Alpen, durch zahlreiche Dörfer, in denen man noch deutlich sehen konnte, dass die diesjährige Tour de France hindurchgeführt hatte.

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2. Platz beim Frankfurt City Triathlon

Vor genau zwei Jahren gab ich beim Frankfurt City Triathlon mein Debüt über die Olympische Distanz und wurde – mit dem TT Bike meines Vaters - hinter Michael Raelert und Horst Reichel dritter. Ein Jahr später, also 2016 war ich eigentlich auch schon gemeldet für einen erneuten Start in der Mainmetropole, aber da ich mich dann für die Triathlon-WM in Mexiko qualifiziert hatte, musste ich kurzfristig absagen, um mich 100% der Vorbereitung zu widmen. Dieses Jahr stand dem Frankfurt City Triathlon aber nichts im Wege und ich freute mich auf meine zweite Teilnahme und namhafte Konkurrenz in Person von Patrick Lange, dem Hawaii-Dritten des letzten Jahres.

 

Die Woche vor dem FCT nahm ich beim Kurztriathlon in Erlangen teil und konnte dort aus dem Training heraus bei sehr heißen Temperaturen den Gesamtsieg mit neuem Streckenrekord holen. Ergebnisse dazu hier.

 

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Weltcup Debüt

Bereits zum vierten mal in Folge ging es für mich zur weltbekannten #triweek nach Tiszaújváros in Ungarn, was ja bereits meine zweite Heimat ist, da meine Freundin von dort kommt. Dieses mal startete ich aber nicht den Junioren Europacup, wie in den vergangenen drei Jahren, sondern meinen allerersten Elite Weltcup.

Das besondere an dem traditionsreichen Wettkampf in Tiszaújváros ist – abgesehen von der legendären Afterraceparty – das Format: Am Samstag muss man sich in einem von drei Semifinals für das Finale am Sonntag qualifizieren. Jeweils die besten 9 jedes Semifinals und die weiteren drei Zeitschnellsten Athleten haben dazu die Möglichkeit.

 

Mit der Startnummer 23 startete ich bereits im ersten Semifinal mit Athleten wie Polyanskiy, Bicsák, Tóth und Bryukhankov. Die Namen und Leistungsstruktur der Athleten versprachen also ein schnelles Schwimmen, aber Russen und Ungarn können normalerweise nicht Radfahren, was mich zuversichtlich machte, selbst bei einem zu erwartenden Schwimmrückstand in der zweiten Disziplin wieder Anschluss an die Spitze zu finden.

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Sieg in der neuen Heimat

Nachdem ich beim Eröffnungswettkampf der 1. Bundesliga im Kraichgau vor zwei Wochen alles andere als gut abgeschnitten habe und in keiner einzigen Disziplin mein Leistungspotential abrufen konnte, was nicht sehr oft passiert, da meist wenigstens eine der drei Disziplinen gut geht, war ich trotzdem nicht großartig demotiviert, sondern freute mich umso mehr auf den diesjährigen Rothsee Triathlon und sah ihn eher als Gelegenheit an dort endlich mal wieder zu zeigen, was ich wirklich drauf habe.

 

Die Entscheidung dort zu starten fiel mehr oder weniger nur einen guten Monat vorher, als unser Swimcoach Michi das Preisgeld erwähnte und sowas lockt einen notorisch klammen Studenten dann doch. Dass der Rothsee Triathlon eine Olympische Distanz und auch noch mit Windschattenverbot versehen ist, waren nur noch weitere Gründe für mich, zu melden und dafür das Zeitfahrrad meines Vaters auszuleihen.

 

Das letzte mal, als ich auf dem Zeitfahrrad saß, war 2015 bei der Olympischen Distanz des Mondsee Triathlons (sehr schöne Veranstaltung in Österreich, die es leider nicht mehr gibt). Dementsprechend ungewohnt waren die ersten paar Kilometer in der aggressiven Position, aber ich hatte ja noch ganze 10 Tage, um mich daran zu gewöhnen ;)

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Nur Vize

Eigentlich hatte ich bis Kraichgau in zwei Wochen keinen Wettkampf mehr geplant, aber da fast alle aus meiner Trainingsgruppe in Nürnberg in der 2. Bundesliga oder Regionalliga in Trebgast starten sollten, meine Eltern bei den Bayerischen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Ingolstadt, meine Freundin bei den Aquathlon Europameisterschaften in Bratislava und 80% meiner Instagram Abonnements beim Welt Cup in Madrid, hat mich am Freitag das Race Feeling so gepackt, dass ich unbedingt einen Wettkampf machen musste. Nach kurzem Überlegen fragte ich dann unser zweites Team aus Grassau, die in der Regionalliga an den Start gingen, ob sie denn noch ein Platz für mich hätten. Vielen Dank an Florian Schmidbauer, der für mich dadurch auf seinen Start verzichtete :)

 

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Ungarischer Meister

Wie auch schon im letzten Jahr startete ich letztes Wochenende bei den Ungarischen Team Meisterschaften für den „Tiszaujvarosi Triatlon Klub“ über die Sprintdistanz. Dabei müssen Bence Lehmann, Mark Devay, David Hanko und Ich die komplette Distanz gemeinsam bewältigen und die Zeit des dritten wird gewertet. Letztes Jahr gewannen wir dieses Format und ich konnte mich ein Jahr lang, als Deutscher, Ungarischer Meister nennen. Nun hieß es den Titel zu verteidigen, was keineswegs ein Kinderspiel ist, da die besten ungarischen Triathleten wie Gabor Faldum, Bence Bicsak, Tamas Toth oder Akos Vanek für ihre Teams an den Start gingen. Unser Vorteil ist jedoch, dass wir alle vier am ausgeglichendsten sind.

 

 

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Die Saison kommt in Fahrt

Der letzte Blogeintrag ist nun schon wieder über einen Monat her und seitdem habe ich viele weitere Trainingskilometer gesammelt und außerdem stand wieder ein Wettkampf an über den ich euch berichten werde.

 

Nachdem ich wieder aus Gran Canaria zurück gekommen bin, ging es eine Woche später für zwei Wochen in das alljährliche Ostertrainingslager mit dem Bayern Kader in die Toskana. Zu diesem Zeitpunkt vor zwei Jahren hatte ich eine Schienbeinverletzung und letztes Jahr war ich die komplette zweite Woche krank, also war ich sehr froh darüber dieses Trainingslager endlich wieder komplett durchziehen zu können. Hier ein paar Zahlen für die 15 Trainingstage: 60km Schwimmen, 1000km Radfahren, 200km Laufen, 3h Athletik/Dehnung, sprich insgesamt 65h Training. Das Wetter war so gut wie noch nie und in einer so coolen Trainingsgruppe kommt einem das Training auch gar nicht so viel bzw. hart vor.

 

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