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[Neu!]Frühlingsgefühle

Nicht jeder, dem wir vorher erzaehlt hatten, dass wir in den wenigen freien Tagen, die die bayerischen Faschingsferien bieten, mal eben in die Toscana fluechten wollten, hatte dafuer maximales Verständnis, herrschen doch derzeit in und um Unterwössen hervorragende Wintersportbedingungen.

Aber so schön es gelegentlich in der Skating-Loipe auch sein mag, in erster Linie sind wir doch Sommersportler und nach Monaten auf dem Mountainbike bzw. dem City-Crosser, wollten wir endlich mal wieder mit einem richtigen Rennrad ohne Schutzbleche, ohne Profilreifen, ohne Überschuhe, Handschuhe und sonstige Winterausrüstung ein paar Kilometer dahinrollen...

Was sollen wir sagen: wir haben es kein bisschen bereut. Vorgestern waren wir zum ersten Mal überhaupt mit der ganzen Familie auf Rennrädern unterwegs (Marc ist jetzt schon groß genug, dass er ein 24-Zoll-RR bedienen kann) und heute waren wir (ohne Kids) zum ersten mal in dieser Saison dreistellig unterwegs (110km mit 1000 Höhenmeter)- und das im Vorfrühling mit kurzen Hosen.

Ein paar weitere Bilder gibt's hier

 

 

 

 

 

 

 

Langlauf, Skilager und der Versuch systematisch zu trainieren

Der Winter in Unterwössen dauert nun schon seit Mitte Dezember an. Eigentlich freut man sich zu dieser Jahreszeit schon auf die ersten Radkilometer, doch leider scheint es das Wetter nicht wirklich gut mit uns zu meinen. Die Landschaft sieht zwar wild romantisch aus, so verschneit, aber ansonsten haben wir fast täglich erschwerte Bedingungen beim Radeln in die Arbeit oder zur Schule. Heute morgen hatten wir einen halben Meter Neuschnee und keine Straßen waren geräumt. Somit konnte ich erstmals mit den Autos in Konkurrenz treten ;-) Diese fuhren auch nicht schneller als ich ;-) Gestern kam ich, bei meinem Versuch mal 1 1/2 Stunden nach der Schule zu radeln, in einen gewaltigen Schneesturm. Ich wurde samt Mountainbike fast innerhalb kürzester Zeit eingeschneit. Die Situation war schon richtig komisch und mir ging das Lied "I´m a Soul Man" von James Brown im Kopf herum, nur dass ich immer "I´m a Snow Man" vor mich hinträllerte. Naja....die Kinder haben mich noch erkannt, als ich sie von der Schule, bzw. Mittagsbetreuung abholte. Frederic genießt den vielen Schnee mit seinen Mitschülern seit letzten Montag im Skilager (Alpin und Skaten) in Saalbach/Hinterglemm. Wir werden dieses Wochenende auch noch einige Kilometer mit den Skatingskiern ableisten, wenn es denn mal aufhören sollte zu schneien ;-)

Das Training läuft eigentlich seit November wieder. Wie immer wird es in den Alltag integriert. Am besten funktioniert dies, wenn man bei Glatteis (so letzten Mittwoch) das Auto 10 km von zu Hause entfernt abstellen muss, weil LKWs und Busse die Straßen versperren und man gezwungen wird in, immerhin bequemen, Winterstiefeln heimzulaufen. Danach fühlt man sich richtig gut ;-) Die Grundlagenausdauer absolvieren wir ausschließlich mit den Skatingskiern in Reit im Winkl. Hier sind die Kinder mittlerweile auch eifrig dabei. Obwohl wir nur einmal die Woche zu unserer Schwimmeinheit gehen, sind die Serienzeiten schon richtig gut. Das Skaten schlägt anscheinend an ;-) Beim Laufen versuche ich auf den kurzen, schneefreien Wegstücken ab und an einige Intervalle einzubauen ;-)

Damit das Radfahren sich aber nicht immer nur auf den Ergometer und das Radfahren in die Schule beschränkt, haben wir uns entschieden über Fasching ein paar Tage in die Toskana zu fahren. Dort sind die Temperaturen zwar auch noch nicht wirklich frühlingshaft, aber immerhin ist auf der Straße keine geschlossene Schneedecke ;)

Ich habe ganz vergessen zu erzählen, warum wir mit fast 41 Jahren eigentlich noch so "eifrig" trainieren. Erstens treiben uns die Kinder immer wieder an und zweitens wollen wir 2009 endlich einmal in Frankfurt starten. Harald musste aufgrund einer Verletzung letztes Jahr ja absagen und will dieses Jahr seinen Startplatz natürlich wahrnehmen. Ich bin bei den Pros gemeldet. Ironman England findet dieses Jahr schon am 2. August statt, Außerdem ist der Austragungsort verlegt worden. Schade eigentlich. Ich wäre gerne noch einmal nach Sherborne geflogen. Aber am 2. August beginnen in Bayern gerade erst die Sommerferien. Somit könnte ich vorher kein Trainingslager einstreuen, wie eben im letzten Jahr. 2 Wochen vor Frankfurt haben wir in Bayern 2 Wochen Pfingstferien. Da können wir noch einmal gut Kilometer sammeln und Härte ins Training bringen.

Weitere geplante Wettkämpfe vor Frankfurt und nach Frankfurt wären:

1.5.09    Amberg Citytriathlon Kurzdistanz

7.6.09    Steinberger See Triathlon Mitteldistanz

21.6.09  Erdinger Stadttriathlon Kurzdistanz

5.7.09    Ironman Frankfurt

19.7.09   Karlsfelder Triathlon

9.8.09    Erlanger Mitteldistanz

23.8.09  Chiemseetriathlon Mitteldistanz

Das Loch zwischen den beiden ersten Wettkämpfen ist mir eigentlich zu groß. Mal sehen, was sich hier noch so findet.

Was hat sich sonst noch so getan ? Mein ISAAC Wettkampfrad wird von Jörg Brummer (www.bikeimperium.de) in ein ARGON 18 getauscht. Dieses Rad fuhr immerhin Torbjorn Sindballe auf Hawaii. Er war ja richtig schnell....auch wenn er danach beim Laufen so seine Probleme hatte.....

Da der Wettkampfanzug beim Ironman UK mir so richtig Glück gebracht hat, werde ich diese Saison weiterhin mit Cocoon Sachen von Sven Hindl (www.wechselszene.de) ausgestattet.

 

Außerdem werde ich mit dem Sportwelt Verlag (www.sportwelt-verlag.de) zusammenarbeiten. Dieser Verlag bietet richtig gute Bücher für Ausdauersportler, Triathleten, Marathonläufer etc.

Wer richtig gut strukturierte Schwimmtrainingspläne sucht und auf unserer Seite nichts mehr dazu findet, weil er unsere selbstverfassten Pläne schon x-mal rauf und runter geschwommen ist ;-), sollte sich "Schwimmpraxis für Triathleten" mit Schwimmplänen von Nick Hansen, einem ehemaligen Coach der US-Nationalmannschaft, zulegen. Nach einer ausführlichen Einleitung mit den Erklärungen zu den Schwimmeinheiten, den Tests und den Abkürzungen in den Trainingsplänen folgt eine Zusammenstellung von 60 Einheiten. Diese kann man natürlich beliebig variieren und ausdehnen, je nach Lust und Laune ! Das Laminieren von Plänen kann man sich auch gleich sparen ;-) Ich nehme es schon seit einigen Einheiten als Vorlage. Die Einheiten kommen im Verein gut an ;-) Sind abwechslungsreich und hart !! Schinden muss man sich schon ;)

 

Angenehm zu lesen ist auch das Lauftraining für Triathleten. Es liest sich leicht und nach ein paar Seiten macht man sich mal wieder über seine Lauftechnik Gedanken (mal sehen, ob es bei mir noch hilft ;). Zu den Kapiteln über die Lauftechnik kommen noch Tipps zur Trainingsplanung, Intensität, Koppeltraining, Wettkampfgewicht, Verletzungsprävention, Tapering, Ernährung und letzten Endes natürlich noch Trainingspläne dazu.

Das Buch über das Radtraining für Triathleten ist von der Struktur ähnlich aufgebaut wie das Laufbuch. Außerdem verfügt dieses Buch noch über einen Jahrestrainingsplan und Vorlagen für ein Trainingsprotokoll. Das Gute daran ist, dass die Tipps überwiegend für AK-Athleten, bzw. Amateure geschrieben wurden. Den Inhalt im Detail muss ich mir allerdings noch in einer ruhigen Stunde zu gemüte führen. Bisher hat 's zeitlich nur zum "Querlesen" gelangt.

Wer Triathloneltern mit Nachwuchs ein Kinderbilderbuch zum nächsten Besuch mitbringen möchte, sollte einmal in "Gracie Goats Großes Radrennen" hineinschauen. In dem Buch geht es um den Wert von Kameradschaft, die Entwicklung von Selbstvertrauen und dem Überwinden von Angst, alles eingebaut in eine originelle Geschichte.  Die letzten Seiten sind kurzen kindgemäßen Erklärungen zu den verschiedenen Raddisziplinen gewidmet und sinnvollen Fitness-Tipps. Die ganze Geschichte, sowie die Erläuterungen sind mit ganz süßen Bildern versehen. Anna-Marie war begeistert !

 

 

 

 

Krippenspiel und Bescherung am Heiligabend 2008

Frohe Weihnachten Omi und Opi ;-)

  

Link zu den Youtube-Videos

 

 

Schwimmseminar in Bad Endorf

Am 24./25 Januar werde ich gemeinsam mit Garvin Krug ein Schwimmseminar für Fortgeschrittene in Bad Endorf halten. Übernachtung kann man buchen.

Nähere Infos folgen. Mehr zum Ablauf des Seminars und den Voraussetzungen könnt ihr auch unter www.technik-coach.de nachlesen !

Natürlich liegt ein Schwerpunkt darin euch beizubringen, wie ihr euch bei engen Startlinien am Schwimmstart von mir fern haltet ;-) ;-)


Herbstläufe

Frederic kommt jährlich nach der Triathlonsaison erst so richtig in Fahrt. Motiviert absolviert er seine Lieblings-Herbstlauf-Wettkämpfe. Wie erwähnt, wurde er schon beim Grassauer Straßenlauf 2. Vor einigen Wochen konnte er beim Bergener Schüler-Waldlauf seinen Titel "Chiemgauer-Meister" verteidigen. Seinen besten Wettkampf jedoch absolvierte er am letzten Sonntag, beim Hochplatten-Berglauf. Dort blieb er, auf der schwierigen und stetig ansteigenden 1,6 km langen Strecke (vom Nebel in die Sonne) den 14-jährigen Mitkonkurrenten auf den Fersen und lief als Gesamtdritter ins Ziel. Obwohl es beim Hochplatten-Schülerlauf keine Altersklassen-Wertungen gab, konnte Frederic einen, von ihm so heißbegehrten, Pokal mit nach Hause nehmen.

Motiviert startet er jetzt ins Training für die nächste Saison.......auch wenn das Cervelo P4 für ihn noch in weeeiiiiter Ferne ist ;-)

           

 

 

 

 

 

 

Schimmel im Hause Funk!

Es ist nicht zu fassen ! Ich denke, dass es sich schon längere Zeit angedeutet hat. Manche Leute ziehen aus, wenn Schimmel ins Haus kommt, vor allem auch die Nachbarn. Wenn die Menschen zu eng aufeinander leben, ziehen die Auswirkungen des Schimmels schnell in andere Häuser und Wohnungen. Zum Glück müssen wir gerade im Bezug auf diesen Punkt keine Angst haben. Es wird fast nichts in andere Wohnungen und Häuser ziehen. Dafür wohnen wir abgelegen genug ;-) Aber wir kommen leider nicht mehr aus. Wahrscheinlich müssen wir lernen, damit zu leben. Ab und an hielt ich meinen Mittagsschlaf auf der Couch. Damit ist nun Schluss ! Es ist nicht gut für den Organismus, vor alem die Ohren können anfangs unter Schimmel-Exposition leiden...! Na gut, dafür wird dann die Couch geschont !

Wir haben alle Fünf schon begonnen, den Schimmel zu bearbeiten. Mal sehen, wie weit wir im Laufe der Jahre kommen und wie ausdauernd wir im zukünftigen Umgang mit Schimmel sind. Der Sport, der Beruf, die Schule...all das kostet uns natürlich so viel Zeit, dass für die Bearbeitung eigentlich nicht viel Zeit bleibt. Aber nun ist der Schimmel da. Deshalb sollte auch Zeit dafür sein. Kürzen wir einfach den Schlaf um ein paar Stunden ;-)

Schon in der Vorbearbeitung des Schimmels holte ich mir einen Muskelkater in den Unterarmen (Gott sei Dank konnte ich diesen letzte Woche während eines 3-tägigen Schullandheimaufenthaltes im Nationalpark Berchtesgaden mit meiner Klasse und der anderen 4. Klasse der Grundschule Übersee, auskurieren).

Anna-Marie befasste sich schon eine Stunde außerhalb des Hauses mit dem Thema "Schimmel". Voller Elan kam sie zurück und ist in der Bearbeitung mittlerweile die Fleißigste und Ehrgeizigste. Harald dagegen ist der Fortgeschrittenste. Er hatte schon der Jugend 12 Jahre mit Schimmel im Elternhaus zu tun, bekam sogar wöchentlich in der Schimelbearbeitung Unterricht...

Wir anderen geben uns alle Mühe mitzuhalten !

Ach ja, natürlich haben wir auch vom Schimmel in unserem Haus Fotos geschossen, damit ihr uns ein bisschen bedauern könnt ;-) ;-)

 

 

 

Bilder-Galerie vom Grassauer Straßenlauf

Letzten Samstag war die SG Katek Grassau, unser Heimatverein, Veranstalter des 2. Kathrein Halbmarathon. Wer wollte, konnte anstatt des Halbmarathons auch die 10 km laufen, Kinder und Schüler 800 m bzw. 1600 m. Es verteilten sich ca. 200 Läufer auf die verschiedenen Distanzen. Leider meinte es das Wetter nicht wirklich gut mit uns und so wurden nicht nur die Läufer, sondern auch wir Helfer immer wieder von Regengüssen heimgesucht (als Athlet ist schlechtes Wetter -da bin ich sehr subjektiv- allerdings wesentlich angenehmer zu ertragen ;-)) Die meisten Läufer kamen zufrieden ins Ziel, wo für die Kuchen und Powerbar-Getränke als all-you-can-eat-Büffet warteten. Bei der Siegerehrung ergatterte fast ein jeder einen Tombolapreis und hochwertige Sachpreise für die Erstplatzierten.

Während ich mich überwiegend um die Organisation der Zielverpflegung kümmerte, war Harald als "Pressefotograf" auf der Strecke unterwegs. Die daraus resultierenden rund 384 Bilder sind jetzt alle online und auch in hoher Auflösung kostenlos "downloadbar".

 

 

 

 

 

 

[Neu!]Online Bilder-Galerie der schönsten Aufnahmen vom Familienausflug nach Sherborne

 

[Neu!]Rennbericht Ironman UK  (Heikes Bericht)

Sherborne/Dorset UK, Samstag, 6.9.08
: nach wochenlangem schlechten Wetter in England, nutzte ich eine kurze Regenpause, um mein Rad in die Wechselzone zu stellen und um meine Wechselbeutel an die richtige Stelle zu geben. Bei der Abgabe der Tüten bekam ich schon fast Angstzustände, als ich die Wechselbeutel der anderen Teilnehmer sah. Diese ähnelten vom Inhalt her nämlich schon fast einem Rucksack für eine mehrtägige Hüttentour im Hochgebirge ;-) In meinem Beutel befand sich lediglich die Radbrille ;-)

Nach dem ich das erledigt hatte, setzte auch der Regen schon wieder ein, um die Parkplätze im Gelände und die Laufstrecke des Ironman UK auch richtig unter Wasser zu setzen. Der Regen hielt die ganze Nacht an.


7.9.08, 3.30 Uhr: Der Wecker klingelte. Ich hatte erstaunlich gut geschlafen. Draußen wehte der Wind mächtig, aber es regnete nicht. Vor Aufregung brachte ich mal wieder, außer einem Kaffee, nichts hinunter. Immerhin hatte ich die letzten beiden Tage mich mit Nudeln vollgeschlagen.

Meine gesamte Familie begleitete mich nach Sherborne. Dort kamen wir um ca. 4.30 Uhr in der Wechselzone an. Rad aufpumpen, Füßlinge über die Radschuhe, Getränke ans Rad. Sonst gab es eigentlich nichts mehr zu tun. Um 6 Uhr sollte der Start sein. Alle ca. 1600 Athleten sollten direkt von der Wechselzone um 5.40 Uhr zur Startlinie gehen. Das klappte dann auch. Nach und nach schwammen alle die ca. 200m zur Startlinie im Schlosssee hinaus. Leider ließ uns der Veranstalter 20 Minuten in dem 16 Grad kaltem See warten, bis endlich einmal der Startschuss fiel. Vielleicht fiel den Verantwortlichen um 6 Uhr auf, dass es zur geplanten Startzeit noch stockdunkel war ;-) ???

Etwas durchgeforen versuchte ich nach dem Ewigkeiten später fallendem Startschuss um 6.29 Uhr dem Feld zu enteilen. Es gelang ganz gut und ich wunderte mich über den harmlosesten Schwimmstart meiner ganzen Langdistanz-Karriere. Die Arme waren gut. Technisch war das Schwimmen aufgrund des starken Windes und des unruhigen Wassers nicht ganz leicht. Ich hängte mich an 2 Jungs, die ein ordentliches Tempo schwammen. Nach 52:59 Minuten entstieg ich, als 3. Frau, dem Wasser.

Die zwei zu schwimmenden Runden waren wirklich kurzweilig. Im Wechselzelt überholte ich schon die 2. Frau und begab mich bei ca. 12 Grad Außentemperatur auf die schwierige Radstrecke. Es waren 3 Runden mit ca. 2100 Höhenmetern, schlechten Straßen und in viel Einsamkeit zu absolvieren. Jedoch musste ich feststellen, dass trotz der Härte die Radstrecke sehr abwechslungsreich war. Ich hielt mich zurück und fuhr zu keiner Zeit 100 Prozent. Das Essen und Trinken vertrug ich gut. Mein erstes Tief (eigentlich unausweichlich bei einem solch langem Wettkampf) hatte ich erst nach 170 km. Da die Mädels hinter mir nichts auf mich aufholten, fuhr ich die Radstrecke motiviert zu Ende.

Bella Comerford war erwartungsgemäß eine eigene Leistungsklasse, deshalb nahm ich sie bewusst nicht als Gegnerin war, sondern orientierte mich lieber an den anderen Athletinnen. Rachel Joyce (die schnellste Schwimmerin) lag beim Wechsel 4 Minuten vor mir. Ich wechselte also wieder als 3. Frau vom Radfahren zum Laufen. Nun erwartete mich eine weitere Herausforderung. Ein Marathon mit 600 Höhenmetern, und das nach bereits 6 Stunden Wettkampf!

 Zu Beginn der Laufstrecke ging es erst einmal quer über eine Wiese, danach eine 4 km lange Steigung hoch und wieder runter, ein Gefälle quer durch ein matschiges und steiniges Waldstück, auf einen langgezogenen Weg durch Pfützen und tiefen Schlamm. Wenn man das geschafft hatte, durfte man sich auf den engen Stadtkurs, der sich kurvig dahinschlängelte, begeben. Und das Ganze dann drei Runden lang. Es kam also keine Langeweile auf ;-) Mir ging es auch recht gut, ich konnte mein Tempo aufnehmen und lief auf die Zweitplatzierte langsam auf. Nach 15 km sprang Rachel Joyce plötzlich vor mir aus dem Klohäuschen. Das war ein Fehler !!!! Mit Sichtkontakt doppelt motiviert konnte ich sie danach schnell überholen und 2 Minuten zwischen uns legen. Susanne Buckenlei und Monika Stadelmann liefen später auch noch an ihr vorbei, bis sie, an 5. Stelle liegend schließlich  das Rennen aufgab. Zu Beginn der letzten Runde merkte ich, dass auch mir langsam die Körner ausgingen. Vor Übelkeit konnte ich kein Gel mehr sehen, hatte Angst mich wieder zu übergeben, wie in den letzten Rennen und hielt mich mehr schlecht als Recht noch mit Cola aufrecht. Susanne Buckelei und noch einige andere Mädels gewannen einiges an Zeit. Ich konnte jedoch immerhin noch im Laufen bleiben, musste nie stehen bleiben oder Gehpausen einlegen und schließlich mit immerhin noch 4 Minuten Vorsprung (Von ehemals 12 Minuten!) auf Susanne Buckelei ins Ziel kommen.


Ich bin richtig zufrieden mit meinem Rennen !!! Ich hätte nie geglaubt, dass meine Leistung und Trainingsaufwand hier zu Rang 2 reichen würde, aber für die guten Läuferinnen im Feld war der Radkurs zu hart gewesen und die bergige Laufstrecke kommt ja auch eher den guten Radfahrern entgegen. Mir taugte dann im Gegensatz zu vielen anderen auch noch das schlechte Wetter mit viel Wind, Kälte und zwischendurch Regen.

Bella Comerford war wie oben bereits erwähnt eine eigene Liga. Vielleicht sollte man zukünftig die Klasseneinteilung bei Ironman-Rennen nochmal überdenken und verfeinern: statt Agegroupern und Pros vielleicht noch die zusätzliche Sonderwertung "Team-TBB-Athleten", denn außer Comerford gewannen am Wochenende auch noch bei den Ironman-Wettkämpfen in Wisconsin, Singapur, Monaco fast ausschließlich "Team-TBB"-Athleten die Frauen- und Männerwertungen. Aber weder Susanne noch ich hatten jemals vorgehabt uns mit Bella Comerford zu messen. Der Zeitpunkt des Wettkampfes war gut gewählt, da ich mich in den langen Sommerferien mit ausreichend Schlaf gut erholt hatte und mein Trainingspensum wenigstens mal für 4 Wochen an das für eine Langdistanz erforderliche Pensum anpassen konnte. Die vielen Einheiten auf dem Rad, die ich teilweise zusammen mit Garvin Krug (www.technik-coach.de), der eine Woche vorher 9. in Podersdorf wurde, absolviert hatte, haben anscheinend den Ausschlag gegeben.


Jetzt mache ich erst einmal Saisonpause, obwohl die Motivation naturgemäßhoch ist. Aber die Gelenke sind schon arg strapaziert. Nächste Woche beginnt die Schule wieder und da habe ich als Betreuungslehrerin für eine Lehramtsanwärterin im 1. Referendariatsjahr neue Aufgaben zu bewältigen.

 

[Neu!]"Well done"- Rang 2 overall beim Ironman UK als Belohnung für ein "really tough race" (Haralds Bericht)

Heike kann es doch noch, auch noch mit 40! Beim gestrigen Ironman United Kingdem in Sherborne lief meine Frau nach 140,6 englischen Meilen und gut 10 Stunden Wettkampfdauer als bestplazierte Ausländerin als Gesatzweite ins Ziel

So, wie man auf Hawaii beim Ironman mehrere tausende Male den Anfeuerungsruf "Looking good" hört, während man in Wahrheit garantiert gar nicht gut aussieht, feuern einen die Engländer stattdessen mit "Well done" an, während man in Wahrheit noch fast gar nichts geschafft hat und das Ziel in den frühen Wettkampfphasen noch  fast unerreichbar weit weg ist.

Der Rest der Funkfamily war gestern mächtig stolz, als gestern das weibliche Familienoberhaupt nach 3,8 km Scwimmen in mit 16° elendig kaltem Wasser, 180 km Radfahren auf bergiger und unglaublich windiger Radstrecke mit z.T. abartig grobem und Schlaglöcher übersäten Asphalt und schließlich noch 42 Kilometer zu Fuß, ebenfalls mit etlichen Höhenmetern und als Zugabe auch noch mit Crosslaufpassagen mit knöcheltiefem Schlamm gespickt in die Zielgerade abbog.

Frederic, unser Großer, hat in den letzten Tagen die Ironman-Qualifier-Zeitschrift, die jeder Teilnehmer mit den Startunterlagen bei jedem Ironman weltweit ausgehändigt bekommt, ausführlichst gelesen um uns erstens anschließend zu informieren, welche Zeitfahrräder ihm besonders gefallen und er sich demzufolge zu Weihnachten wünscht (da war kein Rad unter 3000€ dabei!) und zweitens mal eben am Tag vor dem Rennen Mama unbescheiden unter Druck zu setzen, indem er ihr sagte, dass er unbedingt will, dass sie nächstes Jahr auch in dem Heft aufgelistet ist (Anm.: bei der Beschreibung der Ironman-Races sind in dem Heft jeweils die Vorjahres Rang1-3-Plazierten Overall genannt).

Ich weiß gar nicht, ob er es richtig schätzen wird, dass ihm Mama wenigstens den zweiten Wunsch erfüllt hat. Auf die Erfüllung des ersten Wunsches (ein Felt- oder Cervelo-Carbon-Zeitfahrrad mit Dura-Ace-Ausstattung!) wird er nämlich noch lange warten und bis dahin noch viele unserer ausrangierten älteren Räder fahren müssen...

 

 

Vorbereitung auf den Ironman UK 

Mit Ende der letzten Woche war meine Vorbereitung auf den Ironman UK abgeschlossen. Ich habe es in den Ferien tatsächlich mehrere Male radelnd und laufend geschafft Kraftausdauereinheiten, lange Einheiten und Tempoeinheiten einzubauen. Da wird es doch nun möglich sein mal wieder einen Ironman zu finishen.

Da mir das heiße Wetter auf den  Langdistanzen der letzten Jahre (Roth 2004 und 2005, Podersdorf 2007)nicht immer wirklich zusagte, entschied ich mich sehr kurzentschlossen im April zur Abwechslung mal beim Ironman UK anzumelden. Das typisch englische Septemberwetter, das ich schon aus meinen geliebten englischen Kriminalromanen kenne ;-), soll mir hier hoffentlich entgegenkommen ;-).

Am Dienstag, um 2.45 Uhr fuhren wir schon in Unterwössen los, um unser Auto außerhalb des Münchner Flughafens abzustellen und mit einem Shuttle zum Flughafen zu fahren. Die Maschine der Air Berlin startete pünktlich um 6.25 Uhr. Ich hatte zwar vor langer Zeit einen Direktflug nach London Stansted gebucht, dieser wurde jedoch aus Kostengründen gestrichen und wir wurden nun über Berlin/Tegel geleitet. Das Gepäck wurde jedoch durchgecheckt. In Berlin mussten wir bis 10 Uhr warten. Der Flug verzögerte sich noch einmal, da ein Problem mit einem Triebwerk auftrat. Wir waren schon zum Start auf der Bahn, als Rauch aus dem Triebwerk kam. Es beschwerten sich gleich ein paar Leute, die das gesehen hatten und forderten eine Umkehr. Der Pilot war sauer, fuhr aber zurück und ließ das Triebwerk checken. Es wurden Zündkerzen ausgewechselt. Eine junge Dame stieg sogar aus. Bei solchen Geschehnissen kommt man auch gleich ins Grübeln, vor allem, wenn man die Fliegerei so unangenehm findet wie ich. Erst um 11.30 Uhr ging es ab in die Luft und wir kamen mit ca. 1h15 Verspätung in England an. Unser Gepäck bekamen wir schnell wieder. Die Radkiste war völlig demoliert, aber zum Glück waren noch alle Sachen darin !! Mit einem gemieteten Passat Kombi begaben wir uns auf die Autobahn Richtung Süd-Westen, nach Lovington, einem kleinen Dorf nahe Yeovil/Somerset, ca. 20 Minuten nördlich von Sherborne/Dorset, dem Ort, an dem der Ironman ausgetragen wird. Hier sind wir in einem kleinen Cottage untergebracht. Richtig gemütlich !!!!! Die Kinder fühlen sich hier pudelwohl und könnten die ganzen Tag auf dem Riesentrampolin der Vermieter, die selbst 2 Jungs haben, verbringen. Anna-Marie hat sich auch gleich mit dem Nachbarmädchen angefreundet. Leider haben die englischen Kinder seit Dienstag wieder Schule, so dass unsere 3 wieder auf sich selbst gestellt sind und sich gegenseitig ärgern können ;-)

Mittwochs bin ich gleich einen Teil der schwierigen Radstrecke abgefahren. Flachstücke gibt es auf diesen Kurs keine und mich erinnert die Strecke schon sehr an Lanzarote. Der Wind pfeift hier genauso und die Steigungen haben es in sich !!! Die Straßen ähneln eher unseren Schotterwegen in Deutschland ;-) Zum Glück ist die gesamte Radstrecke gesperrt, so ist es nicht schlimm, wenn man sich im Unterzucker mal auf die rechte Straßenseite begibt ;-)

Regen gibt es seit Mittwoch !!! Aber darauf habe ich meine Familie schon daheim vorbereitet ;-)

Gestern machten wir mit den Kindern einen Ausflug in das typisch englische Seebad Weymouth. Dort war dann auch gleich besseres Wetter ;-) Deshalb gab es dann auch gleich Eis zum Abwinken ;-)

Heute durfte man zwischen 9 und 10 Uhr im Schlosssee auf der Ironman Schwimmstrecke schwimmen. Sonst ist es nicht erlaubt in diesem See zu schwimmen. Es gibt zweimal eine Trainingszeit und dann den Wettkampf. Der See ist nicht wirklich groß, d.h. es wird eng werden am Schwimmstart. Ich habe das Wasser also bei strömenden Regen auch gleich mal ausgetestet. Es hat ca. 17 Grad und die Schwimmstrecke ist flach ;-)

Auf der Expo verkaufen sie hier viele Überschuhe, Ärmlinge und Beinlinge ;-) Kein Wunder !!!! Aber ich habe alles dabei und freue mich schon auf ein kühles Rennen !!!!

Wenn es heute noch aufhört zu regnen, werde ich mein Material austesten. Morgen muss ich alles einchecken. Ansonsten muss ich mich bis Sonntag ausruhen. Um 6 Uhr geht es los !! Drückt mir die Daumen !!

 Bis dann !!!

 

 

[Neu!]Sieg beim Erlanger Mitteldistanz Triathlon

Letzten Sonntag konnte ich als Gesamtsiegerin über die Mitteldistanz des Erlanger-Triathlons ins Ziel laufen. Nach langen Überlegungen stellten wir fest, dass ich dieses Rennen 1993 das letzte Mal gewinnen konnte. 15 Jahre später hat es also nach vielen zweiten Plätzen in Erlangen in den letzten Jahren endlich mal wieder für das oberste Treppchen gelangt!

Schon um 7 Uhr Morgens mussten die Startunterlagen abgeholt werden. Um dies Zeit bekamen wir auch noch einen Parkplatz in einer Seitenstraße, nicht weit von der Wechselzone entfernt. Die Wechselzone war etwas nach vorne zur Straße verlegt worden, so dass man sich beim Radeln doch ca. 1 km sparen konnte. Nach all den Streckendiskussionen der letzten Woche über die Rekordzeiten in Klagenfurt, Roth und Frankfurt auf Triathlonszene.de und 3athlon.de ein heißes Eisen. Zum Glück wurden vorgestern in Erlangen keine Weltrekorde aufgestellt...;-) Schwimm- und Laufstrecke wurden jedoch dementsprechend verlängert. Nach den Startvorbereitungen, den üblichen Tratschen mit Bekannten und dem Einchecken des Rades sollte es um 9.10 Uhr auch schon los gehen.

Startschuss fiel um 9.00 Uhr für die Kurzdistanz. Die Athleten schwammen 500 m weiter vorne im Kanal los, als die Athleten der Mitteldistanz. Die erste Startgruppe der Mitteldistanz startete um 9.10 Uhr, darunter auch alle Frauen. Ich befand mich gleich in der richtigen Gesellschaft der Top Ten Herren. Sven Sundberg übernahm die Führung und schwamm davon. Ich konnte die Führung der ersten Gruppe übernehmen. Nach 1000m mussten wir anfangen die letzten Athleten der Kurzdistanz zu überholen. Der Rückweg glich eher einen Zick-Zack Kurs. Trotzdem konnte ich (rote Bademütze) nach 29 min. das Wasser verlassen und als erste Frau auf das Rad wechseln. Es waren noch nicht viele Männer auf der Radstrecke. Die erste 40 km Runde war dennoch recht interessant, da ich viele Kurzdistanzler überholen konnte. So wurde es nie langweilig. Die zweite Runde war gnadenlos hart. Es war inzwischen richtig starker Wind aufgekommen. Auf den letzten 10 km musste ich kämpfen, um vorwärts zu kommen. Aber auch das ging vorbei und ich konnte recht locker immer noch als erste Dame auf die Laufstrecke gehen. Mein Führungsmountainbiker fuhr ein gutes Tempo. Ich musste also einfach nur noch hinterher laufen ;-) Am ersten Wendepunkt, d.h. nach ca. 6 km, stellte ich leider fest, dass Isabella Jungfer, die letztjährige Siegerin, stark am Aufholen war. Von knapp 4 Minuten nach dem Radfahren waren nach den ersten 5,5km nur noch 2 Minuten übrig! Nun hieß es "rennen" !!!!! Ich war gut unterwegs, hatte keine schweren Beine, mir war nicht schlecht und ich wurde kräftig angefeuert. Bei Kilometer 11 hatte ich immer noch 2 min Vorsprung, also den Abstand glücklicherweise wieder stabilisiert. Ich begann Cola zu trinken und rannte weiter. Am letzten Wendepunkt der eckigen Laufstrecke erkannte ich, dass der Vorsprung konstant geblieben war. Motiviert beendete ich das Rennen mit einer guten Laufzeit ! Am Ende waren es 2 min 20 sek. auf Isabella. Nach langer Zeit mal wieder ein Sieg über die Mitteldistanz !

Nächstes Jahr feiert der Wettkampf seine 20. Austragung. Erlangen ist einer der best organisierten Wettkämpfe, die ich kenne. Hoffentlich ist Haralds Verletzung irgendwann einmal ausgestanden, dass wir dieses Rennen für die Saison 2009 beide wieder ins Auge fassen können !

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlechinger Dorflauf

Da stellt man sich auf einen ruhigen Freitag Nachmittag ein und dann kommt doch wieder alles anders, als man denkt ;-) Als ich um 15 Uhr von der Schule, mit Marc-Philipp im Schlepptau nach Hause kam, eröffnete mir mein Ältester, dass er Lust hätte beim Schlechinger Dorflauf mitzumachen. Na gut !! Ich musste aber noch schnell im Internet nachsehen, wann die Kinderläufe starteten. 17 Uhr. Nachmeldungen bis 1 1/2 Stunden vor Start möglich. Schnell noch einkaufen, da Anna-Marie ab spätestens 18 Uhr ihre Klassenabschlussfeier im Pausenhof der Schule, mit anschließendem Zelten, haben sollte. Um 15.25 stieg ich auf das Rad um Frederic in Schleching nachzumelden. Sind ja nur ca. 7 km nach Schleching. Die Meldung klappte. Mit der Startnummer in der Trikottasche fuhr ich schnell wieder heim. Dort eröffnete mir Anna-Marie, dass sie auch Lust hätte zu laufen ;-) Na schön ! Schnell ihre Tasche und die Übernachtungssachen für das Zelten gepackt, ein paar Radflaschen in die Flaschenhalter unserer Räder getan, Harald angetrieben - der für die Fotoausrüstung zuständig war -, Marci auf das Tandem gesetzt und los ging´s. Wir kamen ca. 15 Minuten vor dem Wettkampf in Schleching an. Genug Zeit für die Kinder sich warm zu laufen ;-) Marc-Philipp entschied sich gegen einen Start, da er die Nacht zuvor gekränkelt hatte.

Anna-Marie musste nur 2 große Runden auf dem Fußballplatz laufen. Sie verzichtete auf ihre Schuhe und lief die ca. 600m richtig schön und auch noch schnell !! Als Zweitplatzierte kam sie ins Ziel und konnte ihre gute Platzierung gar nicht glauben, da sie sich beim Laufen immer nichts zutraut.

Frederic musste ca. 2km zurücklegen. Er führte das Feld immer wieder an, kämpfte bis zuletzt mit dem späteren Sieger und verlor am Ende, da er gestern den Endspurt über die letzten 100 m bis zum Ziel leider nicht durchzog. Er konnte somit seinen letztjährigen zweiten Platz verteidigen.

Motiviert gehen die Beiden nun in den Flintsbacher Triathlon, der schon am Sonntag stattfindet.

 

 

 

 

 

 

 

Sieg beim Karlsfelder Triathlon

Heute hat es dann doch endlich mal wieder geklappt. Nach einigen zweiten und dritten  Plätzen in diesem Jahr, konnte ich bei der Karlsfelder Traditionsveranstaltung über die Olympische Distanz als Gesamtsiegerin ins Ziel laufen.

Dieses Jahr fand gleichzeitig auch der Ligawettkampf (Bayern- und Regionalliga) in Karlsfeld statt. Die in der Liga startenden Männer wurden um 9.10 auf die Strecke geschickt, während alle Frauen (Liga und offene Wertung) mit den Männern der offenen Wertung um 9.20 Uhr starteten. Das Schwimmen fiel mir heute relativ schwer. Da ich kurz hinter einer Führungsgruppe von 3 Jungs und 1 Frau schwamm und nicht die Kraft hatte an diese Gruppe zu sprinten, versuchte ich einfach den Abstand nicht zu groß werden zu lassen und so kam ich relativ entspannt in die 1. Wechselzone. Ich konnte sehr schnell die Führung übernehmen. Die ersten Kilometer auf dem Rad waren auch noch etwas mühsam. Aber kaum auf der B 471, die extra für diesen Wettkampf gesperrt wurde, angekommen, hatte ich richtig Druck und legte über die 46 km eine richtig gute Radzeit hin. Mit ca. 4 Minuten Vorsprung stieg ich vom Rad. Gelaufen wurde auf einer 2,5 km langen Pendelstrecke. So konnte ich die anderen Mädels gut beobachten. Lisa Forster aus Erlangen, Heike Priess und Cordula Gruber, die hinter mir vom Rad gestiegen waren, liefen nicht schneller als ich. Doch von weiter hinten kam eine weitere Ligastarterin aus Erlangen angeflogen. Kerstin Möller. Ich musste Druck machen, durfte nicht wieder, wie in Erding zum Joggen anfangen und lief mal wieder gut ( in meinem möglichen Bereich ;-)). So konnte ich bis zum Ziel Kerstin Möller ca. 2 min. auf Distanz halten. Die Ligaathleten wurde aber nicht in der offenen Wertung nicht mitgewertet. So kam es, dass als Zweitplatzierte der offenen Wertung Cordula Gruber einlief. Dritte wurde Heike Priess.

 

Bei den Männern gab es erstmals einen Sieg eines Karlsfelder Athleten: Arthofer Christoph

Karlsfeld war wieder einmal ein Reise wert. Top Organisation, klasse Finisherrucksack, tolle Preise ! Nach einem verregneten Morgen kam gegen 10 Uhr die Sonne durch und es wurde sogar noch ein richtiges Badewetter. Eben typisch Karlsfeld. Seit fast 20 Jahren, in denen wir fast jedes Jahr dabei waren kann ich mich nicht an einen einzigen Regenwettkampf erinnern.

Die Pizza im Sportheim (klassische traditionelle Abrundung fast jedes Karlsfeld-Tri-Events)schmeckte den Kindern, wie immer, richtig gut, allerdings merkten unsere Kids kritisch (als erfahrene Triathlon-Zuschauer) das diesjährige Fehlen der Hüpfburg an ;-) !

 

[Neu!]Tri Kitz Schüler Triathlon

Kitzbühel- im Rahmen des Kitzbühel BG Triathlon Weltcups fand am Freitag, ab 14 Uhr am Schwarzsee ein Schülertriathlon statt. Die Atmosphäre eines Triathlon Weltcups erleben, wie die Stars, das wollten viele unserer Nachwuchsathleten, von der SG Katek Grassau. So fuhren einige Eltern mit insgesamt 14 Triathleten in allen Altersklassen nach Kitzbühel. Einige von ihnen sollten ihren ersten Triathlon absolvieren. Es bot sich wirklich ein außergewöhnliches Bild. Überall waren blaue Teppiche ausgelegt, vor allem vom See in die Wechselzone, in der Wechselzone und natürlich am Schwimmstart. Künstliche Brücken zum Überlaufen nach dem Schwimmen und für die Laufstrecke. Kamerateams vor Ort, die ständig irgendwelche Kabel zwischen den Beinen durchzogen. Das alles machte es richtig spektakulär.

Das wollten anscheinend viele Kinder erleben. Deshalb waren die Starterfelder in den Alterklassen E-A dementsprechend groß. Pro Gruppe hatten ca. 30 Schüler gemeldet. Vor dem Start der Schüler E (2001-2002) stellte der Sprecher jedes einzelne Kind vor und ließ sie vor den Zuschauern kurz lang laufen. Ansonsten wurden die einzelnen Gruppen nach und nach zum Einchecken aufgerufen und auch immer zum Start begleitet. Es wurde überprüft, ob alle gemeldeten Schüler am Start waren. Nach einer kurzen Wettkampfbesprechung für die jeweiligen Altersklassen, ging es ins Wasser. Die Grossen dürfen beim Weltcup immer nebeneinander mit einem Startsprung auf die Schwimmstrecke gehen. Die Kleinen leider nicht. Das gab auch gleich Beschwerden vom Nachwuchs ;-) Nach dem jeweiligen Wettkampf mussten die Räder gleich wieder aus der Wechselzone genommen werden.

     

Am besten hat unseren Mädels das Cheerleader-Team gefallen. Die ca. 8 Mädchen sind wirklich ununterbrochen bauchfrei (und wir waren immerhin 5 Stunden vor Ort) herum gehüpft, haben die jeweils letzten Läufer ins Ziel begleitet und sonst gute Stimmung verbreitet. Nach dem Wettkampf wurde sogar das nachgeeifert.

 

 

 

Die Bilder des Wettkampfes könnt ihr unter folgendem Link ansehen: http://picasaweb.google.de/funkha/KitzbHel2008

Außerdem gibt es noch die Ergebnisse und viele Bilder unter: http://www.triathlon.kitz.net/kinder/de/die-gewinner-2008.html

 

Hier nun die Platzierungen unseres Nachwuchses:

 

Marc-Philipp Funk, 2002, E          8. Platz

Lisa Niess, 1999, D                 14. Platz

Carlotta Boehme, 1999, D        18.Platz

Anna-Marie Funk, 2000, D        24. Platz

Amelie Gersten, 1999, D          25. Platz

Melanie, Friedl, 1999, D           30. Platz

Luca Landler, 1998, C             26. Platz

Frederic Funk, 1997, C              5. Platz

Laura Pfohl, 1996, B                 7. Platz

Paulina Böhme, 1996, B          20. Platz

Carina Neuhauser, 1996, B      25. Platz

Dominik Schmuck, 1996, B        5. Platz

Stefan Aberger, 1996, B           DNF

Sandra Weber, 1993, A            7. Platz

 

Glückwunsch an alle !!

 

Es macht Spaß zu sehen, wie die Kinder Fortschritte machen und in das Wettkampfgeschehen hineinwachsen. Die Mehrzahl lernte erst vor einem halben Jahr das Kraulen (leider schwimmen die Kinder bis Schüler D im See meistens immer noch Brust) und ein geregeltes Lauf- bzw. Radtraining wurde von einigen zwar kurzfristig im Winter, aber doch erst seit 3 Wochen durchgeführt.

Die Begeisterung der Kinder hat sich auch schon auf einige Eltern übertragen. Diese können gar nicht mehr genug von den Wettkämpfen bekommen und wollen schon am nächsten Wochenende nach Flintsbach zu einem weiteren Event fahren.

 

 

Schülertriathlon in Roth

Anna-Marie musste dringend ihr neues Triathlon-Outfit präsentieren. Deshalb bestanden unsere 2 Großen darauf beim Schülertriathlon in Roth starten zu dürfen. Schon bei Regenwetter machten wir uns am Samstag Morgen von Unterwössen auf nach Roth ins Freibad. Dieses Jahr bereute ich richtig, nicht selbst in Roth gemeldet zu haben. Wäre das doch mein Wetter gewesen ;-)

Frederic schlug sich mit einem 6. Platz bei den Schülern B tapfer und war 2 min. schneller als letztes Jahr. .... und da waren sogar die Straßen noch trocken ;-)

Anna-Marie startete bei den Schülerinnen C. Sie schwamm auf der 50m Bahn erstmals die 100m komplett Kraulschwimmend durch, verließ als dritte das Wasser, verlor 2 Plätze beim Wechsel (???? ;-)...war wahrscheinlich so kaputt ;-)) und kam dann aber erst als ca. 20. ins Ziel ???? Zuerst waren wir etwas ratlos. Dann wurde aber schnell klar, dass auf der Radstrecke einiges schief gelaufen war. Die meisten der nach dem Schwimmen noch hinter Anna-Marie plazierten Kinder hatten aus Versehen nur 1 statt 2 Runden geradelt. In dieser Altersklasse fand deshalb keine Wertung statt. Schade !! In der ersten Runde lag Anna-Marie auf dem 5.Platz. Aber das war ja nicht der letzte Wettkampf.

      

 

 

 

 

 

 

[Neu!]Funkfamily-Staffel siegreich

Sonntag vor einer Woche starten Harald, Frederic und ich in einer Staffel beim Überseer Sprint-Triathlon, über die Distanzen 400m Schwimmen (ich), 13 km Radfahren (Harald) und 5 km Laufen (Frederic). Leider mussten wir bei der Abholung der Startunterlagen feststellen, dass die letztjährige Siegerstaffel, die wir immerhin herausgefordert haben, nicht am Start war. Schade ! Wir hatten gehofft, sie legal schlagen zu können. Letztes Jahr war es knapp gewesen und immerhin hatte sich Frederic im Laufen verbessert ;-)

Das Schwimmen, das am Campingplatz am Chiemsee in Übersee stattfand, entpuppte sich mal wieder als Gehen und Springen und Algen wegschieben. Zwischendrin griff mich noch ein Schwan an. Schade, dass hiervon kein Bild entstanden ist ;-) Uwe Linner, der schneller sprang und lief im Wasser als ich (ja, Uwe....nicht schwamm ;-) ;-)), konnte ich an Land wenigstens wieder einholen und so wechselte Harald, der den besten Radwechselplatz hatte ( Frederic hielt sein Rad ;-)) als Gesamt-Erster zwischen den Holländischen Caravans auf das Rad. Er schrie sich dann regelrecht den Weg frei ;-) Nicht zufrieden mit der Radleistung, schickte er Frederic ebenfalls als erster auf die Laufstrecke. Mittlerweile strahlte die Sonne und die Temperaturen waren um die 27 Grad. Unser Großer kämpfte und wurde erst auf dem letzten Kilometer vom späteren Sieger des Sprint-Triathlon überholt. Als Gesamt-Zweiter und erste Staffel lief Frederic ins Ziel. Seine Laufzeit betrug 19 Minuten. Ich hatte Frederic meinen Nike-Chip an den Schuh gebunden. Es stellte sich heraus, dass die Laufstrecke nur 4,5 km betrug. Da Harald und ich schon nicht schneller als letztes Jahr waren, konnte Frederic unsere Ehre retten. Er war immerhin 2 min. schneller ;-)

Mehr dazu unter: www.rsv-uebersee.de

 

 

23. Meisterschaft der Achentaler Radsportvereine im Einzelzeitfahren

Gestern Abend fand das alljährliche Einzelzeitfahren der Achentaler Radsportvereine von Staudach nach Bergen statt. Dieses Jahr veranstaltete das Rennen die SG Katek Grassau. Harald wollte testen, ob seine Fersenverletzung nun nahezu ausgestanden ist und ich nahm es als harte kurze Radeinheit her. Mit einem Abstand von 1 Minute starteten ab 18 Uhr knapp 60 Teilnehmer in den Altersklassen ab Jg. 93. Die Strecke nach Bergen , nur 13 km lang, hat es in sich. Immer leicht ansteigend, mit einigen Hügeln und Abfahrten.  Bis gestern wusste ich nicht, wie viel Laktat man innerhalb einer 13 km langen Radstrecke aufbauen kann ;-) Ich war schon nach 5 km so kaputt !! Hart angegangen , versuchend den Schnitt auf 40 km/h zu bringen, Puls auf 182, war ich froh, dass das Rennen schon nach 13 km herum war ;-) Es hat Spaß gemacht und war für eine Freitag Abend Einheit genau das Richtige ! Harald und ich konnten als Achtental-Meister im Einzelzeitfahren abschließen.

Die Ergebnisse findet ihr unter: http://www.katek-triathlon.de/

 

 

 

 

Erdinger Stadt – und Schülertriathlon

Insgesamt 13 Mitglieder der SG Katek Grassau sollten dieses Jahr beim Erdinger Triathlon starten. Leider fielen bei Temperaturen um die 30 Grad, am Sonntag zwei unserer Schülerinnen C (Lisa Nieß, wegen Krankheit und Amelie Gersten (beide Schülerinnen C) aufgrund eines Wespenstiches am Fuß) aus.

Neben meiner Teilnahme am Wettbewerb über die Olympische Distanz, starteten Julian Erhardt, Michi Gschwendner und Michi Ager innerhalb der BTJ-Serie (Jugend A), Sandra Weber ebenfalls (Jugend B), Paulina Böhme und Laura Pfohl (Schülerinnen A), Frederic (Schüler B) und unsere Jüngsten Anna-Marie, Carlotta Böhme und Luca Landler (Schülerinnen C).

Mit den Jüngsten (1999-2000) ging es auch schon um 8.45 Uhr los. Sie sollten 100m Schwimmen – 2,5 km Radfahren und 500 m Laufen. Viele Mädels in der Altersklasse C waren nicht am Start. So kamen unsere 3 auf den Plätzen 1-3 kurz nacheinander aus dem Wasser. Diese Platzierungen gaben sie auch bis zum Ende des Rennens nicht ab, wenn sie sich auf etwas verschoben. Auf der Laufstrecke gab es noch einige Verwirrungen, da leider keine Streckenposten in Sicht waren und die meisten der Schüler C die Laufstrecke der Schüler B in Angriff nahmen und auch beendeten. Anna-Marie gewann vor Carlotta Böhme und Luca Landler, die beide gleichzeitig ins Ziel liefen.

 

 

 

 

 

Bei den Schülern B war Frederic (Jg. 97) der einzige Starter des Vereins. Er musste immerhin schon 200m Schwimmen- 5km Radfahren und 1 km Laufen. Nach der drittbesten Schwimmzeit konnte er mit seinem Rennrad noch einen Platz auf der Radstrecke gutmachen und als 2. seiner Alterklasse ins Ziel laufen. Auch in dieser Altersklasse sind die Schüler anscheinend verschiedene Streckenlängen geradelt, bzw. gelaufen. Wenn dem so war, sollte man das nicht den Schülern zur Last legen und böse Absichten dahinter erkennen, sondern sich als Veranstalter im nächsten Jahr darum kümmern die Strecken vernünftig abzusperren, bzw. auszuschildern und Führungs-Mountainbiker zur Verfügung zu stellen.

Laura Pfohl und Paulina Böhme erreichten in einem starken Feld der Schülerinnen A, über die Distanzen 200 m Schwimmen – 7 km Radfahren und 2,5 km Laufen einen hervorragenden 5. und 8. Platz.

Über die folgenden Rennen kann ich leider nicht viel Auskunft geben, da ich mich selbst für meinen Start fertig machen musste.

Hier die Ergebnisse:

Sandra Weber, Jugend B, 9. Platz

Michi Ager, Jugend A, 12. Platz

Julian Erhardt, Jugend A, 14. Platz – auch wenn er als 1. Platzierte bei der Weiblichen Jugend A erscheint.

Michi Gschwendner. Jugend A, 22. Platz

 

Mein Rennen ist kurz zu beschreiben. Leider war von nach der Mitteldistanz noch nicht ganz erholt. Mit schweren Armen startete ich zum Schwimmen. Die gesamte Runde in Führung, Nicole an den Fersen, wechselte ich als Erste auf das Rad. Nicole Leder konnte ich hier dieses Mal nicht abschütteln, sie mich immerhin aber auch nicht ;-). Beim Laufen (wenn man das noch so nennen kann ;-)) war ich leider stehend K.O., wurde durchgereicht und sogar am Ende noch überspurtet. Es sprang der 4. Platz heraus. Regen wäre mir, wie immer, lieber gewesen.

In den nächsten beiden Wochen werde ich etwas ruhiger trainieren, wenn man dann überhaupt von Training sprechen kann, um mich dann längerfristig auf den Ironman UK (7.9.08) vorzubereiten.

 

 

 

Steinberger See Triathlon

Vor einer Woche startete ich beim Steinberger See Triathlon über die Mitteldistanz. Da ich gerne über die Distanzen von 2,0-80-20 gehe, nahm ich Sonntag um 5.15 Uhr die lange Fahrt von 273 km in die Oberpfalz in Angriff. Harald, schon seit knapp 3 Wochen  mit einer Verletzung zur Ruhe gezwungen, blieb mit den Kindern daheim. Als ich kurz nach Regensburg die Autobahn an der Ausfahrt Steinberg am See (Schwandorf) verließ, fand ich mich glatt in „the middle of nowhere“ wieder ;-) Optimale Gegend für einen Triathlon. Schnelle Straßen, wenig Autos !! Der Steinberger See gehört zum Oberpfälzer Seenland. Mehr unter http://www.steinberger-see.de/ . Ich wusste vorher auch nicht, dass es dieses überhaupt gibt ;-). Bei der Erstaustragung standen ca. 200 Teilnehmer auf der Startliste, unter ihnen auch Susanne Buckenlei und eine ihrer Schützlinge Marina Knorr. Vor ihr wurde ich auf jeden Fall schon vor dem Schwimmstart gewarnt. Sie sollte als ehemalige Schwimmerin um die Schwimmprämie – immerhin eine Schwimmbrille ;-) – mit kämpfen, beim Radfahren angreifen ……..

Um 10.20 Uhr fiel der Startschuss. Schwimmen, immer noch meine Lieblingsdisziplin. Das geht mit wenig Training und gutem Neo einfach mit 40 auch noch gut ;-) Nach dem Start hielt ich nach schnellen Männerfüßen Ausschau, erkannte aber keine und versuchte mich deshalb gleich an das Führungskajak zu halten. Gut, es wollte irgendwie keiner schneller als ich schwimmen an diesem Tag. Da ich dringend ne neue Schwimmbrille brauchte ;-) , jedoch dachte, dass eine weitere Athletin neben mir schwimmt, hielt ich das Tempo hoch und konnte als Gesamtdritte (die ersten beiden waren aber anscheinend Staffelschwimmer) das Wasser verlassen. Die weitere Frau entpuppte sich als Mann ;-). Das Radfahren über die 2 Runden durch eine wirklich traumhafte ruhige Gegend verlief gut, wenn auch nicht perfekt. Susanne konnte ich im Abstand von 4 Minuten hinter mir lassen, Marina Knorr überholte mich bei KM 50 und fuhr ca. 1 min. weg. Ich nahm mir vor, die 4 Runden über die wellige Strecke flüssig zu laufen. Gelang mir auch prima, zumindest auf den ersten 5km. Nach 3km konnte ich in Führung gehen. Das kurze steile Gefälle in Richtung  Runde 2,3 und 4, bzw. in Richtung Ziel kostete mir jedoch den Sieg. Krämpfe !!!!! Aber so richtig !!! Hatte ich in 20 Jahren Triathlonkarriere noch nie so heftig. Ich konnte nicht mal mehr gehen. Nach einigen Minuten gelang es mir immerhin zur Verpflegungsstation zu gelangen, um dort einige Becher Iso zu trinken. Danach konnte ich wenigstens weiter joggen, wenn auch keinen Druck mehr machen, geschweige denn auf die Führende wieder aufzulaufen. Ärgerlich, aber dennoch kam ich als Gesamtzweite nach 4h03min ins Ziel.

Der Triathlon war wirklich gut organisiert und hat für die nächsten Jahre Potential. Mitteldistanzen braucht das Land !!!

Mehr dazu unter www.wechselszene-sport.de.

 

 

Schüler - Crossduathlon am Achensee

Unsere 3 Kinder starteten am letzten Samstag bei einem Crossduathlon in Österreich. Die Veranstaltung fand im Rahmen der internationalen Triathlonserie des ASVOE Triathlonzuges 2008 statt. Es handelt sich hierbei um eine Schüler Triathlon- und Duathlonserie mit 11 Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und Italien. Mehr dazu unter :

 http://www.tri-telfs.at/triathlon/index.php?id=tri-zug-2008

Marc-Philipp konnte sich auf den Strecken 300 m Laufen - 500 m Radfahren - 150 m Laufen einen tollen 2. Platz erkämpfen. Anne-Marie und Frederic wurden in ihren Altersklassen jeweils 6, wobei sie beide auf der kurzen (800m, bzw. 1600m ) Cross-Radstrecke ihre Schwierigkeiten hatten. Immerhin mussten die Schüler querfeldein über Wiese und Sand fahren, bzw. schieben und wieder aufspringen. Ich hätte so eine Strecke ja verweigert ;-) Aber die Kinder haben sich tapfer geschlagen, waren stolz auf sich, fanden Duathlon härter als Triathlon (finde ich ja auch immer und drücke mich erfolgreich davor ;-)) und konnten eine Menge Geschenke mit nach Hause nehmen !

Die beiden anderen Starterinnen der SG Katek Grassau schlugen sich ebenso erfolgreich. Nina Erhardt und Sandra Weber konnten bei den Schülerinnen A einen 3., bzw. einen 8. Rang belegen.

Mehr dazu auch unter: http://www.katek-triathlon.de/

                          

 

 

 

Frederic konnte leider nicht an seiner Siegerehrung teilnehmen, da schon das nächste Fußballspiel wartete. Immerhin schafften wir es 5 Minuten vor Spielbeginn zurück nach Unterwössen. Anna-Marie und Marci kamen später zurück.

Die nächsten Schüler Wettkämpfe finden in Bad Endorf (Frederic) und Erding (Frederic und Anna-Marie) statt. Dort dürfen die Beiden endlich mal mit dem Rennrad fahren. Sie freuen sich schon darauf !

 

 

 

 

 

Linz Halbdistanz

Samstag Mittag 12 Uhr fiel wieder einmal der Startschuss zur zweiten Austragung des Linztriathlons über die Halbdistanz. Da dieses Rennen im letzten Jahr gut organisiert war, wollten auch Harald und ich wieder mit am Start sein. Natürlich hatte sich die gute Organisation des Rennes herum gesprochen, so dass sich 2008 Eliteathleten wie Thomas Hellriegel oder Tamara Kozulina (Ukraine/World Champion 2004 Long Distance, 2. Platz IM Austria 2000,4. Platz IM Florida 2006
4. Platz IM Arizona 2005 und 2008,13. Platz IM Hawaii 2005 usw.) zum Wettkampf angekündigt hatten.

Auch dieses Jahr war der Himmel wolkenlos. Die Temperaturen stiegen bis zur Mittagszeit. Leider !! Letzte Woche konnte man sich ja nicht gerade an die Hitze gewöhnen, bei dem Wetter, das wir hatten. Der See war aber noch recht erfrischend, so dass wir das Schwimmen ganz ordentlich beenden konnten. Auf dem Rad fühlten sich die Beine nach einer harten Trainingswoche (immerhin hatte ich Ferien und Harald eine Woche Urlaub. So hatten wir endlich einmal Zeit ordentlich zu trainieren, gerade im Hinblick auf die Langdistanzen) nicht sehr frisch anfühlten. Nichtsdestotrotz mussten wir aber die 90 km mit schwierigen Steigungen absolvieren. Es fuhren aber ungewohnt viele Leute an mir vorbei. Das Laufen fiel uns beiden ein wenig leichter, bzw. hier waren die Beine einfach lockerer, so dass ich zwar einige Mädels wieder holen konnte, mich aber dafür auch die Zweitplatzierte Sigi Mutscheller überholte. Immerhin konnte ich die Vorjahressiegerin hinter mir lassen. Bei Harald lief es ähnlich. Harald schloss den Wettkampf mit Rang 10 und ich mit Rang 4 ab. Die AK 40 konnten wir beide gewinnen. Mittlerweile sind wir  in einem Alter, wo man die Alterklassenwertung nicht mehr außer Acht lassen darf ;-) ;-) Insgesamt können wir zufrieden sein, hoffen aber doch noch auf bessere Wettkämpfe, mit richtig Druck auf dem Rad !!!

Hier der Bericht vom Linztriathlon: http://www.trirun.at/linztriathlon2008/

Von der Katek Grassau nahmen ebenfalls einige Athleten am Wettkampf teil. Mehr dazu unter: http://www.katek-triathlon.de/

Bilder folgen !

 

 

3/5 der Funkfamily starten erfolgreich in die Saison

Das Härteste an einem Saisonbeginn ist definitiv immer der erste Wettkampf. Meistens fühlt man sich schlecht auf der Strecke und der Wettkampf selbst kommt einem viel zu hart vor.

Wie auch im letzten Jahr stiegen wir auch dieses Jahr wieder zur Saisoneröffnung mit dem Amberger City-Triathlon, der diesmal am 11.5.08 stattfand, ein. Harald, Frederic und ich waren gemeldet. Harald konnte leider nicht mitfahren, da die Klinik ihn von Samstag auf Sonntag vereinnahmt hatte und er es am attraktiven Pfingstwochenende nicht mehr schaffte, den Nachtdienst wegzutauschen.

Der Rest der Funkis fuhr also am Samstag zu den Großeltern nach Röthenbach a.d.Pegnitz. Frederic und ich machten uns am Sonntag sehr früh(!) auf den Weg nach Amberg. Frederic hat schon meistens 3h vor dem Start Angst seinen Start zu verpassen. Zum Glück konnte er als Erster seine Startunterlagen im Amberger Freibad holen ;-) Gemütlich konnten wir beide einradeln. Auch dieses Jahr durfte er trotz erst Jahrgang 1997 bei der nächsthöheren Klasse (Schüler A)zusammen mit 1-2 Jahre älteren Mitstreitern, über die Distanzen 0,4 - 11 - 2,5, starten. Pünktlich zu seinem Start waren auch die Großeltern, Großonkels und --tanten, sowie natürlich seine Geschwister anwesend. Die 400 m konnte er ohne weitere Probleme durchkraulen und diese fast 4 min. schneller beenden als im Jahr zuvor. Mittlerweile wechselt Frederic schon etwas professioneller....obwohl wir ihm noch unbedingt beibringen müssen, wie man die Radschuhe auf dem Rad anzieht ;-) ...... und ehe wir uns versahen war er mit seinem 24 Zoll Rennradl auch schon wieder von der Radstrecke zurück. Schnell in die Laufschuhe gewechselt und auf zur Lieblingsdisziplin, dem Laufen. Als Fünftplatzierter beendete er seinen Start in die Saison !!! Frederic war richtig zufrieden und freute sich schon auf einen Besuch im Schnellrestaurant mit dem großen M.

Aber.....jetzt war ich erst einmal an der Reihe. Den Kurzdistanzlern wurde erst einmal der Neopren verboten. Wasser angeblich zu warm. Nun hatte man wieder das Problem mit dem Schwimmanzug. Ich kann im Wettkampf es einfach nicht haben, wenn mich irgendetwas am Körper bremst !! Da genügt ja schon der Chip am Fuß. Ja, ich weiß... so schnell schwimme ich auch nicht mehr... aber ab und an helfen ja auch ein paar Sekunden, um weiter vorne zu landen. An diesem Tag hatte ich auf jeden Fall dieses Gefühl, dass es positiv für mich war ohne Neo zu schwimmen. Die anderen Mädels taten sich im Wasser alle viel härter. Ich "tuckerte" also nach dem Startschuss um 10.25 Uhr vor mich hin, wunderte mich nur, wer denn auf die Idee gekommen war, die Neos zu verbieten. Die gefühlte Wasser-Temperatur betrug ca. 19 Grad. Dazu kam ein sehr starker kalter Wind. Mir wurde es erst nach 1000m allmählich warm. Ich konnte als erste Frau aus dem Wasser steigen und nach der kleinen Laufeinlage in die Wechselzone auch als Erste auf das Rad wechseln. Leider hatte ich beim Radfahren von Beginn an keinen Druck. Der Wind und die vielen Kurven nervten. Anne Haug und Wenke Kujala holten mich dann in der 2., bzw. 3. Runde ein. Ab und an bretterten einige Männer fluchend an mir vorbei, da sie anscheinend mal wieder einige Meter zu viel geschwommen waren ,-) ;-) Ich rollte als 3. in die letzte Wechselzone, eigentlich mit großer Sicherheit, dass mich noch viel mehr Mädels auf der Laufstrecke holen würden, so schwer waren die Beine. Dem war aber nicht so. Auf der Laufstrecke war es ungewohnt heiß. Außer Anna Haug, der Deutschen Duathlonmeisterin, schien noch keiner so richtig an die Belastungen eines Wettkampfes gewöhnt. Zum Glück konnte ich meine Platzierung bis ins Ziel halten. So konnten Frederic und ich den Tag mit einem 5. und einem 3. Gesamtrang (1. AK 40) erfolgreich beenden und 2 Fass Bier mit nach Hause nehmen ;-), natürlich nicht ohne vorher beim MC einen kleinen Snack abzuholen.

Frederic war nun richtig motiviert. Schon am Montag sollte ich ihn für den München Kinder-Triathlon melden. Also, gut !!! Damit auch wir das mit etwas Sport verbinden können, sollte Harald nach München radeln und ich wieder nach Unterwössen zurück. Außerdem meldete ich gleich Anna-Marie auch mit an. Marc-Philipp wollte noch nicht. Wir überredeten noch ein paar Mädels aus dem Verein auch teilzunehmen. Ich legte mit den Teilnehmern noch ein Wechseltraining in der Woche ein. Alle Kinder waren motiviert. Leider verschlechterte sich das Wetter bis Sonntag zusehends, so dass wir alle 5 mit dem Auto nach München in den Olympiapark fuhren. Immerhin absolvierten wir noch eine 1-stündige Trainingseinheit vor der Fahrt. Anna-Maries Trainingskameradinnen Amelie Gersten und Luca Landler fuhren mit ihren Eltern hinter uns. So ein Regenrennen sollte an sich ja kein Problem sein. Ich ärgerte mich sogar, dass ich nicht gemeldet hatte. Ist mir Regen doch am liebsten bei einem Wettkampf ;-) ;-) Auch die Kinder nahmen das Wetter gelassen. Es wurde eingecheckt, sich aufgewärmt und eingeschwommen.

 

Mit angekündigten 30 min. Verspätung sollen die Kinder zum Schwimmen in der Olympiahalle starten. Das wäre ja auch noch im Rahmen gewesen !!! Aus diesen 30 min. wurden dann leider mit immer neue Verzögerungen 2h !!!!! Die Kinder hatten mittlerweile alle wieder Hunger, Durst und waren müde. In ihrer jeweiligen Gruppe standen sie mit einem Helfer bis zu ihrem Start herum. Mühsam !! Aber der Veranstalter wollte die Radstrecke immer komplett frei haben. Das dauerte natürlich, da von Spitzenathleten bis zum echten Breitensportler auch bei den Kinder schon alles dabei war ! Außerdem mussten ja noch die Strecken für die Alterklassen verkürzt werden. Klar, dass das organisatorisch eine echte Herausforderung ist. Aber Gedanken machen, wie der Zeitplan annähernd eingehalten werden kann, vor allem was die Kinder anbelangt, muss sich der Veranstalter trotzdem, denn es gab ja keine unvorhergesehenen Zwischenfälle, so dass die Zeitplanung ja auch schon im Vorfeld entsprechend gestreckt hätte werden können.

 

 

Die Kinder starteten. Luca sollte bei den Schülerinnen B (Jahrgänge 1997/98) als Erste die Distanz von 150m - 4km - 1,25km in Angriff nehmen. Leider war sie vorher schon so aufgeregt und bekam beim Schwimmen noch Probleme, dass sie das Rennen nicht beendete. Das nächste Mal wird es bestimmt besser !!!

Frederic startete auch bei den Schülern B. Nach einem guten Schwimmen wechselte er als 8. auf das Rad, spulte die kurze Strecke von 4km herunter, wechselte in die Laufschuhe (na gut... das muss er sich das nächste Mal bei der kurzen Laufstrecke sparen !!) und konnte sich beim Laufen einen 5. Platz erkämpfen. Klar alle anderen Konkurrenten hatten die Laufschuhe schon beim Radfahren an und ersparten sich so den zweiten Schuhwechsel, aber wir fanden, dass Frederic sich die Wechsel (und das technisch saubere Pedalieren mit Klickpedalen und Radschuhen lieber gleich richtig aneignen sollte und dafür in der Lernkurve ruhig mal ein paar Wettkampfsekunden respektive Plätze liegenlassen kann...). So richtig zufrieden war Frederic erst nicht, da er sich nicht so weit vorne platziert sah. Aber auch Sprinten will gelernt sein !!! Dafür muss eben trainiert werden. Als am nächsten Tag die Ergebnisliste online war, war Frederic aber schon etwas beruhigter, als er erkannte, dass er immerhin noch 5. geworden war. Super !!

                                     

Anna-Marie und Amelie starteten bei den Schülerinnen C (Jahrgänge 1999/2000). Hier mussten die Kinder 100m Schwimmen - 3,4 km Radfahren und 1 km laufen. Bisher hatte Anna-Marie, als 2000er, nur sehr kurze Distanzen absolviert, die über eine Dauer von gesamt 4 Minuten nicht hinausgingen. Ihre Freundin Amelie hatte überhaupt noch nie einen Triathlon gemacht. Die Beiden machten sich aber nicht viele Gedanken vorher und hüpften grinsend ins Wasser. Als der Startschuss fiel, kämpften sie sich wacker über die Distanz. Anna-Marie bekam beim Laufen noch Seitenstechen, finishte aber als 4. Amelie zog ihr Rennen ganz souverän durch und finishte als 6. Bravo Mädels !!

Bericht auch unter: http://www.katek-triathlon.de/

 

 

Nun haben alle außer Harald zumindest schon ein Rennen hinter sich. Am Wochenende starten Harald und ich in Linz beim Half-Iron !! Wir haben in den letzten Tagen noch fleißig trainiert. Hoffentlich nicht zu viel !! Aber Harald musste für Frankfurt eben doch noch ein paar längere Einheiten einstreuen und mir schadet es auch nichts ;-) !!!

Drückt uns die Daumen für Linz !!

Bis dann !!

 

 

 

Cecina 2008

Anfang bis Mitte März musste ich mir wiederholt anhören, dass es sich, aufgrund der frühen Osterferien Mitte März, nicht lohnen würde nach Italien zu fahren. Ostern fielen aber nun mal 2008 recht früh in den März (das Kirchenjahr wird wegen uns üblicherweise nicht geändert;-) )und wegen unserer Kinder und meines Jobs sind wir nun mal auf die Ferien angewiesen. Unsere Reise dorthin begann also in diesem Jahr schon am 15.3. um 3 Uhr Morgens. Das frühe Aufstehen deshalb, um Staus mit den nach Österreich strebenden Oster-Skiurlaubern zu vermeiden. Immerhin sind es knapp 800 km nach Cecina. Im Gepäck natürlich ein Menge Bücher und Spiele, um sich eben im Falle von schlechtem Wetter auch die Zeit zu vertreiben. Bei einem 2-wöchigen Profidasein in einem Trainingslager hat man ja trotz mehrstündigem Trainings immer endlos Zeit zur Verfügung ;-) ;-)

In Deutschland war das Wetter ja, wie wir diversen Internetforen und dem Wetterbericht entnehmen konnten fürchterlich. Immer wieder Schnee, Temperaturen um den Nullpunkt oder sogar deutlich darunter, Sturm...Die Daheimgebliebenen dachten wirklich, wir würden in Italien ebenfalls im Schneeregen und Sturm sitzen. Aber so war es gar nicht !!! Gerade die Küstenlage von Cecina erwies sich als Standortvorteil, den der meist vom Meer blasende Wind trieb diverse Regenwolken immer wieder Richtung Inland bevor sie sich abregnen konnten und wir konnten bei meist sonnigen, jedoch windigen mindestens 13 Grad, Tendenz steigend, in aller Ruhe unsere sämtlichen geplanten Trainingseinheiten absolvieren. Tja, wenn Engel reisen ;-) ;-) Ich spreche natürlich von unseren drei Kindern.

Die 2 Wochen Cecina waren herrlich !! Meine Lieblingseinheit "Kraftausdauer nach La Sassa" konnten wir zweimal absolvieren. Frederic war mit seinem Rennrad beide Male dabei. Bei der ersten Einheit ist er doch glatt zweimal nach La Sassa hoch geradelt. In der zweiten Woche, in schmerzlicher Abwesenheit unserer fleißigen Jugendlichen vom Verein, hat er sich lieber schon nach der ersten Abfahrt mit dem MP3-player ins Gras gelegt, von nächtlichen Pokerpartien mit den Jungs geträumt und 3 Powerbars gegessen ;-) ;-) Zum Glück hatten Harald und ich noch ein paar Powerbars in der Trikottasche, so dass wir es 4mal die jeweils ca. 300 HM nach La Sassa schafften. Die Cappuccinobar in la Sassa hatte auch im insgesamt siebten Jahr Cecina noch nicht auf ;-)

Die Bergfahrten mit dem Rad machte mir dieses Jahr besonders viel Spaß. Der Grund dafür ist natürlich das neue Rad. Bergauf ist es leichter und bergab lässt es sich einfach richtig gut lenken und deshalb schneller fahren. Harald hat mir das Rad in Cecina natürlich gleich getunt. Spacer raus, Lenker kürzer gesägt usw. Es ist ihm aber immer noch peinlich, wie unaerodynamisch aufrecht ich auf dem Rad sitze, bzw. liege. Eigentlich nahezu wie ein Tourist ;-) ;-) Ich schätze, beim ersten Wettkampf in Amberg wird es dann passen ;-) ;-)

Jetzt fragt bitte nicht, wie viele Kilometer wir mit dem Rad und zu Fuß zurück gelegt haben. Keine Ahnung - da müsste ich mir erst die Mühe machen und alles zusammen zählen ;-). Geschwommen sind wir 3,8 km. So viel weiß ich noch ;-) Auf alle Fälle waren effektive Einheiten dabei, die wir eigentlich auch daheim beibehalten sollten. Wenn da nur nicht immer so viele alltägliche Nebensächlichkeiten, wie der Job, die Familie, der Haushalt, all die ständigen Termine etc. wären ;-) ;-)

Was soll ich sonst von Cecina erzählen. Anna-Marie hat das Einradfahren heraus, Marc-Philipp kann Inline-Skaten und Rollerfahren gleichzeitig, Frederic joggt nach den Empfehlungen von Dr. U. Strunz "......wenn die Laufschuhe neben dem Bett stehen....kann man in der Früh gleich ohne Hemmungen laufen gehen...." .....Frederic zieht sich nur noch den Kopfhörer seines MP3-player über....., ich kann immer noch nicht Fußballspielen, der Brotbackautomat und das Waffeleisen kamen auch dieses Jahr wieder zum Einsatz, der Rotwein schmeckt in Italien besser als in Deutschland, unsere Bücher haben wir alle ausgelesen und wir hätten auch noch mal 6 Wochen in Cecina ausgehalten.

Eigentlich wie immer - herrlich !!

Einige Fotos mit Toskana-und Trainings-Impressionen haben wir mal online gestellt. Die in den Bildern eingefangene Stimung spricht oft einfach für sich !!!!!

 

Wenn ich in den nächsten Tagen mal zufällig ein paar Stunden Zeit irgendwo finde, erstelle ich auch noch, wie in den letzten Jahren eine animierte Diashow.

 

Scheidung 

Seit gestern ist es Realität.....wir gehen getrennte Wege !! Vielleicht trainieren wir noch ab und zu miteinander. Aber bei Wettkämpfen werden wir wohl nicht mehr gemeinsam auftreten. Gut 14 Jahre waren wir zusammen und gingen durch dick und dünn. Viele Bilder auf unserer homepage zeigen unser inniges Verhältnis. Wo wir gemeinsam in der Wechselzone auftraten, waren schnell alle Blicke auf uns gerichtet. Einmal haben wir es sogar auf das Novemberblatt des Triathlonkalenders geschafft, aber irgendwann ist dann doch jede Beziehung ausgereizt.

Schon vor einem Jahr habe ich mich Hals über Kopf in meinen neuen Partner verliebt. Leider hat es bis gestern gedauert, bis wir uns endgültig gefunden haben.

Schuld an dieser Affäre ist Jörg Brummer vom BIKEIMPERIUM.DE aus Abendberg. Gott sei Dank hatte er seine Finger im Spiel, sonst wäre aus dieser Beziehung wahrscheinlich nie etwas geworden. Vielen herzlichen Dank !!!

Natürlich braucht auch diese Beziehung den letzten Schliff.  An einigen Kleinigkeiten müssen wir noch arbeiten. Aber die erste Zeit muss man sich erst einmal genauer kennen lernen.

Schon heute wollen wir unser erstes gemeinsames Foto veröffentlichen.

 

 

Wünscht uns also viel Glück und eine erfolgreiche Ehe !

 

P.S.: Wenn's in eurer Beziehung mal nicht so geschmeidig laufen sollte ... www.bikeimperium.de hilft euch aus jeder Beziehungskrise.

Ach ja, nicht dass es hier aufgrund des obigen Tagebucheintrages völlig ungewollt zu Missverständnissen kommt......meinen anderen "Alten" behalte ich doch lieber ;-) ;-)

 

 

16.02.08 "Ich bin dann mal weg"

Haben ja schon eine Weile nichts von uns hören lassen, aber es gibt uns noch. Froh und munter (nach Überstehen der für die Jahreszeit üblichen grippalen Infekte), und angesichts der steigenden Temperaturen und des immer häufiger werdenden Sonnenscheins mit wachsender Vorfreude und Einsatz für die bevorstehende Saison.

Heike hat ja schon die Terminliste vor einiger Zeit aktualisiert.

Und jetzt mach ich mal alle hier ein bisschen neidisch: Morgen früh fliege ich mal eben für eine Woche nach Lanzarote. Nicht ins Trainingslager, sondern eigentlich zum Arbeiten, aber ich denke, dass es auch für ein paar Trainingskilometer reichen wird.

Ich bin nämlich dort Kursleiter für einen Sportmedizinkurs für angehende Sportärzte, angeboten von der Deutschen Akademie für angewandte Sportmedizin. Hat sich kurzfristig ergeben und ich hab' nach Anfrage spontan zugesagt (natürlich auch mit dem Gedanken an die attraktive Destination im Hintergrund) und hab' dafür meine auf der Arbeit gesammelten Überstunden eingesetzt.

 

 

 

 9.12.07  Blick zurück nach vorn

Es wird Zeit, dass wir mal wieder etwas auf unsere Homepage schreiben. Aber gerade im Herbst und im Winter tritt Triathlon und alles was dazu gehört in den Hintergrund. Gerade, wenn es früh dunkel wird, ist es oftmals auf der Couch viel gemütlicher, als im Fitnessraum oder im Schwimmbad ;-) Schluss jetzt ! Nun beginnen wir langsam wieder ernsthaft zu trainieren. Immerhin haben wir vor, einige unserer Lieblingswettkämpfe zu absolvieren. Um diese einfach mal aufzulisten:

Amberger Kurztriathlon

Graz oder Linz/Österreich Mitteldistanz

Lanzarote Ironman

Erdinger Kurztriathlon

Harald: Ironman Germany

Tegernseetaltriathlon (Olympische Distanz)

Karlsfelder Triathlon

Erlanger Mitteldistanz

 

Hinzu kommen natürlich noch einige Sprintdistanzen, die in Verbindung mit Kindertriathlons stehen:

Bad Endorfer Sprint

Kuchl/Hallein Sprint

Harald hat sich für den Ironman Germany in Frankfurt gemeldet (erstmals in der AK 40, er hat aber eine Rücktrittsversicherung mitgebucht, weil die definitve Entscheidung noch nicht gefallen ist) und hofft, dass für diesen Wettkampf noch einige Veränderungen zwecks Entzerrungen auf der Radstrecke vorgenommen werden. Insgeheim möchten wir beim Ironman Lanzarote starten. Ich traue mich nicht zu melden. Der Termin wäre an sich nicht so schlecht, da er für den letzten Samstag der Pfingstferien angesetzt wurde. Ich hätte also eine 2-wöchige Erholungsphase davor. Aber das ist ja nicht alles. Um den Ironman durchzustehen sind eben doch einige lange Einheiten notwendig. 2 DNFs in dieser Saison über Langdistanzen bei mir stärkt nicht unbedingt das Selbstbewusstsein (auch wenn die jeweiligen Gründe jeweils sehr unterschiedlich waren). Also….mal sehen und ein paar Trainingseinheiten hinter uns bringen……….

Spannend in der Saison 2008 wird auch die Organisation und Durchführung unseres Grassauer Kindertriathlons im Rahmen des Internationalen Uniqua Cups. Dieser soll voraussichtlich am 8.Juni stattfinden. Aber ihr werdet rechtzeitig genaueres darüber erfahren.

Die Saison 2007 verlief  wirklich gut. Nehmen wir die Langdistanzen jetzt einfach mal heraus und tun so, als hätten sie ohne uns statt gefunden ;-) ;-)

Bei unserem ersten Start in Amberg, beim Amberger Kurztriathlon konnte Harald in der Gesamtwertung einen 5. Platz erreichen. Frederic startete bei den Schülern Klasse A. Seine Altersklasse gab es noch nicht. Aber er konnte mit der zweitbesten Laufzeit überzeugen und wurde 5. Ich musste leider mit einem platten Reifen beim Radfahren aufgeben. Dafür bin ich am nächsten Tag den Chiemsee-Halbmarathon mit gelaufen und war dann auch ausgelastet ;-)

Unser nächster Wettkampf lief dann schon viel besser. Linz – Half Iron. Auch dort starteten wir das erste Mal. Es gab zwar dort (v. a. bei den mittleren Rennen) ein gewaltiges Windschattenproblem, aber die Veranstalter planen dies mit einer selektiveren Radstrecke zu entschärfen, so dass wir trotzdem hoffen, dass der Wettkampf wiederholt wird. Ich schloss mit einem 2 Platz und Harald mit einem 5. Platz ab….ebenfalls in der Gesamtwertung. Irgendwie muss man doch sein Alter ignorieren und sich noch nicht so auf die AK beschränken, oder ?! ;-)

In Erding, zwei Wochen später hatte ich beim Rad fahren dann endlich mal wieder den Hammerdruck, konnte mit 2 Minuten Vorsprung als Führende auf die 10km lange Laufstrecke gehen und …..wurde trotzdem noch von Nicole Leder geholt. Gut, war angesichts der erstklassigen Laufform von Nicole, die diese ja auch kurze Zeit später bei ihrem Sieg beim Ironman gemany unter beweis stellte, nicht wirklich überraschend. Der eigene Frauenstart ist immer wieder lohnenswert, da findet eine ganz andere Art von Radrennen innerhalb des Triathlons statt, als bei gemischtem Start von Männern und Frauen! Harald verlor in Erding schon beim Schwimmen den Anschluss an die Spitzengruppe, musste dann beim Radfahren viel Energie in die Aufholjagd investieren und erreichte schlussendlich noch einen 5. Gesamtrang. Frederic, unser kleines Laufgenie, lief beim Kindertriathlon als erstklassiger 2. ins Ziel.

Bei der Challenge Roth steht bei Harald und mir leider ein DNF in der Ergebnisliste (wir haben darüber ja schon ausführlich hier auf der Website berichtet). Frederic und Anna-Marie hielten dagegen im Frankenland die (Funkfamily-)Fahne hoch. Anna-Marie konnte beim Kindertriathlon 2. in der AK werden und freute sich über eine super tolle Ironkid Medaille und eine ausführliche Würdigung im Rahmen der Challenge-Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks.

 

Beim Tegernseetaltriathlon starteten wir ca. das fünfte Mal, aber erstmals auf einer neuen, abgesperrten Radstrecke. Der Wettkampf war wie immer toll organisiert. Die Radstrecke war aber für die Anzahl an Athleten (Volksdistanz war gleichzeitig auf der Strecke) viel zu eng. Ic konnte meinen Erfolg - den Sieg -der letzten Jahre wiederholen, wenn auch nur mit ca. 10 sek. Vorsprung vor Melanie Hohenester. Harald hievte sich auch endlich einmal in dieser Saison auf Treppchen und wurde 2.

Daraufhin entschloss sich Harald den Oberbayern Cup mit weiteren 2 Wettkämpfen – Karlsfeld und Tutzing – zu absolvieren….. und siehe da: er konnte Karlsfeld souverän gewinnen. Kein Wunder ;-) Die Radstrecke war quasi auf ihn zugeschnitten – 47 km lang und flach, flach, flach….so richtig zum Pressen. In Tutzing, Mitte August wurde Harald noch 3. Somit hatte er die Gesamtwertung des Oberbayern Cups gewonnen !!!!

Ich zog es vor noch ein paar Sprintdistanzen herunter zu reißen ;-) Bad Endorf, in Verbindung mit einem Kinderduathlon, bei dem Frederic 1. in der AK 97 wurde und Kuchl/Hallein, bei dem gleich alle 3 Kinder an den Start gingen. Beide Sprintdistanzen konnte ich gewinnen.

Der lustigste Wettkampf des Jahres aber war unsere generationsübergreifende Staffel beim Überseer Sprinttriathlon. Ich schwamm, Harald fuhr Rad und Frederic lief die 5 km Runde. Er wurde noch knapp überholt. Somit wurden wir 2. und machten für nächstes Jahr eine Ansage bei den langjährigen Seriensiegern ;-) Die werden nämlich einfach richtig alt ;-) Wir zwar auch…..aaaaaaaber uuuuunser 3. Mann (Frederic also) wird noch viel schneller ;-) ;-)

Ach ja….dann war da noch Erlangen. Diese Mitteldistanz in heimischen Gefilden wollten wir schon lange mal wieder machen. Gesagt, getan. Beide schlossen wir mit einem 2. Gesamtrang ab.

Eine Woche nach Haralds drittem Platz meldeten wir noch (äußerst spontan) für die Langdistanz in Podersdorf bei Wien. Ohne seriöse Trainings-Vorbereitung und demzufolge mit vergleichsweise hohem Risiko. Bis zum Ende der 180km lief der Wettkampf dann bei Harald und mir verheißungsvoll gut (beide lagen wir längere Zeit in Führung), aber für den Marathon reichten dann jeweils die Körner nicht mehr. Bei hochsommerlichen Temperaturen um 40°C musste ich nach etwa 20 km mit Magenproblemen aussteigen und Harald konnte krampfgeplagt den Wettkampf nur über weite Strecken gehend im Mittelfeld finishen. Naja, war ein Versuch und am Ende einer ansonsten Top-erfolgreichen Saison kann man ja auch mal was riskieren.

Zum Abschluss der Saison organisierte ich noch einen offiziellen Kindertriathlon in Unterwössen. Mit 70 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen war die Resonanz groß und die Kinder konnten auch ihre Triathlonsaison motiviert und zufrieden beenden. Frederic hatte noch nicht genug und startete noch bei 2 Lauf Wettkämpfen, die er in seiner AK gewinnen konnte und zu guter Letzt noch Chiemgau- Meister wurde.

Frederic und Anna-Marie hatten 2007 schon eine beachtliche Anzahl an Wettkämpfen absolviert. Marci lässt es ruhiger angehen und hat schon angekündigt nächstes Jahr wieder in Hallein und Grassau zu starten.

Jetzt heißt es gut durch den Winter zu kommen. Im Moment sieht das Wetter noch ganz gut aus. Ich hätte nichts dagegen, wenn es nur Schnee in den Loipen und auf den Pisten gäbe.

 

Eine schöne Adventszeit  !!

 

  

Chiemgau-Meister Waldlauf in der M 10

Gerade erst fiel der Startschuss für den Hawaii-Ironman. Wir werden es uns bestimmt auch bald vor der Leinwand gemütlich machen, da unser Training für die nächste Triathlonsaison noch nicht wirklich angefangen hat und man sich bei dem Daustress sowieso fragt, wann sich da noch irgendwelche Trainingseinheiten einbauen lassen. Aber irgendwie geht es doch immer. Trotz "offseason", wie Harald (bzw. Stefan Müllner und andere) es nennen, startete Frederic heute in seiner Lieblingsdisziplin, dem Laufen, bei den Chiemgau-Meisterschaften in Bergen. Er ließ dafür sogar ein Fußballspiel sausen. Wer unseren Sohn kennt, weiß was das bedeutet ;-)

Startberechtigt waren alle Schülerjahrgänge (ab 2001 bis 1992), samt Bayerischer, Oberbayerischer und Meister usw. Die Kleinsten gingen schon ab.....beeindruckend, wie sie schon die schwere, bergige Strecke unterhalb des Hochfelln über 1200m absolvierten. Wir waren die 15 km nach Bergen natürlich mit den Tandems und Frederic mit dem Rennrad gefahren. Somit war er wach !!  Die Klasse M 10 und M 11 mussten 1700m laufen. Frederic orientierte sich von Anfang an an der Spitzengruppe, lag dann lange auf Rang 4 und überspurtete auf den letzten 100m noch den Läufer vor ihm. Der dritte Platz im Einlauf bedeutete gleichzeitig den überlegenen Sieg in seiner Altersklasse.

 

 

Gipfelglück in der "Offseason"

Gestern am Tag der Deutschen Einheit nutzten wir das gute Wetter, endlich unsere neue Klettersteigausrüstung einzuweihen. Die Ausrüstung für die ganze Familie hatte ich in den vergangenen Monaten so nach und nach zusammengekauft bzw. in der "elektronischen Bucht" ersteigert.  Bei all unseren früheren Bergtouren war immer eindrucksvoll zu beobachten, wie bei unseren Kids  unmittelbar jegliche Müdigkeit verschwand und Quengelei sistierte, sobald das Gelände anspruchsvoll wurde und es etwas zu klettern gab. Im hochalpinen Gebiet sind allerdings  ungesichert zu bewältigende Kletterpassagen in vielen Fällen automatisch korreliert mit rapide steigendem Absturzrisiko, so dass die Freude von uns Eltern über derartiges Gelände durchaus oftmals ambivalent war. Die sog. Viae ferratae, von denen es in unserer Gegend einige gibt stellen hier einen guten Kompromiss dar. Es handelt es sich hierbei um Klettersteige mit fest installierten Drahtseilen und Aufstiegshilfen in anspruchsvollen Kletterpassagen, an denen man sich gegen Abstürze weitgehend sichern und somit (insbesondere als risikobewusster Erziehungsberechtigter) das Klettern und die alpine Landschaft umso mehr genießen kann.

Nach ausgiebiger Internetrecherche hatten wir uns für unseren gestrigen Ausflug einen ausdrücklich als kindergeeignet klassifizierten Steig ca. 40km von uns entschieden: die "Wilde Henne" in den Kitzbüheler Alpen. Nach Anfahrt mit dem Auto bis auf 1400m Höhe und anschließend 1 1/2 Stunden Fußmarsch bis zum Einstieg des Klettersteigs, wurde es dann spannend. Pause zum Anlegen der Gurte, nochmaliges Erklären der Regeln im Klettersteig und der Funktionsweise der Karabiner und schon legten unsere Kiddies los als hätten sie nie was anderes gemacht. Selbst Marc-Philipp bestand darauf, seine Karabiner an den Wechselhaken jeweils höchstselbst umzusetzen!

Nachdem wir über die "wenig schwierige" Variante erstmals den Gipfel erkraxelt hatten, hatte Frederic sogar Blut geleckt und wollte auch gleich noch die als "schwierig" im Führer eingestufte C-Variante bewältigen. Also bin ich dann nochmal 100 Höhenmeter mit unserem Ältesten hinabgestiegen und wir versuchten uns an der erwähnten (deutlich anspruchsvolleren Route). Da kam Frederic zwar durchaus in zwei Passagen an seine Grenze, aber mit vereinten Kräften schafften wir auch hier das "Finish" und ich habe selten unsere Kinder so stolz und ausgeglichen erlebt, wie nach diesem Ausflug. Das war sicher nicht unsere letzte "Via Ferrata".

Weitere Bilder gibt's übrigens hier

    

1. Achtental Triathlon Schüler- Meisterschaft

Freudestrahlend und mit Finisher-Shirts und Pokalen ausgestattet, verließen heute bei strahlend blauen Himmel 62 Kinder und Schüler zwischen 4 und 15 Jahren am frühen Nachmittag das Sportgelände des SV Unterwössen. 

Dabei begann alles ganz spontan. Stefan Nothegger, Langlauftrainer, sprach Ende Juli von der Idee einmal eine Triathlonveranstaltung für Kinder organisieren zu wollen. Klar, dass ich mich gleich bereit erklärte zu helfen. Mitte August erst trat der SV Unterwössen beim Bayerischen Triathlonverband bei, ich entwarf eine Ausschreibung (Schwimmen im Hallenbad)…und wir bekamen die Genehmigung. Klar, dass die letzten 2 Wochen nur mit Organisation vergingen. Anmeldungen aufnehmen, Starterlisten erstellen, Schilder drucken usw. usw. Die Tage vorher verbringt man dann mit der Organisation der Kleinigkeiten: Eddings, Stifte, Quittungsblock, Hosengummi, Sicherheitsnadeln etc. herauskramen und bereitlegen. Am Tag vor dem Wettkampf schilderten wir die Strecke aus und stellten die Radständer bereit. Immerhin hatten wir (bei den älteren Jugendlichen) 2 verschiedene Wechselzonen, mussten die hierfür abgesperrte Hauptstraße von Unterwössen überqueren und hatten zahlreiche Kurven abzusichern. Um 17 Uhr leitete ich noch eine Streckenbesichtigung. Es nahmen erstaunlich viele Kinder teil !!! Michi Erhardt und sein Team von der SG Katek Grassau hatten schon die Zeitnahme und die Sprechanlage organisiert. Mir war gestern Abend nicht klar, was mehr Adrenalin verbraucht. Selbst Athlet sein oder so einen Wettkampf zu organisieren ;-) ??? Wir waren vorbereitet. Heike Priess, die uns mit Freundin und deren ebenfalls teilnehmenden Kindern besuchte, war zum Glück auch noch dabei. Mit ihr hatten wir Gott sein Dank schon eine handvoll Triathleten im Organisationsteam ;-) Der Rest war vom Skiclub und vor allem eifrige Nachbarn !!!! Vielen Dank ! So konnte es heute morgen ab 8 Uhr also losgehen. Rest der Strecke mit Absperrbändern versehen. Startunterlagen ausgeben, Nachmeldungen aufnehmen. Der Chef der Skiabteilung telefonierte noch weitere Helfer herbei und wies die für die Verkehrsabsperrung zuständige Feuerwehr ein. Heike Priess übernahm die Helfereinteilung auf der Rad- und Laufstrecke und. und und... Danke an alle Eifrigen !!!!!!!!!!!!

Bilder (266 (!) Fotos vom Schwimmen, Radfahren, Laufen und von der Siegerehrung) sind ab sofort online

Hier ist der Link zu den Ergebnissen

Zuerst sollten die Jahrgänge 2003 bis 1998 pünktlich um 10 Uhr auf die Strecke gehen. Ich machte für Eltern und Kinder eine Wettkampfbesprechung und noch einmal eine kurze Streckenbesichtigung. Danach ging es los. Ein paar Schwimmflügelkinder durften auf der Bahn 1 schwimmen. Der Rest der 25 eifrigen "1998 und jünger" verteilten sich auf die anderen 3 Bahnen. Der Startschuss fiel. Ich habe noch nie 25 Kinder so schnell 1 Bahn schwimmen sehen ;-) Jetzt waren aber leider nicht mehr nur die Kinder die Eifrigen, sondern auch die Eltern. Die Wechselzone war nicht genug abgeriegelt. Es hieß, die Eltern der Schwimmflügelkinder dürfen helfen !!! Plötzlich half aber jedes Elternteil. Die Kinder wurden eher behindert !!! Na gut, man lernt daraus !!! Abriegeln !!! Trotz allem ging es flugs auf das Rad, 2 Runden (ca. 1 km) radeln und fix noch schnell ca. 300 m laufen. Der Schnellste war schon nach 4 Minuten im Ziel und der Langsamste nach rund 9 min !! Im Ziel gab es Trinken, Süßes und Kuchen !!!

Nun durfte die zweite Startgruppe einchecken. Die Jahrgänge 1995 bis 1997. Hier waren auch ca. 25 Kinder gemeldet. Sie mussten schon über die Distanzen: 100m Schwimmen-5,5 km Radfahren und 1,3 km Laufen. Start 10.30 Uhr. Beim Schwimmen zog sich das Feld sofort auseinander. Gut so !! Der Platz in der Wechselzone wurde also nicht zu eng !! Hier lief alles wunderbar glatt. Dank Heike Priess war die Strecke nun komplett auch am Boden mit Kreide ausgeschildert und alles Streckenposten aufgestellt, so dass die Kinder die Radstrecke ohne Komplikationen und Hindernisse flüssig absolvieren konnten. Das Laufen am Ende war für viele dann doch ganz schön hart. Aber die Schüler in dieser Klasse haben sich alle tapfer geschlagen und die meisten haben doch einen Pokal mit nach Hause genommen , da wir Jahrgangsweise gewertet haben.

Ich habe leider von diesem Rennen nicht viel mitbekommen, da die letzte Altersgruppe der Jahrgänge 1994 -1992 um 10.45 gestartet werden mussten. Hier starteten noch 11 SchülerInnen. Genügend Platz auf der Bahn, über die 200 m Strecke beim Schwimmen, sowie auf der Rad- und Laufstrecke, über 10,5 km , bzw. über 2,5 km war also gesichert. Die Jungs und Mädels legten ein ganz schönes Tempo vor. Es machte Spaß ihnen zuzusehen und man hatte nicht den Eindruck, dass irgendjemand von diesen Startern im Ziel ausgelastet war. Hier merkte man, dass fast nur Athleten am Start waren, die schon seit einigen Jahren Triathlon betreiben.

Im Großen und Ganzen war die Erstauflage des Kindertriathlons ein Erfolg. Mir ist natürlich schon einiges aufgefallen, was besser zu machen geht. Wir hätten uns natürlich auch definitiv mehr Helfer gewünscht. Nun weiß jeder hier in Unterwössen wie es geht !! Nächstes Jahr stehen uns also bestimmt mehr Helfer zur Seite !!! Einen Eindruck hat die Veranstaltung auf alle Fälle hinterlassen ;-)

Herzlichen Dank noch an Ingo Festner für die Badekappen und Lance-Teile ! Herzlichen Dank an Powerbar für die gesponserten Radflaschen und Getränke !

So macht Triathlon Spaß !!!!!!

P.S.: Mein großer Traum ist es einmal einen Mitteldistanztriathlon zu organisieren. Natürlich nur in dem Sommermonat, in dem keine Mitteldistanz stattfindet ;-) ;-) Dennoch werden wir von der SG Katek Grassau lieber mal klein anfangen und nächstes Jahr einen Kindertriathlon in Grassau mit evtl. einem Triathlon für Erwachsene (Sprint oder länger) organisieren. Ihr werdet alle rechtzeitig davon hören !!!! ;-) ;-)

 

 

Hinweis: 1. Achental Schüler-Meisterschaft im Triathlon 

Ausschreibung

 

Schwimmen

Radfahren

Laufen

 

Wann    

Start/Ziel     

 

Genehmigungsnr:

Veranstalter   

Rennleitung 

Distanzen     

 

 

 Teilnahme    

 

 

Meldungen/Info:

 

Startgeld    

 

Auszeichnungen 

 

Siegerehrung     

 

 

Hinweise    

 

Sonntag, den 16.9.2007

Start: Hallenbad Unterwössen

Ziel:   Sportplatz Unterwössen

2007-11-029

SV Unterwössen (http://www.jugend-svu.de)

Heike Funk und Stefan Nothegger

Jahrgänge 1992 bis 1994 (A):      S 0,2  km – R 10km –   L   3  km

Jahrgänge 1995 bis 1997 (B):      S 0,1  km – R 5,5km –  L 1,5  km

Jahrgänge 1998 und jünger (C):   S  25 m –   R  1 km  –  L  400    m

Alle Kinder der obigen Altersklassen, die einmal Triathlonluft

schnuppern wollen. Die Eltern bestätigen, dass ihr Kind für diesen

Wettkampf ausreichend trainiert ist.

Name, Jahrgang, Verein  bis 13.9.07 an: heike@funkfamily.de, Nachmeldung möglich bis 1 h Stunde vor dem Start, Abholung der Startunterlagen bis 9 Uhr.

6 € auf Konto: Volksbank, BLZ  71160161, Kto:  6911030

Nachmelder: 10 €

Jeder Teilnehmer erhält ein T-Shirt und eine Urkunde.

Die ersten 3 jeder Altersklasse erhalten Pokale.

Im Anschluss an den Wettkampf im Zielbereich. Ergebnislisten unter:

http://www.jugend-svu.de

Es findet eine Jahrgangswertung statt (Buben und Mädchen getrennt).

Ablauf am Wettkampftag 

Bis 9 Uhr Startunterlagen abholen, 3 Tüten sind mitzubringen, Startnummernband, 3 Sicherheitsnadeln !

Es sind nur Mountainbikes erlaubt, keine Rennräder !

Fahrrad erst vor dem Gruppenstart in der Wechselzone abstellen,

Wechseltüte 2 mit Laufschuhen (wer diese nach dem Radfahren wechselt) abgeben. Vor dem Wettkampf Aufwärmkleidung in die Wechseltüte 3 und ebenfalls abgeben.

9.45 Uhr Wettkampfbesprechung, Erläuterungen zum Wettkampf.

10.00 Uhr Start der ersten Gruppe (Jg. 1998 und jünger)

Ca. 10.30 Uhr Start der zweiten Gruppe (Jg. 92-97)

Gleich nach dem Schwimmen die Tüte mit der trockenen Kleidung aufnehmen, in der Wechselzone umziehen, zum Rad laufen und auf die Radstrecke. Anweisungen der Helfer sind Folge zu leisten !

Beim Radfahren besteht Helmpflicht!

Es sind keine Flossen erlaubt ! Schwimmflügel sind erlaubt!

Hilfe der Eltern beim Umziehen nur in der Schwimmflügelklasse !

Nach dem Radfahren das Rad abgeben und zum Laufen wechseln !

Im Ziel gibt es Getränke und Kuchen. Umkleiden sind vorhanden !

Siegerehrung ca. 1h nach dem letzten Läufer im Ziel.

Am 15.9. besteht um 17 Uhr (Hallenbad) die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Streckenbesichtigung.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!

 

 

8.8.07    Zweimal Vize beim Erlanger Mitteltriathlon

Harald und ich konnte am Sonntag auf der Mitteldistanz in Erlangen jeweils den 2. Gesamtrang (jeweils 1. Platz AK 35) erreichen und zur Erleichterung der Kinder 4 Pokale mit nach Hause nehmen ;-)

Vor 7 Jahren waren wir das letzte Mal beim Mitteltriathlon in Erlangen gestartet. Dieses Jahr entschieden wir uns spät für das Rennen, bekamen aber noch einen Startplatz.

Obwohl wir wie immer zeitig am Wettkampfort waren, begann der der Tag hektisch. Harald hatte seinen Zeitnahmechip im Auto vergessen und bemerkte dies erst 15 min. vor dem Start. Die Wege zur Wechselzone sind in Erlangen bekanntlich seeeehr lang. Im 40 er Schnitt mit dem Rad zurück zum Auto, Chip holen, Neo an, zur Startlinie schwimmen...Startschuss 9:05 Uhr.

Mir machte das fehlende Einschwimmen anscheinend nichts aus. Ich startete schnell und hängte mich nach kurzer Zeit einfach an die Füße von Markus Forster. Zum Glück ! Irgendwie konnte ich an diesem Tag überhaupt nichts sehen. Brille beschlagen, seltsame Lichtverhältnisse im Kanal. Harald konnte leider meine Füße von Beginn an nicht halten und fand sich bald in der Verfolgergruppe wieder, die ca. 1min 30 sek. nach mir aus dem Wasser kam. Das Radfahren verlief prima, bisweilen sehr einsam. Meinen Schwimmvorsprung vergeigte ich mir mit einer 4-minütigen Zeitstrafe, die mir ein Kampfrichter aufbrummte, da ich mich nicht einfach überholen ließ. Wenn es nur wenigstens eine Gruppe gewesen wäre, die da vorbei kam. Nein, es war ein einziger Athlet aus der 2. Startgruppe und im Umkreis von 1km war auch kein weiterer Athlet zu sehen. Was soll man machen, wenn man überholt wird und der Überholende schert knapp vor einem wieder ein. Bremsen ??? Wenn die Kampfrichter sich mal so um die diversen Gruppen kümmern würden, die am Sonntag auch (großteils unbehelligt) auf der Strecke unterwegs waren!!! Na gut. Kurze Pause also nach dem Radfahren . Als dritte Frau ging ich dann auf die Laufstrecke. Da ich ja erst einmal erholt war, konnte ich schnell Susanne Buckenlei überholen. Dass ich an Isabella Jungfer nicht mehr rankommen würde, war mir klar, da sie eine sehr starke Läuferin ist. Susanne konnte ich Gott sei Dank während der gesamten Laufstrecke auf 200 m Entfernung hinter mir lassen. Zum Glück gab es an jeder Verpflegungsstation Cola ;-) Nach 4h 23min finishte ich als 2.

Harald arbeitete sich auf dem Rad auf Platz 2 vor und gab diesen Platz auch beim Laufen nicht mehr ab, obwohl er einige Meter aufgrund von Krämpfen gehend verbringen musste.

Unsere größten Fans waren unsere Kinder, Angelika und Martin. Schön war es eine Menge altbekannter Leute am Straßenrand und im Rennen wieder zu treffen. Auch haben wir uns natürlich im Ziel wieder total vertratscht, so dass wir die Räder so spät holten und ich dann meine Siegerehrung knapp verpasste. Ups !

Erlangen ist immer eine Reise wert. Ein wirklich gut organisierter Wettkampf, mit vielen Helfern und perfekten Absperrungen auf der Radstrecke. Ich denke, wir werden in der AK 40 auch wieder dabei sein ;-) ;-)

Jetzt heißt es sich erholen und vielleicht doch noch in Podersdorf starten ;-)

 

 

Schlechinger Dorflauf und Kindertriathlon in Flintsbach am Inn

Letztes Wochenende hatten Harald und ich einmal Wettkampfpause. Dennoch waren wir reichlich eingespannt. Am Freitag fand im Nachbarort Schleching ein Kinderlauf statt. Frederic, sowie noch ca. 10 weitere Kinder aus der Langlaufgruppe des SV Unterwössen nahmen, neben ca. weiteren 50 Kindern, teil. Die Altersklasse 1998 bis 1996 musste eine Strecke von 1800 m zurücklegen. Von Beginn an in der Spitzengruppe dabei, konnte sich unser Großer mit 2 anderen Schülern absetzen. Nach einer Sprintentscheidung wurde er 2. und konnte wiederholt mit einer Medaille, einer Urkunde und einer Taschenlampe stolz nach Hause gehen.

 

Gleich 2 Tage später fuhr ich mit den Kiddis und mit dem Auto zum Kindertriathlon im Rahmen des Uniqua Cups nach Flintsbach am Inn. Harald kam mit dem Rad nach. Frederic, sowie Anna-Marie wollten an den Start gehen. Marc-Philipp, dessen Altersklasse 2002 ja noch nicht gewertet wird, verzichtete lieber darauf ;-) ("Ich mache nächstes Jahr lieber wieder in Salzburg mit." - O-ton) Im Flintsbacher Freibad (als See angelegt)angekommen, wurden die Strecken noch abgeradelt und abgejoggt. Die Kekse, die es in der Startertüte gab, wurden natürlich vor dem Start auch noch verzehrt ;-) Die erste Startgruppe sollten dieses Mal die Jüngsten sein, darunter Anna-Marie. Nach einer kurzen Wettkampfbesprechung ging es dann auch schon ins Wasser und an die Startlinie. Das Starterfeld war bei den Mädels in diesem Alter noch recht übersichtlich ;-) So etwas wünscht man sich doch glatt für die eigenen Wettkämpfe. Aber wahrscheinlich muss man nur wieder ein wenig älter werden ;-).....

Nachdem Anna-Marie nach der 25 m Strecke als 3. aus dem Wasser kam, konnte sie beim Radfahren (500m) und Laufen (300m)den Platz erfolgreich verteidigen und finishte auch auf diesem Stockerlplatz.

 

 

 

 

 

Diesmal gab es bei der Siegerehrung einen großen Pokal, eine Medaille und eine Urkunde. Seit diesem Erfolg ist Anna-Marie wieder ein Stück gewachsen ;-)

 

Zuhause angekommen, schrieb sie gleich etwas für die Homepage: (Anna-Marie hatte schon angefangen den Text abzutippen...aber so ist es viiiiieeel netter ;-))

Frederic ging ca. 1 1/2 Stunden später an den Start. Für ihn galt es die Distanzen 0,1km - 1,6 km- 1,2 km zu bewältigen. In der Startgruppe der Jungs gingen immer noch eine Menge Staffeln der umliegenden Schulen mit an den Start. So war es auch in Frederics Startgruppe. Zu den 14 Einzelstartern kamen noch 23 Staffeln. Beim Schwimmstart konnte sich Frederic leider nicht durchsetzen und wurde gnadenlos überschwommen (Hat er das von seiner Mutter ;-) ??? Aber ich denke, Frederic wächst schon noch ;-)). Vor lauter Geprügel kam er nicht einmal zum Kraulschwimmen...dabei kann er doch gar kein Brust !!!!!! ;-) ;-) ;-) Nun gut...er kam ungefähr als 25. aus dem Wasser und konnte beim Radeln und vor allem beim Laufen noch einige Athleten überholen. Leider nicht sehr viele von den Einzelstartern ;-) Frederic war ziemlich enttäuscht. Als 12. erhielt er trotzdem eine Urkunde und eine Medaille und war an diesem Tag um eine Erfahrung reicher. Wird unser Großer etwa Duathlet ;-) ?? Von mir hat er das nicht ;-) Schade, dass kein Schwimmverein hier in der Nähe ist, der mehr als einmal pro Woche ein Training anbietet. Richtig Schwimmen lernen wäre für die Kinder schon vernünftig. Auf mich hört ja keiner ;-)

 

Nach dem Wettkampf war erst einmal wieder der Spaß beim Rutschen und Plantschen groß.

Für die Kinder ist die Triathlonsaison zu Ende.

Harald und ich werden am Sonntag beim Erlanger Mitteltriathlon starten...und dann sehen wir weiter.

Für die Ferien gibt es Arbeiten rund um und im Haus. Vielleicht schaffen wir es auch einmal die homepage etwas auf Vordermann zu bringen. Presseartikel einscannen usw. Außerdem wollen wir natürlich mal wieder auf den Berg gehen. Die Kinder sind die ersten 3 Wochen fleißig im Ferienprogramm engagiert. Ich sehe schon, dass die 6 Wochen wieder wie im Flug vergehen und die Hälfte unseres Vorhabens nicht realisiert wurde.

Bis dann !

 

 

21.07.07 Zufriedene Gesichter beim Kindertriathlon und Sieg beim Tennengauer-Sprinttriathlon

Unsere 3 Kiddis nahmen gestern beim Kindertriathlon in Kuchl/Österreich teil. Zirka 250 Kinder gingen ab 10 Uhr an den Start und schwammen, radelten und liefen in verschiedenen Gruppen über die kurzen Distanzen was das Zeug hielt. Es waren Stützräder und Schwimmhilfen erlaubt und die kleinsten Triathleten bekamen sogar einen eigenen Helfer gestellt. Frederic musste im Jahrgang 96/97 40m Schwimmen- 2 km Radfahren und 600 m Laufen. Er konnte in einem starken Teilnehmerfeld 7. werden. Am Start und am Wechsel müssen wir für diese kurzen Strecken noch mit ihm arbeiten ;-) Es war richtig stolz auf sich, weil er auf der 600 m langen Laufstrecke noch ein Menge Kinder überholen konnte.

Marc-Philipp, als Jahrgang 2002, und Anna-Marie als Jahrgang 2000 starteten gemeinsam in einer Gruppe, der Herzen-Gruppe. Beide hatten einen Herzstempel am Oberarm. Vor dem Start ging es zum gemeinsamen Aufwärmen. Nach dem Startschuss kraulte Anna-Marie über die 15m lange Schwimmstrecke, während Marc-Philipp sich mit Brustzügen über Wasser hielt ;-) In der Wechselzone ging es dann zu wie in einem Ameisenhaufen. Jede Menge Kinder und Helfer liefen durcheinander, während die nervösen Eltern von draußen auf ihre Kinder einredeten. Tapfer und lächelnd liefen beide nach der 750 m langen Rad- und 200 m langen Laufstrecke durch das Ziel. Anna-Marie als 5. und Marci als 25. Im Ziel gab es Käsebrote, Melone, Trinken und vieles mehr. Jedes Kinder erhielt ein T-Shirt und eine lustige Urkunde. Damit durfte sich jeder ein Paar Flip-Flops holen.

 

 Nach dem ganzen Stress war Entspannung am Bürgerau-See angesagt. Die Kinder schwammen und sprangen ohne Pause ;-)

 Harald war am Morgen nach Hallein geradelt und war froh nach der "Pressearbeit" mal die Beine hochlegen zu können. Ich hatte mich am Anfang der Woche entschieden bei dem Super-Sprint-Triathlon (0,3-15-3) am Nachmittag zu starten. Nachdem ich Mitte der Woche noch ein schnelles Wechseltraining absolviert hatte, leider mir aber vom Fußballspiel Lehrer gegen 9. Klasse Schüler einen tierischen Muskelkater zugezogen hatte - immerhin haben die Lehrer 1:0 gewonnen (lag aber nicht an mir ;-)) - war ich skeptisch, ob ich überhaupt Druck haben würde. Das Schwimmen war schrecklich, ich fand gar keinen Rhythmus. Aufgrund der Hitze wurde nämlich auf den Neo verzichtet. Das war dann doch irgendwie ungewohnt. Trotz allem wurde ich an Land gespült ;-) Als 2. Frau. Beim Radeln konnte ich mich dann aber als Erstplatzierte absetzen und meinen Vorsprung beim Laufen noch ausbauen. Nach 46 min. war ich schon wieder im Ziel. Kurz aber heftig ! Heute habe ich schon wieder Muskelkater ;-) Eigentlich hatte ich mir vorgenommen noch heim zu radeln. Aber nach der Siegerehrung war es spät, die Kinder mussten noch ihre Gutscheine aus der Starttüte beim MC einlösen und wir haben ja ein großes Auto, in das 5 Räder locker hineinpassen ;-)...... Ich war also schlichtweg zu faul ;-) Die Ergebnisliste ist bald unter: http://www.triathlon-bgl.de/ zu finden.

 

Wenn Harald und ich nun unsere nächsten Wettkampftermine einhalten wollen, sollten wir ab und zu lieber lang und ruhig trainieren. Meine Sprinterkarriere lege ich also lieber erst einmal auf Eis ;-) Aber Spaß macht es schon ! Nächstes Jahr wieder !

 

 

15.7.07 Wir können's auch bei Hitze!

Seit Dienstag vergangener Woche hatten Radio und Fernsehen ja schon euphorisch das "Super-Sommer-Wochenende" mit Temperaturen von mehr als 35°C angekündigt. Wir verfolgten den Wetterbericht eher mit gemischten Gefühlen, standen doch zwei Wettkämpfe auf unserer Agenda und in der Vergangenheit haben wir doch meist eher gemäßigte bis kühle Temperaturen bevorzugt. Vielleicht stimmt das ja gar nicht mehr und mit fortschreitendem Alter haben wir uns doch zu Hitze-Typen entwickelt...?

"Back to the roots" hieß es zunächst am Samstag Vormittag. In Bad Endorf startete ich vor 17 Jahren bei meinem allerersten Triathlon und wie habe ich diese Berge auf der Rad- und Laufstrecke damals verflucht. Aber man gewöhnt sich ja an alles. Diesmal startete Frederic dort bei seinem ersten Bad Endorfer Kinderduathlon 1km Laufen - 2,5km Radfahren- 500 m Laufen. Auch hier mussten die Kinder nicht nur flach vor sich hinlaufen und - radeln, sondern quer über die Wiese, über Schotterwege rund um einen Hochseilgarten. Schönes Ambiente, aber gnadenlos heiß ! Frederic musste wieder einmal mit den 96ern starten, die alle schon mit 26 Zoll Rädern am Start waren und zumindest 1 Kopf größer und stärker waren ;-) Na gut, Frederic ist ja auch nicht der Größte ;-) Den 1 km Lauf führte er an und gab die Führung auch bis zur Wechselzone nicht mehr ab. Beim Radfahren wurde er schnell eingeholt und kam als Vierter in die Wechselzone. Nach einem flotten 500m Lauf kam unser Großer auch als Viertplatzierter ins Ziel. Deshalb war die Überraschung bei der Siegerehrung umso größer, als die Veranstalter eine Jahrgangswertung bei den Kindern machten. So hieß es 1. Frederic Funk, Jahrgang 1997. Er wurde reich beschenkt: Fußball, Gutschein für ein Spaßbad, Medaille, Urkunde, T-Shirt mit den Unterschriften bekannter Wintersportler (leider kann man die aber nicht lesen ;-) ;-)) Marc-Philipp war bei der Tombola die Glücksfee und erhielt auch noch einen Ball ! Die nächsten Fußball-Matches sind gerettet !

Der Sprinttriathlon, für den ich mich kurzfristig gemeldet hatte, war erst um 16 Uhr. Bis zum Start konnten wir uns im Schatten am Pelhamer See ausruhen. Die Wechselzone, sowie das Ziel waren auch direkt am See, so dass Harald sich mit den Kiddis, im Hinblick auf den Kurztriathlon am Sonntag, keinen Stress machen musste. Um 16 Uhr fiel der Startschuss und alle keulten gleichermaßen los. Nach 50 m waren meine Beine schon so übersäuert, dass ich am liebsten Tempo rausgenommen hätte. Aber ich versuchte an der Spitzengruppe von 3 Mann dranzubleiben, was mir auch gelang und konnte als 4. auf das Rad steigen. Da ich die Frauenkonkurrenz nicht kannte - immerhin waren 2 Österreicherinnen dabei, die schnell aussahen - musste ich auch auf dem Rad richtig Gas geben. Die erste Runde waren richtig hektisch und mein Puls schien sich in irgendwelchen ungewohnten Höhen zu bewegen. Ich konnte mich aber immer noch unter den Top Ten halten. Die zweite Runde fand ich meinen Rhythmus und Druck. Dann war das Radfahren aber auch schon wieder vorbei und ab ging es auf die wellige 5km Runde. Nachdem ich 500m gelaufen war, ließ Harald einen mächtigen Schrei los. Ich dachte, die zweite Frau fuhr gerade in die Wechselzone und schickte mich. Ich konnte noch 2 Männer überholen und lief nach 1h5 min ins Ziel als Erstplatzierte( Gesamt 12.) ins Ziel. Die zweite Frau kam 7 min. später, was mich überraschte. Harald meinte, er hätte einfach nur so geschrien ;-) ;-) War ein schöner Tag. Wir kamen spät zurück, aber die Kinder konnten nach der Siegerehrung noch ein paar weitere Bälle erhaschen ;-) Einen weiteren Bericht und die Ergebnisliste gibt es unter: http://www.bt-endorf.de/

Das Auto wurde dann Samstag Abend für den Sonntag nur schnell umgepackt. Frederics Mountainbike und mein Rennrad aus dem Kofferraum und Haralds Rad hinein ins Auto. Ich stand in Karlsfeld eigentlich, wie nahezu jährlich seit ca. 15 Jahren, auf der Startliste. Es war ja auch mein erklärter Lieblingswettkampf aufgrund des stimmungsvollen und trotz mittlerweile fast 700 Startern immer noch familiären Ambientes. Ich habe auch viel Spaß daran, mit richtig harter Konkurrenz ins Rennen zu gehen, auch wenn ich dabei, so wie zuletzt in Erding gegen Nicole Leder den kürzeren ziehe, aber mich im genannten Wettkampf immerhin gegenüber Katrin Esefeld behaupten konnte. Aber ich weigere mich, gegen mir suspekte Athletinnen zu starten, die eigentlich in der Männerkonkurrenz besser aufgehoben wären. Aber Harald hatte immerhin einen Titel zu verteidigen. Ich zweifelte auch im Gegensatz zu ihm selbst nicht daran, dass er es schaffen würde, da die Veranstalter die 48km lange Radstrecke auf die völlig flache Bundesstraße B471 verlegt hatten. Viele Athleten fanden die Strecke etwas monoton, mein Mann liebt solche Radstrecken ;-)

Um 9 Uhr fiel der Startschuss. Harald kam ca. 40 sek. nach einer 7-köpfigen Spitzengruppe aus dem Wasser. Diese Gruppe zerfiel auf dem langen Weg in die Wechselzone, so dass Harald auf dem Rad schon nach ca. 10 km die Führung übernahm und auch bis ins Ziel nicht mehr abgab. Trotz flacher Radstrecke wurde in der Männerspitze richtig sauber gefahren. Die Zeitabstände waren zu groß !! Nach 48 Radkilometern zeigte Haralds Tacho einen Schnitt von 43,6 km/h an. So schnell war er noch nie innerhalb eines Triathlons. Einen kurzen Schreck bekam Harald nach ca. 2,5 km auf der Laufstrecke, als T. Vonach auf dieser kurzen Strecke nach eigener Messung schon 1 min. seit der Wechselzone Rad-Lauf gut gemacht hatte. Aber vielleicht hatte Harald aufgrund der großen Hitze auch nur Halluzinationen ;-) ;-) Am Ende hatten sie fast die gleiche Laufzeit, Harald sogar ein paar Sekunden schneller und somit nicht nur den besten Bike-Split des Tages, sondern zum zweiten mal in seiner Karriere den besten Laufsplit des Tages overall. Er konnte den Wettkampf mit 3 min. Vorsprung gewinnen und hatte sich endlich mal wieder ein extra großes 3l-Glas Erdinger Alkoholfrei verdient ;-) ;-)

 

Der Rest des Tages verging mit ausgiebigem Ratschen im Zielbereich und am herrlich erfrischenden Karlsfelder See. Hier noch der Link zum Bericht auf Tri2b.de.

 

8.7.07 Erfolge beim Tegernseer-Taltriathlon

Im Moment haben wir viele Termine und die Jahreszeugnisse schreiben sich leider noch nicht von alleine. "Zum Glück" brauche ich mittlerweile schon fast ein ganze Woche, um mich von einer Kurzdistanz zu erholen, dass hierfür dann doch noch die Zeit bleibt ;-) Man wird halt nicht jünger ;-)

Letzten Sonntag konnte ich mich aber doch noch gegen die "Jugend" beim Tegernseer-Taltriathlon in Gmund am Tegernsee durchsetzen. Auf der neuen Strecke des Tegernseer-Taltriathlon konnten Harald und ich am Sonntag einen 2. bzw. 1. Platz in der Gesamtwertung feiern. Der Tegernsee war nach dem schlechten Wetter der letzten Woche stark abgekühlt, so dass bei der Jugend das Schwimmen flach fiel. Zu meinem Glück kann die Strecke quer durch den See nicht so einfach gekürzt werden, so dass diese doch recht lange 1500 m Strecke erfrischend von allen Athleten in Angriff genommen werden konnte. Als erste Frau und Gesamtdritte begab ich mich auf die Laufstrecke zur Wechselzone, die subjektiv gefühlte 3000m betrug ;-) In Wirklichkeit waren es ca. 500m. Ich schaffte es sogar Harald 20 sek. wegzuschwimmen. Ätsch ! Nach der Wechselzone hatte er mich aber schon wieder ;-) Die ersten 10km der Radstrecke gingen am See entlang zum Wendepunkt nach Tegernsee. Dort hieß es abbremsen und auf der engen Straße wenden. Der Rest der Strecke bestand aus einer Anzahl langgezogener Steigungen von 6-10 %. Abfahrten sind mir keine aufgefallen ;-) Das Wort "Tal"-triathlon bezog sich also nur auf die alte Strecke. Die Strecke war anspruchsvoll. Harald wechselte als Zweitplatzierter und ich als erste Frau, mit noch 4 Minuten Vorsprung. Sollte ja eigentlich genügen, denkt man sich da......aber jetzt kam da noch so ein kleiner 10km Berglauf nach Bad Wiessee, über Golfplätze und Schotterwege Richtung Almen. Vor Schliersee hab ich mich mein Leben lang gedrückt...ich weiß schon warum ;-) ;-) Liegt mir nicht so ! Harald hatte am Ende die beste Laufzeit, konnte aber den Führenden nicht mehr holen. Melanie Hohenester kam mit jedem Kilometer näher. 2km vor dem Ende war sie 20 sek. hinter mir. Es ging nur noch bergab. Als geborene Bremserin bei Bergabstrecken musste ich mich dieses mal zusammen reißen. Entweder einen Sturz riskieren oder gewinnen ;-) Ich entschied mich für die 2. Variante und konnte mich mit 14 sek. Vorsprung noch in das irgendwie "nicht vorhandene" Ziel retten. Der "Erdinger Alkoholfrei" -Zielbogen hatte kurz nach dem Zieleinlauf der ersten 3 Männer seine Luft verloren und war zusammen gesackt. Aber es war plötzlich kein Durchkommen mehr nach vorne auf der Laufstrecke. Also ging ich mal davon aus, dass Schluss war ;-) ;-) Melanie wäre gerne noch 100 m weiter gelaufen. Die Schwimmstrecke hat mich also gerettet ! Vielleicht sollte ich doch mal zum Lauftraining auf die Bahn gehen, um schneller zu werden !!!

Der Wettkampf führte dieses Jahr über eine neue Radstrecke.

Erste "generationsübergreifende funkfamily-Staffel" belegt beim Überseer Triathlon einen sensationellen 2. Rang in der Gesamtwertung!

Man kann im Leben hinfallen (wie wir symbolisch am vergangenen Wochenende beim Quelle Challenge Roth), aber man muss dann eben auch schnell versuchen, wieder aufzustehen. Und das Wichtigste bei einem Hobby wie Triathlon ist dass man auch schnell den Spaß an Wettkämpfen wiederfindet, der bei zuviel (selbst auferlegtem und von außen kommenden Druck) schon mal kurzfristig verloren gehen kann und den wir im Training sowieso fast immer haben (sonst wären wir in unserem Alter eh nicht mehr dabei).

Der kleine familiäre Überseer Triathlon, an dem wir heute teilgenommen haben, war bestens dazu geeignet, wieder die Freude am Sport in den Vordergrund zu rücken. Zum ersten mal nahmen wir mit einer komplett aus unserer Familie gebildeten Staffel an einem Wettkampf teil. Heike durfte schwimmen, ich übernahm das Radfahren und Frederic, unser ältester durfte mit seinen 9 Jahren die Staffel zu Ende laufen.

Dass Heike mit der Spitze aus dem Wasser kam und ich mit schnellstem Tagessplit auf dem Bike die Führung ausbaute, ist sicherlich nicht unbedingt als Überraschung zu werten. Dass aber unser kleiner Frederic danach auf seinen zu laufenden 5 km nur noch einen einzigen Platz verlor und schließlich als Zweiter mit nur 40s Rückstand auf den Sieger unsere Staffel nach Hause lief, fand ich persönlich schon überraschend und natürlich waren Heike und ich im Ziel absolut entkrampft und begeistert.

Vor Jahren habe ich mal im Fernsehen die Übertragung eines Langlauf-Weltcups gesehen, bei dem ich glaube in der norwegischen Staffel eine Mutter zusammen mit ihrer Tochter unterwegs war. Ich fand diese Begegnung der Generationen faszinierend

 

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Nach Rückkehr vom obigen Triathlon und noch anschließendem Radtraining (100km-Runde über St. Johann im 33er-Schnitt) haben wir uns jetzt beim anschließendem Kohlenhydratnachladen noch die TV-Aufzeichnung vom Frankfurter Ironman reingezogen. Absichtlich hatten wir auf Internet und Videotext verzichtet, um die Spannung über den Ausgang zu erhalten. Was für ein Rennen! Bei den Männern vor allem aber diesmal bei den Frauen. Auf den letzten 1,5 km konnten Heike und ich nicht mehr sitzenbleiben. Großartiges, vielleicht sogar historisches Finish! Herzlichen Glückwunsch an Nicole!!!!

Das Ergebnis wertet auch Heikes Leistung in Erding noch einmal ein bisschen auf, ebenso wie der zweite Platz des Erdinger Männer-Siegers Michael Göhner alles andere als eine Überraschung für uns war. Nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall zwischen letztem Wettkampftest und Saisohöhepunkt auch zwei und nicht nur eine Woche Regeneration legen...

Und noch eine Bemerkung am Rande: Seit langem konnte ich mal wieder die Übertragung eines Ausdauerevents ohne dieses ungute Gefühl in der Magengrube verfolgen, was da in der Hinterhand pharmakologisch abläuft. Bei Profi-Radrennen habe ich seit Jahren resigniert, bei Leichtathletik-Übertragungen ist es ähnlich... jetzt in Frankfurt hatte man wirklich das Gefühl, ehrlichen sauberen Sport geboten zu bekommen. Keine Jagd nach Rekorden, die doch im Triathlon ohnehin nur aus der Epo-Ära stammen und wie die meisten Leichtathletik-Rekorden von mehr als dubiosen Athleten  gehalten werden, sondern spannende Duelle mit Siegern und Verlierern. Mit Normann Stadler konnten wir ehrlich mitfühlen, ging's uns doch vor Wochenfrist kaum anders. That's Sports. Just Sports. Das echte Leben ist natürlich viel wichtiger.

 

 

 

[Neu!]O.K., die Generalprobe war geglückt, leider aber die „Premiere“ verpatzt

Wie hatten wir letzte Woche noch geschrieben nach dem überaus zufrieden stellenden Formtest beim Erdinger Stadttriathlon? "Generalprobe für Roth geglückt". Leider konnten wir auf diesem Erfolg nicht wie gewünscht aufbauen und es ist für uns keine ganz neue Erfahrung, dass im Triathlon gerade auf der Langdistanz eben nicht alles bis ins Detail planbar ist. 

Zweimal D.N.F. beim Saisonhöhepunkt, das ist natürlich schon ziemlich enttäuschend, aber das Leben geht weiter! Es war nicht unsere erste Niederlage und wird auch nicht unsere letzte bleiben, denn wenn man nach Erfolgen strebt, geht man natürlich zwangsläufig auch das Risiko des Scheiterns ein.

Erst mal vorab ein kurzer Wettkampfbericht aus unserer Sicht, bevor wir uns ein bisschen an Ursachenforschung versuchen, in der Hoffnung vermeintlich gemachte Fehler in Zukunft zu vermeiden. 

Der Samstag vor dem Wettkampftag war nicht ganz so entspannend, wie man einen Tag vor einer Langdistanz vielleicht gestalten sollte. Frederic und Anna-Marie starteten  beide bei der Junior-Challenge in Roth. Natürlich hätten wir die dortige Wettkampfbetreuung auch den Onkels und Großeltern überlassen können, aber als (stolze) Eltern will man einen solchen Wettkampf selbstverständlich live verfolgen. So waren wir also von 8:00h bis 15:00h im Rother Freibad zugange und verfolgten, wie Frederic 200m Schwimmen, 5km Radfahren und 1 km Laufen tapfer bei starker Konkurrenz bewältigte und Anna-Marie mit echten Finisher-Qualitäten trotz Seitenstechen und eines plötzlich einsetzenden Gewitterschauers sich über 50m Schwimmen, 2,5km Radfahren und 500m Laufen kämpfte. Auch der Bayerische Rundfunk war vor Ort und weil der Name „Funk“ in der Triathlon-Szene doch einen gewissen Klang hat, fokussierte das Fernsehteam seinen Bericht auf unsere beiden Älteren. Im Ergebnis kam ein wirklich rührender Bericht heraus (wir sind da natürlich so was von subjektiv ;-) ), den ich gleich mal online gestellt habe. Wir können nichts dafür, dass die Gewinner des Junior-Challenge weder gefilmt, noch genannt wurden. Für uns selbst sind unsere Kiddies sowieso Gewinner, auch wenn sie auf Rang 4 oder 8 einlaufen.

Nach Beendigung des Kinder-Wettkampfs war auch noch kein Relaxen angesagt, sondern wir brachten die Kinder heim, holten unsere Wettkampfbikes für die Radabgabe und Heike hatte dann auch noch einen halbstündigen Live-Termin im Fernsehen (Sport am Samstag mit Christian Materna) im Rahmen der Challenge-Vorberichterstattung.. Den Mitschnitt kann man sich hier noch mal angucken.

So ganz nebenbei hatten wir bei all den Terminen auch noch das Frühstück und Mittagessen vergessen…naja vielleicht nicht direkt vergessen, aber eben nur durch Snacks zwischendurch ersetzt. Auch nicht unbedingt professionell am Tag vor dem Wettkampf. Abends vor dem Zubettgehen nach normalgroßer Pasta-Portion (man will sich dann ja auch nicht mehr den Magen verderben) wunderte ich mich über ein rekordverdächtig niedriges Gewicht auf der Waage (77kg statt normal 79kg und üblicherweise ist man nach ordentlichem Carboloading eher ein Kilo schwerer als normal). Spricht rückblickend dafür, dass entweder die Glykogenspeicher doch nicht richtig gefüllt waren, oder aber ich den Tag über zu wenig getrunken habe.

Am Sonntag war dann um 3:00 Aufstehen angesagt. Das Kribbeln im Bauch war da wie eh und je. Räder aufpumpen, Wettkampfverpflegung am Rad befestigen und zwischendurch kritische Blicke zum Himmel. Eigentlich sollte laut Wetterbericht am Donnerstag das Wetter am Sonntag kühl und regnerisch sein, aber die Prognose war leider nicht besonders treffsicher. Kaum ein Wölkchen am Himmel-beste Voraussetzungen für eins der von uns so wenig geliebten Hitzerennen…

Startschuss dann für uns um 6:20h. Stimmungsvoll wie eh und je. Roth eben. Triathlon in Roth hat nichts von einer Randsportart, sondern wird dort zelebriert wie andernorts Fußball, Formel 1 oder Tennis!

Die 3,8km Schwimmen liefen für unsere Verhältnisse sehr gut. Heike kam in der ersten größeren Verfolgergruppe (53:38) nach der Spitzengruppe aus dem Wasser und ich etwa 50s später, kurz nach Markus Forster. Natürlich hatte ich mir vorgenommen, das Radfahren verhalten anzugehen, weil ich aus der Vergangenheit weiß, wie schwer in Roth die zweite Radrunde fallen kann, wenn man zu früh sein Pulver verschossen hat, aber in Roth, in dieser motivierenden Wettkampfatmosphäre ist es gar nicht so einfach sich zurückzuhalten. Nach 20km hatte ich die Frauenspitze erreicht. Joanna Lawn und Belinda Granger legten flankiert von diversen Männern ein fulminantes Radtempo vor. Eigentlich eine gute Gelegenheit, mal den Puls zu beruhigen, zumal die Gruppe, flankiert auch von diversen Presse- und Kameramotorrädern relativ windgeschützt unterwegs waren. Aber im Windschatten von Frauen sich ausruhen? Das macht man nicht als Mann, zumal ein paar hundert Meter weiter vorne die nächste Radgruppe als Perlenschnur aufgereiht zu sehen war. Also passierte ich die Mädels und versuchte mich weiter nach vorne zu arbeiten. Kurz nach dem Kalvarienberg war ich schon 15. und war fast an der o.g. Gruppe, in der auch einige Top Five-Favoriten steckten, dran. Die Herzfrequenz war mit Werten zwischen 155 und 160 zu diesem Zeitpunkt zwar objektiv zu hoch, aber ich fühlte mich (noch) gut und Überholen macht Spaß. Die Sonne stand mittlerweile schon recht hoch an Himmel und es wurde zunehmend heiß auf der Radstrecke und unser für das Radfahren angerührter Powerdrink war von der Kohlenhydrat-Konzentration her definitiv eher auf Energiezufuhr denn auf Durstlöschen angelegt. Rückblickend vielleicht ein entscheidender Fehler in der unmittelbaren Rennvorbereitung.

Bei km 70 dann der Solarer Berg, das Bad in der Menge, stimmungsvoll wie eh und je, da waren die Beine dann schon nicht mehr ganz so locker und 20 km später so etwa ab Wallesau wurde das Rennen fast von einem Moment auf den anderen unglaublich schwer. Krampfneigung in beiden Beinen, so dass ich nicht mehr aufstehen konnte. Bis dahin zeigte der Tacho für die erste Runde einen Schnitt von 40,1 km/h; eine Geschwindigkeit die mir jetzt von Kilometer zu Kilometer schwieriger fiel zu halten. Der Wettkampf wurde schon beim Radfahren zunehmend zur Qual, was sonst frühestens bei der zweiten Hälfte des abschließenden Marathons der Fall ist. Da ist der Gedanke ans Aufgeben sehr verlockend und bei Kilometer 170 bog ich schließlich in Hilpoltstein in Richtung unseres Parkplatzes ab und beendete das Rennen, obwohl dies in Triathlonkreisen mehr als verpönt ist. Aber ein mit Ach und Krach gefinishter Marathon, bei dem ohnehin keine berauschende Platzierung mehr zu erhoffen war, hätte unter Umständen den Rest der Saison gefährdet von der wir uns schon noch eine gewisse Revanche für den verpatzten Rennausgang am Sonntag erhoffen.

Heike hatte übrigens ebenfalls mit ab der zweiten Radrunde aufkommenden Krämpfen zu tun (kein Wunder, griff sie doch auf dieselben Getränke zurück wie ich) und litt zusätzlich noch ab km60 an Rückenproblemen infolge einer Wirbelgelenksblockade. Bei ihr war ab km 110 Schluss. wir werden wohl noch mal ein bisschen an ihrer Radposition rumtüfteln müssen, um hier mehr Stabilität und vor allem Schmerzfreiheit auch auf längeren Strecken zu gewährleisten, zur Not auch auf Kosten aerodynamischer Aspekte.

Mittlerweile (montags) geht's uns wieder gut. Der Kopf ist noch ein bisschen müde, die Beine schwer (aber nicht so schwer, wie bei einer ordentlich gefinishten Langdistanz, wo man ja manchmal für Tage die Treppe nur rückwärts runtergehen kann. Heike durchforscht gerade online den Wettkampfkalender nach alternativen Herausforderungen...

 

 

Wettervorhersage für Roth

Laut Wetter.com-Vorhersage von heute (Donnerstag) soll es am Sonntag eher kühl (12-18°C), bedeckt sein bei 70% Regenwahrscheinlichkeit. Bei unseren letzten 4 Teilnahmen in Roth (1994, 1995, 2003-2005) hatten wir jedes mal echte Hitzeschlachten, obwohl wir's doch eigentlich ein bisschen kühler mögen.

Wir wollen ja die Hoffnung nie aufgeben ;-) ;-)
 

Geglückte Generalprobe für den Challenge in Roth beim Erdinger Stadttriathlon

100m Schwimmen - 4km Radfahren und 2,5km Laufen hieß es gestern beim Erdinger Triathlon für unseren Frederic, der als Jahrgang 1997 bei den Schülern B startete. Am Freitag erst kam er vom Schullandheim aus Berchtesgaden zurück, wo er noch eine Woche Trainingslager in den Disziplinen "wenig Schlaf, viel Wandern und viel Essen" absolviert hatte. Aber Dank Harald war sein Rennrad natürlich schon getunt und auf den Einsatz wartend in der Garage gestanden. So ging Frederic - weniger aufgeregt als ich - kurz vor 10 Uhr mit Harald zur Wechselzone, um sich vom Papa noch die letzten Tipps für den Wechsel geben zu lassen. Immerhin fährt er schon mit Klickpedalen, so dass er doch schnell in die Schuhe springen muss.

Start 10.15 Uhr: Mit Badehose und einem alten Saucony-Top von mir kraulte Frederic entschlossen los. Freiwasserschwimmen will gelernt sein....;-) Er entstieg als ca. Gesamt 15., bzw. als 6. Herr den Fluten und wechselte flott auf das Rad. Harald rannte wie wild mit der Kamera herum und fotografierte aufgeregt ;-) Ich hatte mein Rad auch noch nicht eingecheckt und wollte eigentlich endlich mal einradeln. Frederic kam meinen Wünschen insgeheim nach und kam nach 7 min. als Gesamt-Zweiter von der Radstrecke zurück. Die Wechselzone zum Laufen verließ er ca. als 8., da ja noch die Laufschuhe angezogen werden mussten, die die anderen Kinder bereits schon beim Radfahren anhatten. Lange Laufstrecken liegen Frederic. So konnte er sich engagiert nach vorne laufen und am Schrannenplatz auf Platz 2 finishen. Wir sind sooooo stolz !!

Ich konnte mich noch ein paar Minuten einradeln und hatte bis 11 Uhr 15 mein Rad auch endlich in der Wechselzone. Wenn man dann denkt, man hat noch ewig Zeit, bis der Startschuss um 11 Uhr 40 min für die an der Olympischen Distanz teilnehmenden Frauen fällt, so täuscht man sich gewaltig. Ich hab mich wieder vertratscht und hatte ganze 2 Minuten Zeit zum Einschwimmen. Naja ! So lief es dann auch gefühlsmäßig beim Schwimmen. Irgendwie fand ich gar keinen Druckpunkt und konnte mich nicht richtig anstrengen. Aber so langsam waren wir eigentlich nicht unterwegs ;-) Mit Nicole Leder kam ich in einer 3-Frau-Spitzengruppe aus dem Wasser, wechselte zeitgleich mit Nicole, fuhr mit ihr noch bis zum Ortsausgang und gab dann Gas. Ich merkte gleich, dass ich richtig Druck hatte und schonte mich die 48 km auf der Radstrecke nicht. Mit 2min 30 sek. Vorsprung konnte ich auf die Laufstrecke wechseln. Ich wusste gleich, dass dies nicht genügen würde, Nicole in Schach zu halten. Aber Kathrin Esefeld wollte ich dann doch mal hinter mir wissen ;-) Irgendwann muss diese Frau doch auch mal platt sein ;-) (Anmerkung: Sie absolviert eigentlich jedes Wochenende mindestens einen Wettkampf, meistens jedoch 2) ;-) Ich konnte die abschließenden 10km noch flüssig durchlaufen, wenn auch nicht wirklich schnell. Dazu hatte ich zu viele Körner auf der Radstrecke gelassen ;-) Wie Frederic vor mir, lief auch ich als Gesamtzweite durch das Ziel. Für den Kopf war dieser Wettkampf im Hinblick auf Roth unheimlich wichtig. Auch wenn es nur eine Kurzdistanz war, weiß ich, dass ich doch noch Druck auf dem Rad entwickeln kann. Hat Spaß gemacht ! Eigentlich wäre ich gestern gerne gleich die 180km geradelt. Solche Beine hat man selten ;-)

Ergebnisse hier: http://results.mikatiming.de/2007/erding_tria/list.php

Netter Fernsehbericht des Bayerischen Rundfunks mit Christian Materna

Harald startete erst um 12 Uhr 05min. Beim Schwimmen hatte er so seine Probleme. Klar, er hatte ja auch nicht die gewohnten Füße vor sich ;-) ;-) Leider verlor er zur Spitzengruppe 2 min und kam als 10. aus dem Wasser. Nun hieß es Druck machen, was ihm beim Radfahren ja eigentlich nicht schwer fällt. Er merkte bald, dass die letzte Trainingswoche anstrengend war und die Beine sich nicht so locker bewegen ließen, wie man es sich immer wünscht. Er überholte diverse Konkurrenten auf der Radstrecke, und fuhr bis auf Rang 4 in der zweiten Wechselzone vor. Beim Laufen musste er noch Ralph Preissl und Jochen Stelzer ziehen lassen und kam als Sechster ins Ziel, belegte letzten Endes aber den 5. Platz, da Stelzer mit einer Penalty belegt worden war, entsprechend 2 Minuten Zeitstrafe, die ihn wieder aud Rang 6 zurückrutschen ließ. Insgesamt bei deeer Konkurrenz ;-) ;-) nicht schlecht für einen berufstätigen "Feierabendsportler !!! Bin stolz auf dich Mann ! ;-) Nächstes Jahr regnet es bestimmt wieder ;-) ;-) Dein Wetter !

Bis zum Abend verbrachten wir die Zeit noch am See und gönnten den Kindern auf der Heimfahrt noch ein paar Burger, wobei das Beste der Spielplatz dieses Lokals war. Ein Indoor-Sportplatz mit "Heimtrainern für Kinder" (wobei immer 2 Kiddis gegeneinander fahren konnten), einem Labyrinth (mit Riesenstoppuhr) und einem Basketballplatz. An Essen haben sie dann nicht mehr gedacht. Erst mussten noch ein paar Gegner auf dem Rad abgefertigt werden, einige Körbe geworfen und Bestzeiten im Labyrinth unterboten werden.

Wir kamen erst spät zurück, so dass der heutige Tag etwas entspannter ablief !

Ab nun heißt es: Power-Relaxing bis Roth !

 

 

Final Countdown

Die Tage bis Roth sind gezählt. Im Kopf kreisen ständig die Gedanken. Was trainiere ich noch ? Haben wir genug Einheiten absolviert ?

Wir haben uns jetzt doch noch zu einem Wettkampf am Sonntag entschieden - Erdinger Stadttriathlon. Letzte schnelle Einheit. Die Woche darauf heißt es "Beine hochlegen" (was bei uns einfach nur bedeutet, weniger trainieren, denn ansonsten ist natürlich nichts mit Beine hochlegen, denn Job, Familie, Haushalt laufen weiter;-)) und mit kurzen Einheiten den Körper auf Betriebstemperatur halten. Am Wettkampftag entscheidet die Tagesform und vor allem der Kopf über das Ergebnis.

Seit der Mitteldistanz in Linz haben wir versucht, noch ein paar längere Einheiten unterzubringen. Königsetappe, bzw. letzte echte lange Einheit war ein Familienausflug auf den Geigelstein (höchster Berg der Chiemgauer Alpen, 1810 m)

Mit den Tandems, bzw. Frederic mit dem Rennrad fuhren wir über Kössen, Walchsee nach Sachrang, um von dort aus den 8 km langen Schotterweg mit ca. 12 % Steigung zur Priener Hütte in Angriff zu nehmen. Zu Fuß ging es über ca. 1h bergan auf einen schmalen Steig zum Gipfelkreuz weiter.

An diesem Tag waren wir auch knapp 9h unterwegs.
Zwei weitere Radeinheiten über 135 km und 110 km mit dem Wettkampfrad absolvierten wir einmal in der Traunsteiner Gegend und um den See herum und einmal fuhren wir Richtung Saalfelden/Österreich, wobei wir somit auch durch die Biathlon-Wettkampfstätte Hochfilzen kamen. Während dieser Einheit löste sich gleich meine Schaltung auf. Harald hat also noch einiges vor dem Wochenende zu tun ;-)

 

 

 

 

Außerdem waren wir noch mit der ganzen Funk-Familie 3 Tage in Tisens/Südtirol. Die Räder und die Laufschuhe hatten wir im Kofferraum. Bei der Hinfahrt warf ich Harald schon am Brenner samt Fahrrad aus dem Auto und ließ ihn die restlichen 115 km radeln. Die letzten 5 km musste er eine 20 % Steigung bewältigen, ehe er beruhigt zum Abendessen hinzukommen konnte. Da das Wetter zu wünschen übrig ließ, trainierten wir nicht viel, aber dafür umso härter. Wir mussten für fast jede Laufeinheit erst einmal 400 Höhenmeter den Gampenpass hinunter laufen....und natürlich auch wieder hoch ;-) Nach der 3. Laufeinheit hatte ich solch einen Muskelkater, dass ich nicht einmal mehr normal gehen konnte. Deshalb sind wir dann mit dem Rad lieber mal den Gampenpass ganz hoch gefahren;-) Dafür gab es bei jedem Ausflug Wein und Speck !!

 

In Erding wollen wir unser endgültiges Wettkampfmaterial testen. Ein neuer Helm gehört auch dazu ;-) Den haben wir uns nach der Hitzeschlacht in Linz zugelegt. Der Helm hat Luftlöcher und wurde bis jetzt von mir nur beim Kaffeetrinken getestet ;-) Hierbei machte er einen guten Eindruck ! Harald hat den Helm nun gelb lackiert. Ich muss mir das Testergebnis erst einmal ansehen, bevor ich mich zu einer zu meinem Fahrrad passenden Umlackierung in der Farbe Rot entscheide ;-) ;-)

Das Laufen kam natürlich auch nicht zu kurz. Letzten Samstag standen 32 km auf dem Plan. Gestern 4 x 2000 m. Das Schwimmen läuft immer so nebenher. Mal im Schwimmbad, mal im See mit Neo. Einige Trainingsinhalte kamen sicherlich zu kurz: Kraftausdauer beim Radeln, Krafttraining, Bahntraining usw. Aber manchmal muss man froh sein, überhaupt die Zeit für eine Trainingseinheit aufbringen zu können, so dass man sich dann nicht mehr viel Gedanken um den Inhalt macht. Ich denke, dass geht jedem Athleten mit Job und Familie irgendwie so ähnlich, oder ??? Im Trainingslager bekommt man die wichtigen Inhalte ja unter.

Anna-Marie und Frederic starten beim Junior-Challenge in Roth, der am Tag vor der Langdistanz stattfindet. Die beiden sind schon richtig motiviert. Endlich dürfen sie auch in Roth starten ;-) !!!

Sorgen macht mir ein wenig das Wetter in Roth. Seit Jahren hoffen wir auf ein Regenrennen. Alle unsere 4 Starts in Roth waren wahre Hitzeschlachten. Aber wenn Thomas Hellriegel am Start war, gab es zumindest in der Vergangenheit zuverlässig kaltes Wetter, was ihm selbstverständlich als Hawaiisieger nicht behagte. Dieses Jahr startet er wieder ;-) ;-) Bei uns in den Bergen wird es nie so schwül und heiß, wie im fränkischen Raum. Diese Woche ist es auch sehr wechselhaft. Mal sehen, was uns das Wetter am 24.6. bringt ????? Wurde in Roth eigentlich irgendwann schon einmal ohne Neopren geschwommen ???? ;-) ;-)

Allen Athleten für Roth und Frankfurt gute Erholung !!

 

 

DFB - Pokalfinale  - Frederics Erzählung über seine Reise nach Berlin  (ein gutes, spannendes Fußballspiel rührt das Herz, fordert aber nicht gerade den Kopf. Eine ähnliche Situation wie beim Triathlon. Um hier eine gewisse Balance zu erhalten, durfte Frederic gestern zur Übung eine Erlebniserzählung vom letzten Wochenende schreiben, die wir hiermit gleich auf die funkfamily-page bloggen):

Seit ich mich für Fußball interessiere, bin ich Club-Fan, weil mein Papa und meine beiden Onkels auch Club-Fans sind. Am vergangenen Wochenende fand das DFB-Pokalendspiel Nürnberg-Stuttgart in Berlin statt und ich durfte glücklicherweise dabei sein. Das war ziemlich aufregend.

Am Freitag, den 25.5. setzte mich meine Mama um 16.37 Uhr in den Zug und ich fuhr zum Münchner Ostbahnhof, wo ich meinen Onkel Rainer traf. Vom Bahnhof aus fuhren wir gleich nach Nürnberg. In Nürnberg schliefen wir bei meiner Tante Angelika.

Um 6 Uhr, am nächsten Tag, standen wir auf und es ging gleich los nach Berlin zum DFB-Pokalendspiel 2007 Nürnberg-Stuttgart. Es dauerte gar nicht lange und wir waren schon um 11 Uhr in Berlin.

Wir sahen zum Brandenburger-Tor, zur Fanmeile. Es war viel los !

Um 14 Uhr saßen wir entspannt an der Spree. Dort trafen wir Onkel Martin, der schon am Freitag zusammen mit den Clubspielern nach Berlin geflogen war (als Sportreporter ist das möglich und mit seinen Beziehungen hat er uns auch die Eintrittskarten für das Spiel besorgt).

Um 16.45 gingen gingen wir ins Stadion, um uns das Spiel anzusehen. Ein Sieg für Nürnberg war möglich, da sie in der Bundesliga-Saison die Stuttgarter immerhin zweimal besiegt hatten.

In der 15. Minute schoss Cacau das 0:1 für Stuttgart.

Aber dann kam Mintal ! 20. Minute: Ausgleich von Mintal !

In der 46. Minute, kurz nach der Halbzeit machte Engelhardt aus dem Ausgleich eine Führung: 2:1.

Die Führung hielt bis zur 75. Minute, als es einen 11-Meter für Stuttgart gab, den Raphael Schäfer nicht halten konnte. 2:2

Es gab Verlängerung.

110. Minute: Traumtor - Kristiansen schoss das 3:2 für den Club. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen.

120. Minute: Das Spiel ist aus ! Zum 4. Mal wurde der Club Pokalsieger !

320 000 Fans feierten am Brandenburger-Tor und wir waren mittendrin !

Als wir vom Stadion zurückkamen, war plötzlich unser Auto weg. Onkel Rainer rief sofort die Polizei an. Es stellte sich heraus, dass wir abgeschleppt worden waren, weil ein Seitenfenster offen war. Früh um 4 Uhr hatten wir das Auto wieder und konnten nun noch 2 Stunden schlafen, bevor wir in 3h45 Minuten nach München zurückfuhren. Dort setzte mich Rainer wieder in einen Zug nach Prien am Chiemsee.

Mittags kam ich wohlbehalten in Prien an, wo mich mein Opa wieder abholte, da Mama und Papa in Linz bei einem Wettkampf waren.

Das war ein sehr aufregendes Wochenende ! Ich werde es nie vergessen !

 

[Neu!]Kampf gegen die Hitze in Linz... Hauptsache DFB-Pokalsieger !

Früher musste man in ein Flugzeug steigen, um einen Wettkampf in großer Hitze bestreiten zu können. Es gibt ja Athleten, die - im Gegensatz zu uns - Hitze lieben. Die mussten dann oft auf Wettkämpfe im Hochsommer oder eben Hawaii bauen. Beim derzeitigen Klima muss man selbst im Mai nur mal eben ein paar Kilometer weiter nach Linz/Österreich fahren, um ein hochsommerliches Hitzerennen zu erleben. Von wegen verregnetes Pfingst-Wochenende (wie's der Wetterbericht angekündigt hatte und gegen das wir gar nichts einzuwenden gehabt hätten!). In Linz hatten wir uns für den Half-Ironman gemeldet. 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1km Laufen.

Bis 9.30 Uhr mussten wir die Räder eingecheckt haben, trotz später Startzeit war die Hektik dann doch wieder groß. Vor dem Einchecken zerplatzte nämlich mal wieder zur Abwechslung mein Vorderreifen ;-) eigentlich Montagefehler, aber subjektiv habe ich das Gefühl, ich muss die Laufräder nur ansehen und schon zerreißt es sie. Vielleicht verhexe ich ja das Material. Hab ja auch rote Haare ;-  Am Ende brachten wir aber doch noch alles gut in die Wechselzone. Um 9.30 Uhr startete die Veranstaltung mit einem Sprinttriathlon. Um 9.35 Uhr gingen die Staffelteilnehmer über die Sprintdistanz ins Wasser. Die Temperaturen stiegen unaufhörlich ! Unser Start war pünktlich um 12 Uhr Mittags. High Noon !!! Der Neo wäre eigentlich überflüssig gewesen, so warm war das Wasser, wahrscheinlich etwa 23°.Da die Ösis das Schwimmen nicht unbedingt erfunden haben ;-), konnten wir uns weit vorne halten und sind an ca. 5. Stelle mit Michi Hoffmann nach 1,9km und ca. 25 Minuten aus dem Wasser geklettert. Danach durften wir wieder ca. einen Kilometer in die Wechselzone joggen und uns dann mit dem Rad auf die 23 km lange Wendepunktstrecke begeben. Harald arbeitete sich gleich auf Position 3 vor, während ich mich lange unter den ersten 10 halten konnte. Vor dem Wendepunkt kam noch eine 1km lange Steigung. Bei der später folgenden Abfahrt wurden wir dann schnell mit der Realität konfrontiert: Radgruppen in allen Größen kamen uns entgegen ! Nicht unbedingt unerwartet bei einer flachen Wendepunktstrecke und ca. 600 Teilnehmern, aber es liegt natürlich neben der Konsequenz der Kampfrichter auch an der Moral der Athleten...  Die führenden Männer (darunter neben dem entfesselt fahrenden späterem Sieger Kristl aus der Slowakei auch Harald) wagten die Flucht nach vorn und ließen das hässliche großteils draftende Peloton über 90 km hinter sich. Eine kräfteraubende Taktik, die natürlich auf Kosten der Laufzeit ging, aber unterm Strich nahezu aufging. Die  "Kräftesparer" aus den Radpulks konnten zwar zum Teil erstaunlich schnelle Laufsplits hinlegen, hatten mit dem Rennausgang in der Spitze aber nichts mehr zu tun.

 Ich selbst wurde von subjektiv geschätzten 1000 Radfahrern überholt (wobei ca. 40 Athleten disqualifiziert und noch weit mehr Penalties verteilt wurden, man kann also den Kampfrichtern nicht vorwerfen, der Lutscherei tatenlos zugesehen zu haben).

Irgendwie hatte ich selbst leider nicht den Hyperdruck, konnte aber konstant die 90 km, wenn auch wieder mit Rückenproblemen, mit einem 37 er Schnitt beenden (obwohl ich aufgrund der Hitze zum Leidwesen von Harald den Aerohelm verweigert habe) und zum Laufen übergehen. Flaschengürtel mit Powergels umgeschnallt. Ich war von Beginn an gut unterwegs (Laufzeit 1h38)Leider wurde es mir bei Km 15 so übel, dass ich vorübergehend noch Boden verlor und in dieser Phase von der bis dato Zweitplatzierten überholt wurde, während ich mal kurz den Magen erleichterte..... Für den Rückweg gönnte ich mir dann nur noch Cola und verzichtete auf die an den Verpflegungsstationen angebotene Iso-Plörre. Nach 4h41min überquerte ich schließlich als Zweite die Ziellinie. Susanne Buckenlei aus Roth wurde 3. Harald hatte 4h19 und wurde 5.. Bis Kilometer 17 lag er immerhin noch auf Rang drei, dann zogen noch Bernhard Keller und Michi Hofmann an ihm vorbei. Nachdem er am Samstag abend  bei der Übertragung vom DFB - Pokalendspiel 1.FCN gegen Stuttgart noch so ziemlich sein gesamtes Adrenalin verschossen hatte, eh verwunderlich ;-) ;-) Ins Bett kam er nach Siegerehrung und Pokalübergabe erst weit nach Mitternacht. Aber der Club hatte gewonnen, was sollte dann bei uns noch schief gehen...

Insgesamt also ein gutes Rennen, vor allem wenn man die Hitze berücksichtigt. Kühlere Rennen oder sogar Regenrennen sind uns ja bekanntlich lieber ;-) ;-) Auf der Laufstrecke sind gestern enorm viele Athleten spazieren gegangen oder sogar ausgestiegen (ca. 50 Athleten), wir waren also nicht die einzigen, die mit den klimatischen Gegebenheiten zu kämpfen hatten. Ich hätte mich auch lieber in den Schatten gelegt und ein kühles Bier getrunken, aber der Finishergedanke treibt einen vorwärts, vor allem, wenn man mal keinen Platten beim Radeln hatte ;-)

Gestartet sind wir übrigens im neuen Outfit von der Firma Lance. Bequem, es passt und sieht gut aus! Wettkampf-Test bestanden !!!! ;-) ;-) Danke Ingo !

Gestern konnte ich mir gar nicht vorstellen eine Langdistanz zu bestehen. Der Wettkampf war richtig hart, obwohl wir nur halb so lange unterwegs waren, wie in 4 Wochen in Roth ! Aber wir haben mal wieder beschlossen, dass es 2007 in Roth regnet. Es kann doch nicht jahrelang nur Sonnenschein geben, oder ;-) ;-)

Jetzt erholen wir uns erst einmal, dann müssen wir doch noch die ein oder andere lange Einheit auf dem Rad nachholen. Da wir keinen Wettkampf vor Roth mehr bestreiten, müsste das eigentlich noch zu machen sein.

 

 

Erster Formtest in Amberg gelungen

Triathlontraining macht Spaß, keine Frage, sonst würden wir's ja nicht über Monate und Jahre hinweg betreiben und ist -nebenbei gesagt- ja auch noch gesund, aber das Salz in der Suppe sind doch die Wettkämpfe. Heike und ich (und nicht zu vergessen unser Ältester Frederic) haben gestern eine Wettkampfpause von 9 Monaten mit der Teilnahme am City-Triathlon in Amberg beendet.

Nach durchgängig 5 Wochen Sommerwetter in der Toscana und nach unserer Rückkehr auch hier in Deutschland den ganzen April hindurch hatten wir ja schon vergessen, wie sich Regen anfühlt, aber seit gestern wissen wir's wieder. Objektiv war das Wetter in Amberg so schlecht wie man sich's eigentlich nur vorstellen kann für einen Triathlon: Regen bei der Anreise, Regen wie aus Kübeln beim Zusammenbauen der Räder, Regen beim Einfahren (das deshalb ziemlich kurz ausfiel) und strömender, beim Radfahren ziemlich kalter Regen während des gesamten Wettkampfs (im Ziel hatte es dann allerdings erstaunlicherweise vorübergehend aufgehört). Aber irgendwie hatte das Ganze trotzdem seinen Reiz.

Zwar lief das Rennen weder bei mir noch bei Heike richtig rund, aber es war in erster Linie als Formtest gedacht und als solcher hat es seine Funktion erfüllt.

Knackpunkt bei mir war das Schwimmen: wir waren ungefähr zu zehnt auf unserer Bahn, bedeutet also für jeden 15 mal hin und her schwimmen.Nach (richtig gezählten) 1500 m wollte ich aussteigen, bekam aber zu hören, dass ich noch zwei Bahnen zu schwimmen hätte. Die Bahnenzählerin hatte sich verzählt. Shit. Schwierig in so 'ner Situation zu diskutieren.

Meine Frau Heike auf der Nebenbahn, mit der ich die ganze Strecke nahezu parallel geschwommen bin, durfte dagegen zeitgleich den Pool verlassen, während ich halt noch meine Strafrunde von 1'20'' zu absolvieren hatte. Dafür fuhr Heike sich dann nach 33 Radkilometern mit über 5 Minuten in Führung liegend einen Platten ein. Also auch bei ihr spiegelt die Ergebnisliste letzten Endes nicht das tatsächliche Leistungsniveau wider aber das ist ja bei einem Formtest auch sekundär. Mit ein bischen Leistungs-Extrapolieren bei Heike und Zeit-Substraktion bei mir weiß man trotzdem ziemlich genau wo man steht und kann das Training der nächsten Wochen daran ausrichten. Der unmittelbar vor mir auf Rang 4 eingelaufene Rodrigo Nebel hatte übrigens sogar 1700m im Pool zurückgelegt, Bernd Eichhorn so wie ich 1600m, so dass ich mich also in halbwegs guter Gesellschaft befand.

Wahrscheinlich wäre es sinnvoll, wenn zur besseren Übersicht jeder Schwimmer. der auf der gleichen Bahn unterwegs ist, eine andersfarbige Badekappe bekommt, statt nur einer Nummer auf der Mütze, weil man dann -auch aus der Entfernung- besser die schnelleren überrundenden Schwimmer von den langsameren unterscheiden kann.

Unterm Strich hat der Wettkampf trotzdem gepasst und ich fand auch, abgesehen von der Bahnenzählerei, die Organisation gut. Die Straßensperrungen und Markierungen haben gut funktioniert. Die Radstrecke war für den Verkehr komplett gesperrt, ein Luxus, den man nicht immer geboten bekommt. Das Windschattenfahren war nicht nur im Programmheft verboten, sondern es waren (trotz Dauerregens) auch motivierte Kampfrichter unterwegs, die dafür sorgten dass die vorgeschriebenen Abstände auch eingehalten wurden. Fürs Wetter kann der Veranstalter nichts, Triathlon ist nun mal eine Outdoor-Sportart, bei der man das Wetter nehmen muss, wie's kommt. Die Laufstrecke war eckig, aber hatte mit all den verwinkelten Altstadtgassen einfach Flair.

 

Unterm Strich bleibt also durchaus ein positives Fazit übrig. Nach der langen Wettkampfpause über den Winter hat es gut getan mal wieder Race-Atmosphäre zu atmen...

 

P.S.: Heike hat übrigens ihren Triathlon am Sonntag morgen dann noch beendet und ist kurzentschlossen beim Priener Halbmarathon gestartet, wo sie trotz matschiger, rutschiger Laufstrecke eine neue persönliche Bestzeit mit 1:32 aufstellte. Zukünftige Aufgaben dürfen also getrost kommen.

 

 

Berlin...wir fahren nach Berlin

Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit, mich zu outen. Als ambitionierter Ausdauersportler gehört man ja eigentlich quasi per definitionem zu den natürlichen Feinden des Fußballs, dieses merkwürdigen Sports, bei dem die Akteure für gelegentliches Hin- und Her-Rennen hinter einem Ball unmoralisch viel Geld verdienen und außerdem mit manchen Spielen ein Zuschauerinteresse und Presseecho erzeugen, bei dem wir Randsportartbetreiber meist nur vor Neid erblassen können.

Aber trotzdem, ich kann mich nicht dagegen wehren, der Sport hat was. Das Spannungsmoment im fußball ist schon ein anderes als beim Triathlon. Schon bei der WM letztes Jahr, dem Somermärchen haben wir bei uns daheim die Länderspiele wie es sich gehört eventmäßig inszeniert (und genossen), im Trainingslager war beim Champions-League-Halbfinale public viewing in der Bar unserer Unterkunft angesagt und vergangenen Dienstag war wieder einmal ein Primetime-Ereignis allererster Güte. Unser Schwimmtraining haben wir extra gekürzt, um rechtzeitig, das Pokalhalbfinale Nürnberg-Frankfurt auf Großbildleinwand zelebrieren zu können- und es hat sich gelohnt...

Die individuelle Prägung auf den Heimatverein erfolgt ja in der frühen Kindheit und so ist es kein Wunder, dass ich- in Nürnberg aufgewachsen- tief drin immer noch ein Clubberer bin, allerdings ein nach Oberbayern emigrierter.Nur muss man konstatieren, dass mir diese Prägung, aufgrund der sportlich wenig attraktiven Leistungen des 1. FCN mit etlichen Abstiegen aus der Bundesliga und sogar zwischenzeitlicher Zugehörigkeit zur Regionalliga, in den vergangenen 25 Jahren wenig Freude bereitet hat. Ich hab' mal von Henry Kissinger, dem ehemaligen US-Außenminister, gelesen, dass dieser immer noch jede Woche die Ergebnisse der Spvgg Fürth in der Presse verfolgt, obwohl er schon mit 15 Jahren in die USA emigrierte und so ähnlich ist es wohl auch bei mir.

Dass aber auch Frederic, unser ältester Sohn mittlerweile überzeugter Clubberer ist, liegt nicht nur an mir, sondern noch vielmehr an seinem Patenonkel Martin, der Journalist (fürs fränkische Lokalfernsehen, Funkhaus Nürnberg und Bild-Zeitung) und ausgewiesener FCN-Experte ist und als solcher unsere Kinder seit Jahren mit diversen Devotionalien aus dem FCN-Fanshop versorgt und Frederic bzw. uns auch schon mal mit ins easy-Credit-Stadion nimmt.

Ich weiß nicht, wie oft Frederic in der Vergangenheit während der Schulpausen in seinem original Mintal-Club-Trikot, der original Mister+Lady-Jeans-Club-Jacke und der Clubmütze im Rapperstil von den Mitschülern belächelt worden ist neben all den in unserer Gegend üblichen FC-Bayern-Fans im obligatorischen "Schweini- oder Poldi-Outfit", aber fest steht, dass vergangene Woche (ab Mittwoch) Frederic sein exklusives Club-Outfit mit derartig stolz geschwellter Brust wie noch nie trug...!

  

 

Letzte Woche Stress, dann dürfen wir zwei Wochen Profi spielen...

Diese Woche ist noch einmal hektisch, bevor wir ins Trainingslager in die Toskana fahren können. Neben der ganztägigen Fortbildung für Englisch an Hauptschulen in Bad Reichenhall, Elternabend (heute), 32-Stunden-Dienste in der Klinik (Samstag und am Mittwoch) müssen die Vorbereitungen für das Trainingslager laufen. Ich habe diese Woche zur Ruhewoche ernannt. Ist zwar trainingstechnisch nicht ganz richtig aus einer Ruhewoche heraus ins Trainingslager zu fahren. Man sollte schon eine gewisse Vorbelastung haben, dann ist das Risiko nicht so groß, sich in den ersten paar Tagen hochmotiviert mit zu intensivem Training für den Rest des Trainingslagers abzuschießen.  Aber es geht leider bei uns nicht anders !

Gestern saßen wir das erste Mal wieder auf unseren Wettkampfrädern. War das ungewohnt !! Ich habe ca. 20 km gebraucht, bis ich Luft bekam ;-) und mich bis dahin auch schon mehrfach mit Harald über das eingeschlagene Anfangstempo gestritten, der ab Ortsschild Unterwössen in die Pedale trat, als wäre er im Wettkampf und müsste mich als Begleitung abschütteln, koste es was es wolle...

Das Rad musste auch vorher erst einmal ausgepackt werden. Seit dem letzten Wettkampf war es noch in der Tasche. Harald hat die technischen Dinge erledigt, während ich unser Neverreach-Trinksystem (gibt's übrigens neuerdings auch hier in Deutschland: http://www.planet-triathlon.de) geschrubbt habe. Das Wasser hat nach der Reinigungsprozedur wieder neutral wie sich's gehört geschmeckt und wir mussten feststellen, dass es schon praktisch ist, wenn man zum Trinken nur den Schlauch eines Trinksystems in den Mund nehmen muss. Früher hatten wir ne Lenkerflasche benutzt, was auch ordentlich funktionierte, aber bei unserem jetzigen Lenkersystem (Cinelli Angel) ist kein Platz vorne für 'ne Flasche. Aerodynamisch ist das Teil auch und außerdem auch beim Fahren nachfüllbar (braucht man aber erst bei Distanzen jenseits von 90 km) !!

Dieses Jahr fahren wir mal fit ins Trainingslager und können hoffentlich auch dementsprechend trainieren. Immerhin beginnt die Saison schon am 5.5. mit dem Kurztriathlon in Amberg.

Als Mitteldistanz zur Vorbereitung auf Roth werden wir wohl nach Linz fahren. Müssen die Meldung diese Woche auch noch erledigen. Dort kann sich Harald voraussichtlich mit Lothar messen. Fast egal wie weit und wohin man fährt, eigentlich trifft man immer wieder auf dieselben Athleten...Außerdem liegt Linz nur knapp 200 km von uns entfernt, während Graz ja schon um die 300 km wären. Ich habe die ganzen Triathlontermine aktualisiert und unter anderem auch eine Auswahl an Kindertriathlons zur Auswahl auf unsere Seite gestellt. Sind natürlich alle in unserer Nähe.

So, jetzt muss ich mal kurz unterbrechen und zum Elternsprechtag in die Schule !!

Bis dann !

 

15.3.07 Allgemeine Athletik

Wenn man als Mama oder Papa schon nicht lange Grundlageneinheiten bei Sonnenschein absolvieren kann, muss man eben kreativ sein. Harald weiß sich da ganz gut zu helfen und hackt einfach ein paar Mal die Woche Holz. So hat es noch einen gewissen Nutzen. 1. Der Nachschub für unseren Kachelofen bleibt gesichert. Es soll ja spätestens am Wochenende wieder schneien. 2. Harald verbessert seinen Golfabschlag ;-) und 3. es ist eine erstklassige Rumpfmuskelstabilisierung, wovon man beim Laufen ebenso wie beim Radfahren und schwimmen profitiert.

Letzten Sonntag sind wir bei den angekündigten 17 Grad (bei uns hatte es aber dann nur ca. 9 Grad, aber immerhin Sonnenschein) mal wieder mit den Tandems unterwegs gewesen. Harald fährt mit Marc-Philipp, ich mit Anna-Marie und Frederic mit seinem neuen Rennrad. Die erste Station lag 32 km weg und war das MC Donalds in St. Johann/Tirol (bei den Ösis). Nachdem wir noch alle fit waren und eine Menge Powerbars im Rucksack hatten (Hänger nahmen wir jetzt zum ersten mal seit 9 Jahren auf einem unserer "Familien-Trainingsausflüge" keinen mehr mit!), beschlossen wir auf der Heimfahrt noch einen kleinen Umweg über Fieberbrunn, St. Ullrich/Pillersee und Waidring zu machen. Frederic, wie auch unsere 2 Jüngsten haben mit regelmäßigem Essen die 93 km locker überstanden und Frederic konnte danach noch für 2h auf den Fußballplatz. Harald hat schon nach einer dreiviertel Stunde Fußball spielen Schlapp gemacht ;-) Ich habe mich auf dem Laufband über 40 min. wieder warm gelaufen. Es hatte mit der Zeit beim Radfahren nämlich nur noch gefühlte 2 Grad.

Am Dienstag konnten wir wieder fleißig unsere 3,5 km schwimmen, während Marc-Philipp fleißig mit seiner Schwester tauchen übte, um nächste Woche das Seepferdchen zu absolvieren. Gestern feierten wir seinen 5. Geburtstag im Schwimmbad. 11 Kinder tobten herum und hatten ihren Spaß. Ich musste nur zusehen (das konnte ich mit Ruhe, da ich vorher schnell mal 22 km gelaufen bin ;-), dass es auch 11 Kinder blieben ;-) Jeder konnte Eis und Pommes genießen und wir erlitten keine Verluste. Kleiner Scherz ! Unser Jüngster ist nun ein vollständiger "wilder Kerl". Zu seinem "Wilde Kerl" T-Shirt, den Socken, der Tasse und dem Kappi, kam nun die Bettwäsche, der Fußball, die Tasche für eine Trinkflasche, eine Beach-Shorts und ein Rucksack dazu. Abends ging es im "Wilde-Kerle" T-Shirt, der Beach-Short und ein bisschen Lego, Bücher und Playmobil in der Hand völlig müde in das "Wilde Kerle" Bett.

Jetzt hat Harald das Eis alleine gegessen. Na, dann bin ich wenigstens nicht zu dick in Roth und kann gut laufen ;-)

Wir freuen uns schon auf unser Trainingslager in der Toskana. Wir werden gut vorbereitet hinfahren. Anna-Marie ist schon heiß auf ihr geliebtes Wechseltraining Rad-Lauf, das sie auch im Pinienwald absolvieren wird, während wir irgendwelche Intervalle laufen. Frederic wird wahrscheinlich mit Fußball joggen gehen und Marc-Philipp mit seinem neuen Rad. Das Auf- und Absteigen muss noch geübt werden.

Die nächsten 2 Wochen müssen wir noch einmal richtig viel arbeiten. Die letzte Woche vor den Ferien muss ich auch täglich zu einer Englisch Fortbildung für Hauptschulen nach Bad Reichenhall fahren. Mal sehen, ob man sich dort wenigstens in der Mittagspause vom Acker machen kann, um ein kleines Läufchen, bzw. eine kurze Radeinheit einzustreuen.

Wenn wir mal Luft haben, müssen wir einige Kindertriathlons und Triathlons für uns heraussuchen. Der Kohler Haardman wurde ja leider abgesagt. Schade !!! Irgendwie fehlt nun ein Triathlon zur Vorbereitung auf den Quelle Challenge in Roth ! Die engere Auswahl findet ihr hinter dem Button "Termine 2007" in der Navigationsleiste links oben.

 

[Neu!]Alles läuft gut !

Von nun an gibt es keine lockeren Laufeinheiten mehr. Unser Jüngster besitzt seit gestern auch ein 20 Zoll Mountainbike und gibt kräftig Gas. Wahrscheinlich bin ich Mitte April übertrainiert ;-) Meine einzige Chance wäre eine holprige Crossstrecke auszusuchen ;-)

Gestern bin ich mal mit den Antipaddles 4 x 100 m Lagen geschwommen. Das ist vielleicht ein Gefühl !! Nach Delfin, Rücken und Brust gehst du beim Kraulschwimmen ab wie eine Rakete ;-) An alle Stroke Star Antipaddles Besitzer. Ausprobieren !! Ist lustig und eine angenehme Abwechslung im Schwimmtraining. Der neue Trainingsplan ist diesmal unter Schnelligkeitsbetontem Training zu finden. Ansonsten versuchen wir mit den StrokeStars die Umfänge zu steigern, d.h. wir haben die Distanz schon auf 150m erhöht, 8 Wiederholungen. Der Puls geht hoch. Darum genügt das auch erst einmal ;-)

 

.....Schwimmplan der Woche.....Zeit zum Keulen

400 m einschwimmen

2 x 25 m Sprint + je 25 m locker

8x75 m Kraul 4er, 5er,6er Zug !! alle 1´30“

4 x 250 m Kraul alle 4´

            1. 1500 m Tempo (Schnitt 1´25“)

            2. 5 sek. schneller als 1.

            3. 5 sek. schneller als 2.

            4. 5 sek. Schneller als 3.

100 m Rücken locker

200 m Beine Rückenlage/Bauchlage/Seitenlage

2x100 m Delfin (3. Bahn Abschlag)

8 x100 m Kraul Arme Pad/P.B. alle 1´40“

200 m ausschwimmen

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3,6 km

 

[Neu!]Saisonplanung

Wird wieder mal Zeit ein bisschen an der Homepage zu arbeiten. Leider hat der Tag nur 24h, wovon ich ja fast die Hälfte verschlafe ;-). Wenn man beruflich und familiär eingespannt ist, tritt der Sport und alles was dazu gehört schon mal in den Hintergrund.

Gerade habe ich mal die Termine etwas aktualisiert.

Ganz fest steht der erste Triathlon in der Saison: Amberger City Triathlon:www.citytriathlon-Amberg.de

Diesen Triathlon haben wir vor einigen Jahren einmal gemacht und waren begeistert. Gute Organisation ! Das Schwimmen findet im Schwimmbad mit Neo statt. Geradelt wurde damals noch durch die Oberpfälzer Pampa und der abschließende 10 km Lauf war auch etwas für Querfeldein-Läufer ;-). 2007 wird es Zuschauerfreundlich: Schwimmen im Schwimmbad - Radeln in der Stadt (4 Runden a 11 km mit jeweils einer 10 % Steigung) - laufen in der Stadt (3 Runden). Mal sehen, klingt viel versprechend und ist ein guter Saisoneinstieg Anfang Mai. Es gibt außerdem noch einen Schülertriathlon.

Na und dann wollten wir noch eine Langdistanz absolvieren.....das ist gar nicht mehr so leicht in der heutigen Zeit. Ist ja schön und gut, wenn Triathlon boomt, aber muss denn nahezu jeder Ironman oder jede Langdistanz schon ein Jahr vor dem Startschuss ausgebucht sein ?? Ich bewundere ja Menschen, die schon zu so einem frühen Zeitpunkt wissen, was sie genau ein Jahr später machen werden.....Falls jemand keine Zeit hat, bitte bei uns melden. Vielleicht können wir einspringen ;-)

Täglich nehme ich mir vor strukturiert zu trainieren. Geplant ist ja alles hier auf der Homepage ;-) Eigentlich muss man es nur noch umsetzen und aufschreiben. Hm ! Dann komme ich wieder müde von der Arbeit heim,  und raffe mich noch zu einen kleinen Lauf auf. Intervalle ???? Diese kommen definitiv zu kurz. Ist ja auch so anstrengend ;-) Ich nehme es mir einfach vor. Ab und an klappt es ja. Das beste ich ein kleines Läufchen - auch mal etwas schneller -  direkt von der Schule weg. Ich jogge oft mit einer Kollegin, d.h. ich jogge und sie radelt.  Für diese Jahreszeit bin ich recht gut in Schuss. Ganz gut, wenn der Winter so auf sich warten ließ ;-) So konnten wir seit Oktober konsequent trainieren.

Der Schnee ist dann doch noch gekommen. Anna-Marie ist begeistert. Endlich kann sie doch Skifahren gehen ! Obwohl es bei uns hier harmlos ist. Fast kein Schnee !! In Franken und anderen Regionen muss es richtig heftig geschneit haben ;-) Hähä ! Haben die Flachländler keine Trainingsvorteile ;-) Chancengleichheit !

Ich weiß gar nicht, ob in Reit im Winkl die Loipe schon gespurt ist. Da zur Zeit die Handball-WM und genügend Biathlon im Fernsehen übertragen wird, muss das Laufband und der Ergoracer strapaziert werden. Bei Übertragungen vom Rodeln oder Ski-Alpin muss ich immer ein paar schnelle Intervalle beim Laufen oder Kraftausdauerelemente auf dem Rad einstreuen ;-), sonst wird es langweilig ;-)...obwohl es natürlich viele Deutsche Spitzen-Athleten in diesem Bereich gibt. Umschalten darf ich nicht, weil unsere Kinder alle Sportarten mit Begeisterung verfolgen. Nach den Übertragungen laufen sie mit Stöcken auf den Rücken durch das Haus und werfen sich ab und an auf den Boden um das Schießen zu simulieren. "Anni Friesinger" läuft auch schon mal strumpfsockig um unsere Couch herum. Zum Glück haben wir Fliesen. Da läuft es sich schneller ;-)

So, jetzt muss ich noch ein paar Zeugnisbemerkungen schreiben !

Bis dann !

[Neu!]Weitere Schwimmeinheiten

Diese Einheit findet ihr auch bei den Swimworkouts (Trainingspläne) - Kraftausdauerbetont

400 m – 600 m ein

8 x 50 m Kraul je 20 m Beine + 30 m schnell (schnelle Wende) 

              Start alle 1´- 1´30 ´´

100 m Rücken locker

4 - 6 x 150 m Kraul mit Anti-Paddles konstant alle 2´30``

100 m locker

(400m) – 300 m -200m – 100m Kraul Arme P.B./Pad.30´´P

100 m locker

2-4 x 25 m Kraul Sprint !!!+ je 25 m locker

200 m aus

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2,6 km – 3,5 km

  

Diese Einheit findet ihr auch unter:  Schnelligkeitsbetont und Technikbetont

300 – 500m einschwimmen

8 x 50 m Kraul ( 50 m Abschlag / 50 m einarmig) 20 sek. Pause

4 x 150 m je 50 m Rücken/ Brust/ Kraul 30 sek. Pause

50 m Rücken Gleichschlag locker

4 x 150 m Kraul schnell 1 min Pause

50 m locker

2 x 25 m Kraul ganz schnell + je 25 m locker zurück ca. 1 min Pause

100 m ausschwimmen

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2,5 km – 2, 7 km

 

[Neu!]Training should be hard, that makes racing easy (leider nicht von mir der Spruch und er stimmt auch nicht immer)

Traditionell beginnt man ja das neue Jahr gern mal mit ein paar guten Vorsätzen. In unserem Fall heißt das zum Beispiel, dass wir uns vorgenommen haben, unser Training der kommenden fünf Monate bis zum eigentlichen Saison- (d.h. Wettkampf-) Beginn wieder etwas akzentuierter zu strukturieren und insbesondere auch wieder engmaschiger zu dokumentieren, nicht zuletzt hier auf unserer Homepage. In den letzten zwei Jahren hing unsere persönliche Trainingssteuerung doch sehr stark von dem über Jahre erarbeitetem „Bauchgefühl“ ab. Wenn man so lange im Ausdauersport tätig ist, wie wir, kennt man ja eigentlich seinem Körper gut genug, um zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt für einen harten Trainings Reiz ist und in welcher Situation es besser ist auf mehr Regeneration zu setzen. Zumindest glaubt man, ihn zu kennen. Der Vorteil eines derartig „ Instinkt-gesteuerten“ Trainings ist, dass man selten in Gefahr ist in Über-Training und Überforderung zu geraten, andererseits neigt man aber auch öfter mal dazu, eine Trainings Einheit abzubrechen oder einen Gang zurückzuschalten, gerade wenn es anfängt weh zu tun. Das mag manchmal richtig sein, aber eben nicht immer. Gerade das Schwimmtraining muss eben manchmal (nicht immer) in gewisser Hinsicht Schmerzen verursachen, wenn es optimal effektiv sein soll.

Beim Anwenden dieser „no gain no pain-Methodik“ sollte man aber trotzdem sein Hirn nicht vollkommen ausschalten, sondern zumindest auf definierte Trainingseinheiten mit gewissen Zeit-, Belastungs- und Pausenvorgaben zurückgreifen, deren Gesamtwirkung als Trainingsreiz man aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit in etwa abschätzen kann.

Genug geredet, hier (zum Nachmachen) unsere Schwimm-Einheit von heute abend: 

200 - 400 m einschwimmen

200 - 300 Kraul Züge zählen, langer Zug

2 - 3 x 200 m Kraul 1 – 3 steigern 30 `` Pause

6  x 50 m Kraul schnell 1´10 `` Startabstand

200 m locker

4 x 100 m Kraul mit Anti-Paddel (Strokestars),  2 ´Startabstand

4 - 6 x (150 m Lagen ohne Kraul + 30 `` P + 100 m Kraul 85 %+1`P)

200 m aus

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2, 9 km – 3, 9 km

 

07.12.2006     Rückblick 2006 und sportliche Ziele 2007 

Der Dezember ist ja die klassische Zeit für Jahresrückblicke (man denke nur an die vielen entsprechenden Fernsehsendungen), aber auch ein passender Zeitpunkt, um ein paar gute Vorsätze fürs bevorstehende Jahr zu formulieren. Hier folgt ein Versuch aus unserer persönlichen Sicht:

Wir sind ja eigentlich immer in irgendeiner Weise sportlich tätig. Im Sommer wie im Winter. Im Sommer kommen immer noch ein paar Wettkampfhöhepunkte dazu, im Herbst und im Winter versuchen wir uns mit ein paar Laufwettkämpfen, in unserem Fitnessraum und auf der Loipe fit zu halten.

Der Trainingsstart im Herbst 2005 für die Saison 2006 wurde uns durch die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsch „erschwert“: Der Kauf eines eigenen Hauses. Natürlich denkt man erst einmal, dass man Notar- und Banktermine, den Umzug, Umbaumaßnahmen und das Einrichten auch noch neben Job, Familie, Haushalt und Sport unterbekommt. Allerdings haben wir schon zu Beginn des Jahres erkannt, dass der Spagat zwischen all den oben genannten Pflichten und unserem Nummer-1-Hobby, dem Sport in dieser Saison besonders schwierig werden würde . So nahmen wir uns für den Sommer 2006 erst einmal nicht viel vor, vor allem zunächst keine Langdistanz – naja ehrlich gesagt spekulierten wir damals im Hinterkopf doch ein bisschen mit einem längeren Wettkampf im Spätsommer…

Unser Trainingslager in Cecina Mare in den Osterferien lief optimal und der Saisonstart über die Sprintdistanz in München gemessen an der turbulenten Vorbereitung fast perfekt (Harald 2., Heike 3.) Mitte April zog ich mir dann allerdings eine langwierige Virus-Infektion (vermutlich EBV)zu. Bis zu den Sommerferien schleppte ich mich ständig müde herum und war leider zu keiner Höchstleistung fähig. Immerhin reichte es zu Siegen beim Tegernseetaltriathlon und beim Sprinttriathlon in Übersee, aber bei den meisten anderen Wettkämpfen konnte ich nicht mal näherungsweise die Leistung der Vorjahre abrufen.

Bei Harald lief es gesundheitlich und von der sportlichen Form her zunächst absolut rund, aber er hatte dafür mit ungewohnt vielen technischen Reifen-Defekten zu kämpfen, die ihn bei den Bayerischen Meisterschaften in Erding und beim Haardman in Datteln (Ruhrgebiet) zur Aufgabe zwangen. Immerhin gelang es ihm aber seine sehr gute Form beim Karlsfelder Traditionsrennen noch unter Beweis zu stellen, wo er einen viel bejubelten Sieg feiern konnte. Danach nahm er sich mit frisch gestärktem Selbstbewusstsein noch eine Toppplatzierung  beim München-Triathlon vor, bei den Weltmeisterschaften der Ärzte in Regensburg Anfang August und evtl. noch das Absolvieren einer Langdistanz (z. B. Bodensee-Triathlon). Dazu kam es aber nicht mehr, da er sich genau zwei Tage vor dem München-Triathlon bei einem Radsturz einen Bruch im Handgelenk zuzog. Da eine Knochenheilung bekanntlich zur Heilung einige Zeit benötigt, hakten wir diese Saison aus Wettkampfsicht schließlich etwas früher als geplant ab.

Faul waren wir in der hierdurch verlängerten „Saisonpause“ natürlich auch nicht. Berg- und Mountainbiketouren kann man auch mit Gipsarm absolvieren und der herrliche Sonnige Spätsommer und Herbst in diesem Jahr bot dazu reichlich Gelegenheit.

Mittlerweile hat schon wieder die Vorbereitung auf die Saison 2007 begonnen. Unser Haus ist mittlerweile weitgehend eingerichtet, den Kindern geht es prima. Jetzt im Dezember sind wir alle gesund und motiviert zu neuen Taten. Fasziniert, wie Normann Stadler im Alleingang Hawaii gewinnt, Faris al Sultan  einem Jahr nach seinem Sieg Dritter wird, nehmen wir uns einfach auch wieder einmal eine Langdistanz vor !!! Die Einheimischen hier in Unterwössen redeten schon im Oktober von einem milden Winter (bis jetzt haben sie Recht behalten), so dass wir bis jetzt schon weitaus mehr Lauf- und Radkilometer als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr, als hier schon ein Meter Schnee lag, sammeln konnten. Im September hatten wir schon mit einem 10 km Laufwettkampf in Grassau begonnen (ich gewann, Harald wurde Dritter). Im Oktober folgte die Teilnahme am Hochplatten-Berglauf (800 Höhenmeter, Rang 4 und 9 in der Gesamtwertung). Als Triathlet ist man mit der für Bergläufe überflüssigen Schwimmmuskulatur eigentlich zu schwer für Bergläufe, aber es ist ein gutes muskuläres Basistraining.

Nach unserer (hoffentlich weiterhin reibungslosen !) Vorbereitung im Winter und Frühjahr haben wir uns für die Saison 2007 erstmal folgende (Zwischen-)Ziele gesetzt: 

-         Ironman Lanzarote, Frankfurt oder Nizza (der entsprechende Entscheidungsprozess läuft noch und außerdem müssen wir sehen wo wir überhaupt einen Startplatz bekommen)

-         Sprintdistanz München Olympiapark

-         Mitteldistanz Kohler Haardman

-         Kurzdistanz Tegernseetal

-         Kurzdistanz Karlsfeld

-         Ironman Hawaii  

Unseren „Trainingsurlaub“ in Cecina Mare/Toskana wollen wir natürlich wie in den Vorjahren wieder absolvieren und als Schliff für die anstehende Saison nehmen.

Unsere Kinder sind mittlerweile sportlich sehr engagiert. Frederic hat schon die letzten Jahre mehrfach erfolgreich Triathlonrennen absolviert und spielt nebenbei noch, infiziert vom "Deutschen Sommermärchen" Fußball. Anna-Marie lässt regelmäßig alle ihre Altersgenossen stehen bei allem, was mit Ausdauersport zu tun hat und konnte 2006 schon einige Male erfolgreich auf dem Treppchen stehen. Im Winter steht nun das Langlauftraining für die Kinder auf dem Programm. Geschwommen wird immer Dienstags bei der Mama ;-) Das Schwimmtraining lassen wir immer eine halbe Stunde früher mit Koordinations- und Lauftraining beginnen. Auch Marc-Philipp hat schon seinen ersten Triathlon-Wettkampf als Sieger beendet. Wir hoffen, dass in der Saison 2007 wieder richtig schöne Kinder-Triathlonwettkämpfe stattfinden werden.

 

 

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